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Die sieben Werke der geistigen Barmherzigkeit

Unwissende lehren

„Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“, sagt Jesus zu denen, die Werke der Barmherzigkeit anderen gegenüber tun. Jesus identifiziert sich mit den in Not geratenen Menschen. Wer solche Werke tut, begegnet Christus. So darf man Jesu Worte verstehen.

Wissen ist abrufbar, so könnte man im Zeitalter der elektronischen Vernetzung annehmen. In Sekundenschnelle kann ich Informationen abrufen. Ist dann aber meine Unwissenheit beendet? Wir spüren: aus purem Faktenwissen kann ich noch lange kein schlüssiges Gedankengebäude erstellen. Und wenn es um eine Lebenseinsicht geht, dann gehört noch mehr dazu. Manchmal braucht der Mensch den Rat und die Begleitung eines anderen, um in die Lebenszusammenhänge eingeführt zu werden.

Wir wissen es aus dem pädagogischen Bereich, wie viel Engagement, Geduld und langer Atem erforderlich ist, um einen Menschen ins Leben einzuführen, ihn lebenstüchtig zu machen. Eltern und Lehrer können ein Lied davon singen. Wichtig ist und bleibt, dem anderen immer mit Aufmerksamkeit und Wohlwollen zu begegnen.

Unwissende lehren, das fängt schon im Kindergarten an und hört bei ehrenamtlichen Sprachkursen für Emigranten oder Flüchtlinge noch nicht auf.

Sage mir, wie Leben geht! So könnte die Bitte eines Menschen lauten, auch wenn sie manchmal nicht laut ausgesprochen wird. Höre ich solche Bitten? Das fordert dann meine Bereitschaft heraus, zu helfen und zu begleiten. Wie reagiere ich?
Ob es um die Einführung in das Leben oder die Einführung in den Glauben geht, immer braucht es so etwas wie „Patenschaften“. Eine Hilfe von Mensch zu Mensch – um des Glaubens willen.


Msgr Helmut Gammel hat Kommentare zu den sieben geistigen Werken zusammengestellt - wir geben sie hier im Wochen-Takt zu Bedenken. Bilder dazu verdanken wir einer Gruppe der jungen GCL; sie hat sich bei einer LeiterInnen-Schulung mit den Werken der Barmherzigkeit auseinandergesetzt und dazu eine eigene Bild-Sprache entwickelt...

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