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Die sieben Werke der leiblichen Barmherzigkeit - heute

Kranke besuchen

 

 

Nicht allein gelassen zu sein, wünscht sich jeder in Stunden der Krankheit und des Sterbens. Der ohnmächtige Mensch, der sich selbst nicht mehr helfen kann, ist Gottes besonderes Anliegen. Das zeigt Jesu heilender Umgang mit den Kranken. Der Gott Jesu ist ein Liebhaber des Lebens; Kranke nicht allein lassen, auch wenn es schmerzlich an die eigene Endlichkeit erinnert, ist ein Werk der Barmherzigkeit.


Jesu heilender Umgang mit den Kranken ist revolutionär. Krankheit ist keine Strafe von Gott, kein blinder Schicksalsschlag, sondern: der kranke Mensch ist Gottes besonderes Anliegen. Das empfiehlt ihn der liebenden Zuwendung der Mitmenschen. Die Sorge um die Kranken ist von Anfang an eine Hauptaufgabe der Kirche und ist ihr Markenzeichen geblieben.

"Ich war krank..."

das kann heißen:

  • Schmerzen haben, leiden,
  • auf die Hilfe anderer angewiesen sein,
  • einsam sein, Angst haben,
  • sich unnütz und minderwertig fühlen,
  • sozial ausgegrenzt sein.

    "...und ihr habt mich besucht" -

    kann heißen:

    • alte Familienmitglieder zu Hause oder in ihrer Wohnung versorgen
    • kranke Familienmitglieder zu Hause pflegen,
    • kranke Verwandte, Freunde und Nachbarn besuchen,
    • sich im Krankenbesuchsdienst der Gemeinde engagieren,
    • anregen, ermöglichen, helfen, dass gebrechliche und kranke Menschen Gottes Zuwendung im Gottesdienst (Krankenkommunion, Krankensalbung) erfahren,
    • als Arzt, Schwester, Pfleger, Seelsorgerin, Seelsorger dem Kranken in seiner leiblichen und seelischen Not zur Seite stehen.
      Weiteres: