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Pfarreien der Zukunft - konkret

Anhörung zu den Dekreten

Auswertung läuft

Die Abgabefrist für die Rückmeldungen zur Anhörung zu den Dekreten war am 4. November 2019. Wir danken allen, die sich engagiert und konstruktiv beteiligt haben! Derzeit läuft die Auswertung. Wir werden Sie dann hier über die Ergebnisse informieren.

Hinweis: Der Brief des Bischofs und alle beschriebenen Schritte beziehen sich auf die Pfarreien und Kirchengemeinden, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden. Informationen für die Pfarreien, die erst zum 1. Januar 2021 errichtet werden, finden Sie hier.

1. Der Brief des Bischofs

Allen Gremien und Personen, die im Rahmen der Aufhebung und Errichtung von Pfarreien und Kirchengemeinden anzuhören sind, erhalten am 15. Oktober 2019 einen Brief des Bischofs, in dem der Bischof um eine Stellungnahme bittet. Der Brief wird den Dienstsitzpfarrämtern per Einschreiben zugestellt. Wir wenden dieses Verfahren an, um sicherzugehen, dass alle Partner der Anhörung das Schreiben erhalten.

Hier finden Sie einen Überblick über den Brief und Hinweise zu den Hilfsmitteln für die Durchführung der Anhörung:

  • Der Bischof beschreibt die Herausforderung der Synodenumsetzung und blickt kurz zurück auf die erste Anhörung.
  • Der Bischof informiert darüber, dass er das Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 - 2016 erlassen hat. Es tritt am 15. Oktober in Kraft. Über die Dienstsitzpfarrämter werden allen Gremien Gesetzestexte im Layout der Synodenumsetzung zur Verfügung gestellt.
  • Er fasst die wichtigsten Veränderungen, die durch das Gesetz beschrieben werden, zusammen.
  • Er erläutert den Partnern der Anhörung, dass er ihnen aufgrund der geplanten Errichtung von 15 neuen Pfarreien mit diesem Schreiben und auf der Basis des ausgehändigten Dekret-Entwurfs die Gelegenheit zur Stellungnahme bietet. Über die Dienstsitzpfarrämter werden die jeweiligen Dekret-Entwürfe zur Verfügung gestellt. Sie finden diese Entwürfe auch am Ende dieser Seite in der Infobox.
  • Er zitiert die Rechtsgrundlage der Anhörung. Diese sind je nach angeschriebener Zielgruppe unterschiedlich.
  • Er verweist auf die Zeitung EinBlicke 3, die ebenfalls allen Gremien über die Dienstsitzpfarrämter zur Verfügung steht.
  • Er weist auf die Frist für die Abgabe: 4. November 2019 im Synodenbüro hin.
  • Die Stellungnahme kann auf den Protokollformularen abgegeben werden. Diese werden den Dienstsitzpfarrämtern zur Verfügung gestellt. Die Formulare können auch hier als Gesamtdatei heruntergeladen werden.

2. Die Formulare

Es gibt nur ein Formular (mit fünf Formularblättern) für alle Partner der Anhörung. Die Formularblätter entsprechen den Aufforderungen des Bischofs zur Stellungnahme. Die Artikelbezeichnungen beziehen sich auf den Entwurf des Dekrets. Es werden Stellungnahmen erbeten 

  • (Blatt 1) zur Aufhebung der jeweiligen Pfarrei bzw. Pfarreien, Kirchengemeinde bzw. Kirchengemeinden und, soweit gegeben, des Kirchengemeindeverbandes (Art. 1 und Art. 9),
  • (Blatt 2) zum Namen der neuen Pfarrei und Kirchengemeinde (Art. 1),
  • (Blatt 3) zur Aufhebung der Pfarrkirche und zum Recht der Pfarrei, Orte und Zeiten der Gottesdienste sowie die Kirchen, wo besondere Amtshandlungen  durchgeführt werden, festzulegen (Art. 3),
  • (Blatt 4) zum Pfarrort der neuen Pfarrei (Art. 5).
  • (Blatt 5) Dieses Blatt kann für weitere Hinweise genutzt werden.

