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Die sieben Werke der leiblichen Barmherzigkeit - heute

Hungrige speisen

 

 

Unter die Hungrigen rechts im Bild hat sich Christus erkennbar am Strahlenkranz gemischt: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan", wird er am Gerichtstag zu den erstaunten Menschen sagen, die hungernden Fremden etwas zu essen gegeben haben.

Im Bildhintergrund meint man die Fassade der Trierer Konstantinbasilika und zwei Domtürme zu erkennen: Hier und heute begegnen wir Christus nicht nur im Kirchenraum, sondern in jedem notleidenden Menschen.

Etwas zu essen haben, ist Grundvoraussetzung zum Leben. Täglich verhungern viele Tausend Menschen auf der Erde. Jesu Forderung, die Hungernden zu speisen, ist ohne seine Praxis nicht zu verstehen: "Ich habe Mitleid mit diesen Menschen ... sie haben nichts mehr zu essen" (Mt 15,32). Er gab ihnen Brot, und alle wurden satt.


Die Sorge um die Hungernden zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Kirche. Man darf andererseits nicht vergessen, dass es unter uns viele "Hungrige" gibt; sie sind hungrig, auch wenn sie genug zu essen haben. Denn: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" (Mt 4,4).

"Ich war hungrig..." -
das kann heißen:

  • nichts zu essen haben,
  • allein und einsam sein,
  • ausgestoßen sein,
  • arm und mittellos dastehen.

"...und ihr habt mir zu essen gegeben" -
das kann heißen:

  • Hungernden Nahrung geben,
  • Alleingelassene an den Tisch bitten,
  • Einsamen und Ausgestoßenen Gemeinschaft bieten,
  • sich um die Armen in aller Welt sorgen, z.B. in den Aktionen Misereor, Brot für die Welt.

 

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