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Sankt Martin - im Bistum Trier

Im Bistum Trier hat der Heilige Martin im buchstäblichen wie im übertragenen Sinn Fußspuren hinterlassen. Als Bischof von Tours weilte Martin zwischen 371 und 386 mehrfach in der römischen Kaiserstadt Trier, vornehmlich zu kirchenpolitischen Beratungen mit dem Kaiser. Er war ein angesehener Gast am Kaiserhof, zuletzt wurde er jedoch vom Kaiser Maximus hart erpresst. Bei seinen Besuchen in Trier betete er oft in der Bischofskirche, nahm dort 386 auch an einer Bischofsweihe teil...


Diakonische Kirche

Hier finden Sie unsere Themenseite zur Diakonischen Kirchenentwicklung im Bistum Trier: www.dasein.bistum-trier.de.

Kernthema der Bistumssynode

„Die Ortskirche von Trier entwickelt sich zu einer diakonischen Kirche, die Menschen in Armut, Bedrängnis und Not wahrnimmt. Sie lässt sich von ihnen berühren, handelt mit ihnen solidarisch und lässt sich von ihnen evangelisieren.“

(Anlage zum Abschlussdokument 1.1)


Aktion des Kindermissionswerks "Die Sternsinger"

Teilen wie St. Martin

Das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" lädt ein zur Martinsaktion. Hier gibt es Anregungen und kreative Ideen zur Vorbereitung und Gestaltung des Martinsfestes in Kita, Schule oder Gemeinde: eine Vorlesegeschichte, Elemente für Gottesdienst und Katechese, Basteltipps für eine Laterne, ein Rezept für Martinsbrezeln und vieles mehr rund um den Gedanken des Teilens.

Alle Infos: Martinsaktion

Hintergrund

St. Martin - 11. November

Martin wurde um 316 in Sabaria, dem heutigen Steinamanger in Ungarn, geboren. Mit fünfzehn Jahren wurde er in die Gardereiterei eingereiht und wenig später in den Westen versetzt. Am Stadttor von Amiens teilte er seinen Soldatenmantel mit einem frierenden Bettler; in der Nacht darauf erschien ihm Christus, mit dem abgeschnittenen Mantelstück bekleidet. Mit achtzehn Jahren ließ sich Martin taufen, diente aber noch bis 356 in der kaiserlichen Garde. Nach seinem Abschied vom Heer (in der Nähe von Worms) ging er zum Bischof Hilarius von Poitiers, der ihn in die pannonische Heimat zurückschickte. ­ Um 360 traf er wieder mit Hilarius zusammen. 361 gründete er Ligugé, das erste Kloster Galliens. 371 wurde er Bischof von Tours, 375 gründete er das Kloster Marmoutier an der Loire, das zu einem Mittelpunkt monastischer Kultur wurde und als Missionsseminar bezeichnet werden kann. Unermüdlich widmete er sich der Glaubenspredigt in den noch weithin heidnischen Gebieten. Er starb am 8. November 397 und wurde am 11. November in Tours begraben. Sein Grab wurde zum Nationalheiligtum der Franken. Martin ist der erste Nichtmärtyrer, der in der abendländischen Kirche als Heiliger verehrt wurde.

Nichts anderes als Christus

Sulpicius Severus, der das Leben des hl. Martin schrieb, berichtet: „Auch wenn er las oder sonst mit einer Arbeit beschäftigt war, ließ sein Geist doch nie vom Gebet ab. Wie ein Schmied bei seiner Arbeit immer wieder den Hammer auf den Amboss fallen lässt, so betete Martinus ohne Unterbrechung, auch wenn er anscheinend etwas anderes tat ... In seinem Mund war nichts anderes als Christus, in seinem Herzen wohnten nur Güte, nur Friede, nur Erbarmen.“

Quelle - und mehr Informationen auf den Seiten der Erzabtei Beuron

Film der Katholischen Fachschulen St. Martin in Neckarsulm

Wie Martin seinen Weg geht

Die Katholischen Fachschulen Sankt Martin Neckarsulm haben einen Kurzfilm gedreht und darin einige Wegetappen Martins beschrieben: Wie Martin seinen eigenen Weg geht und sich auch später mutig für Bedürftige und für Frieden einsetzt. Die Lebensgeschichte von Sankt Martin hat außer der berühmten Mantelteilung noch viele weitere Stationen. Der Film kann als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen Laternenlauf z. B. mit der Familie dienen. In Gruppenstunden und im Unterricht kann er wichtige Elemente aus dem Leben von Martin verdeutlichen.

Ein Theaterprojekt der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

Martin on tour

Wie kann die christliche Grundhaltung, die sich in der Mantelteilung des Heiligen Martin zeigt, heute sichtbar werden? Für Antworten auf diese Frage hat die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Trier 2016 einen Theaterwettbewerb ausgeschrieben und studentische Hochschul-Theatergruppen zur Teilnahme eingeladen. Hier zu sehen ist ein Mitschnitt einer Aufführung der Theatergruppe „Kreuz&Quer“.

Brauchtum zu St. Martin

Der heilige Martin ist einer der beliebtesten Heiligen der katholischen Kirche - und ist bekannt auch weit darüber hinaus. Laternenzüge, Brezeln, Gänse, Lichter, Kinder, Teilen... - Eine Fülle an Brauchtum, Legenden und örtlichen Besonderheiten rankt sich um das Leben und Wirken des Heiligen. Die katholische Internetplattform Katholisch.de hat hier ein Dossier zu St. Martin erstellt, das wir gerne empfehlen.

Auch das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken bietet in seinem Internetangebot vielfältige Informationen rund um Martin von Tours.


Rückblick: Bistum Trier

Gedenkjahr 2016: 1700 Jahre Martin von Tours


Broschüre begleitet Interessierte auf dem Martinsweg

Ein (Pilger-)Weg für alle zwischen Linz und Engers

„Man muss nicht gleich nach Santiago de Compostela“, sagt Andreas Kossmann bei der Vorstellung der zweiten Auflage der Broschüre zum Martinsweg am Mittelrhein scherzend. Auch direkt vor der Haustüre gebe es schöne Pilgerwege wie den 40 Kilometer langen Weg, der die beiden katholischen Martins-Kirchen in Linz und im Neuwieder Stadtteil Engers sowie die evangelische Feldkirche im gleichnamigen Stadtteil verbindet, die ursprünglich unter dem Patronat Martins stand. Die Broschüre beinhaltet neben einem Geleitwort des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann interessante Hinweise zu Orten, Kapellen und Kirchen sowie Impulse und Gebete – damit es nicht beim Wandern bleibt, sondern der Martinsweg zum Pilgerweg wird.

Mehr lesen in der Nachricht

Martinuswege: Unterwegs auf den Spuren des Heiligen Martin

Aus Anlass des Jubiläumsjahres "1700 Jahre Martin von Tours" wurde der Europäische Martinusweg eröffnet. Der Weg führt auf den Spuren des Heiligen auch durch das Bistum Trier. Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen dazu.

Mit dem Mantel auf dem „Weg der Treverer“

Im Rahmen der Eröffnung des Weges im Bistum wurde am 8. November 2016 in Bingen ein von der Freiburger Künstlerin Astrid Eichin geschaffener Martinsmantel an das Bistum Trier übergeben.  Bischof Stephan Ackermann gab dem "Martins-Mantel" als "Souvenir" aus dem Bistum Trier ein Pilgergebet und ein paar kleine Steine aus dem römischen Kernbau ("Quadratbau") des Trierer Doms mit. (mehr)

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