Für die Nutzung der Formulare gelten folgende Hinweise:

  1. Jedes Formularblatt hat eine Kopfzeile. Bitte füllen Sie auf jedem (!) Blatt die Felder aus (Datum, ausgefüllt von Gremium oder Person, Ort). Bitte füllen Sie die Angabe zum Gremium exakt aus nach folgendem Beispiel: Pfarrgemeinderat Pfarrei St. Andreas Musterstadt bzw. Verwaltungsrat Kirchengemeinde St. Andreas Musterstadt o.ä.! Bitte tragen Sie hier die im Schreiben des Bischofs angegebene Nummer ein: Diese dient zum schnellen Abgleich Ihres Gremiums mit unserer Liste.
  2. Die Formulare sind so programmiert, dass Sie nur so viel schreiben können, bis der ausdruckbare Teil vollgeschrieben ist. Wenn Sie ein weiteres Blatt  brauchen, um zu diesem Thema Stellung zu nehmen, können Sie jedes einzelne Blatt herunterladen. Daher finden Sie hier einmal das  komplette Formular, aber auch die Einzelseiten - siehe dazu die Einzelblätter im vorangegangenen Abschnitt und zusätzlich auch die Downloadbox auf dieser Seite.
  3. Der Umfang der Stellungnahme ist nicht begrenzt

Bitte drucken Sie die ausgefüllten Formulare aus und schicken Sie sie an die angegebene Adresse:

Synodenbüro
Liebfrauenstraße 8
54290 Trier

Alternativ können Sie uns abgespeicherte oder eingescannte Formulare schicken an herausgerufen(at)bistum-trier.de.

Bitte beachten Sie die Abgabefrist: 4. November 2019

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Formulare mit einem Rechner auszufüllen, können Sie sie auch handgeschrieben bei uns einreichen. Aufgrund der höheren Kosten bei der Auswertung bitten wir, nach Möglichkeit die rechnergeschriebene und ausgedruckte Variante zu nutzen. Wir legen jedem  Dienstsitzpfarramt eine Anzahl von Formularbögen in den Versand.

Die Protokoll-Formulare sind ein Hilfsmittel für Sie. Wir dürfen Sie nicht auf deren Nutzung verpflichten. Sollten Sie eine andere Form der Rückmeldung wählen, gelten die gleiche Frist und die gleiche Rückmeldeadresse. Die Stellungnahme muss schriftlich erfolgen.

Die Stellungnahmen werden ausgewertet vom pragma-Institut, Reutlingen. Die Ergebnisse der Auswertung werden nach Abschluss der Anhörung veröffentlicht.

3. Die Stellungnahmen von Einzelpersonen und Gremien

Partner der Anhörung sind:

Der Bischof hat diese Gremien bzw. Organe und die Pfarrer um eine Stellungnahme gebeten.

  • Für die Gremien in den Pfarreien und Kirchengemeinden heißt das, dass die Stellungnahme im Rahmen einer Sitzung des Gremiums zu erarbeiten ist.
  • Wenn Sie das zur Verfügung gestellte Formular einsenden, sollten Sie es als Protokoll(teil) Ihrer Sitzung auch zu Ihren Gremienunterlagen nehmen.
  • Für die Pfarrerteams in solidum gilt, dass der Moderator des Priesterteams zur Stellungnahme aufgefordert ist. Der Bischof bittet ihn darum, die Stellungnahme mit seinen Mitbrüdern zu erarbeiten.

Unterscheidung der Anhörungs- und Regelungsgegenstände des Gesetzes und der Dekrete

Das Gesetz regelt die allgemeinen, für alle Pfarreien geltenden Rahmenbedingungen. Mit den Dekreten wird die je konkrete Pfarrei errichtet. Wegen der gesamthaften Neugliederung des Bistums wird der territoriale Rahmen aller Pfarreien Gegenstand der Anhörung zum Gesetz sein. 

Stand: Oktober 2019

Gesetz Dekret
 
  • territoriale Fassung der 35 Pfarreien der Zukunft
  • Vermögensübergang im Rahmen der Universalsukzession.
    Fabrikvermögen bleibt in seiner bisherigen Bestimmung unberührt.
  • Leitungsteam der Pfarrei der Zukunft (als Gremium)
  • Rat der Pfarrei mit Pastoralkammer und Vermögenskammer
  • Synodalversammlung
  • Verwaltungsteams
 
 
  • Aufhebung bisheriger Pfarreien und Kirchengemeinden
  • Gründung von neuen Pfarreien und Kirchengemeinden
  • Name der neuen Pfarrei
  • Pfarrort der neuen Pfarrei
  • Aufhebung der bisherigen Pfarrkirchen im Territorium
 
Weiteres: