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Unterlagen zum formalen Anhörungsverfahren

  • Allen Gremien und Personen, die in die formale Anhörung einzubeziehen sind, ist in den letzten Tagen ein Brief (vgl. den Informationskasten "Anschreiben" zum Download der Briefe an die jeweiligen Empfänger) zugegangen, in dem der Bischof um eine Stellungnahme bittet.

    Der Brief ist sehr umfassend. Hier bieten wir einen  Überblick über die Schritte des Briefes und eine kurze Erläuterung.

    • Der Bischof betont zunächst, dass er die Ergebnisse der Diözesansynode 2013 bis 2016 verbindlich in Kraft gesetzt hat. Nachzulesen ist das im Kirchlichen Amtsblatt Nr. 119, 120/2016. Das Abschlussdokument ist weiterhin im Synodenbüro erhältlich.
    • Der Bischof begründet den anstehenden Schritt, neue Pfarreien zu errichten, Bezug auf die Ergebnisse der Diözesansynode.
    • Im folgen Abschnitt Resonanz und Diskussion seit zwei Jahren zeigt der Bischof auf, dass es bereits vor der formalen Anhörung viele Diskussions- und Informationsveranstaltungen zu den geplanten Veränderungen gab.
    • Eine neue strukturelle Gestalt der territorialen Seelsorge soll durch die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode entstehen: der Bischof skizziert dazu die wichtigsten Veränderungen in vier Punkten.
    • Der Bischof erklärt, dass die Errichtung der neuen Pfarreien in zwei Schritten erfolgt. (Pressekonferenz im Januar 2019). Außerdem führt er aus, dass es zwei Anhörungsphasen geben wird. Die Gegenstände der ersten Anhörung listet er auf, auf die zweite Anhörung, die auf die ortsspezifischen Gegebenheiten eingehen wird, verweist der Bischof im Text.
    • Bis hierhin sind die Schreiben an alle Zielgruppen gleich.
    • Im Abschnitt Gelegenheit zur Stellungnahme wendet sich der Bischof an jedes Gremium bzw. jede Personengruppe unter Nennung der jeweiligen Rechtsgrundlage für die Anhörung.

    Exkurs: Die Verbandsvertretungen

    Es wurde bereits mehrfach angemerkt, dass die Verbandsvertretungen bei der Anhörung nicht berücksichtigt wurden. Hierzu sei der Hinweis gegeben, dass die Verbandsvertretungen als Organe der Kirchengemeindeverbände bei der vom Bischof beschriebenen zweiten Anhörungsphase zu den ortsspezifischen Gegebenheiten angehört werden.

    Der Bischof verweist in diesem Absatz auch auf das Erste Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013 bis 2016, das auch an alle Dienstsitzpfarrämter verschickt wurde. Es beschreibt den rechtlichen Rahmen der anstehenden Veränderung. Auf Grundlage des Gesetzentwurfs und der Zeitung EinBlicke 2 vom April 2019 kann die Stellungnahme der Gremien ausgearbeitet werden.


    Je nach Gremium oder Gruppe erbittet der Bischof die jeweiligen Stellungnahmen. Die Unterschiede sollen hier kurz erläutert werden:

    • Die umfassendsten Stellungnahmen werden von Gremien der Pfarreien und Kirchengemeinden sowie von den Pfarrern erbeten. Die Pfarreienräte direkt werden wie ein Gremium einer Pfarrei behandelt, da sie die Aufgaben der Pfarrgemeinderäte ausüben. Aufgrund des weltkirchlichen Rechts und der Gesetze, die für das Bistum Trier gelten, sind die Pfarreien und Kirchengemeinden in Form der Gremien, Organe und Personen zu allen relevanten Veränderungen bereits jetzt und gleichzeitig anzuhören.
    • Die Pfarreienräte sind vor allem um eine Stellungnahme zur räumlichen Umschreibung der neuen Pfarreien gebeten. Hierfür gibt es keine Gesetzesgrundlage. Der Bischof hält ihre Anhörung aber für wichtig und gibt ihnen daher Gelegenheit zur Stellungnahme.
    • Die Dekanatsräte sind nach der Ordnung für die Dekanate bei Veränderungen der Dekanate anzuhören. Der Bischof hält darüber hinaus die Anhörung der Dechanten und der Dekanatskonferenzen für wichtig und gibt ihnen daher Gelegenheit zur Stellungnahme im gleichen Rahmen, wie dies für die Dekanatsräte vorgesehen ist.
    • Wichtig: Alle Gremien und Personen, die in die Anhörung einbezogen sind, haben mit dem Stichwort weitere Hinweise die Möglichkeit, Rückmeldungen zu den gesamten Veränderungen einzureichen, auch wenn Sie über die jeweilige besondere Stellungnahme der Person oder des Gremiums hinausgehen.

    Zum Schluss verweist der Bischof auf die Abgabefrist 31. Mai 2019, die Homepage www.bistum-trier.de/anhoerung und die zur Verfügung gestellten Formulare, die Sie im Infokasten zum Download finden.

  • Es gibt drei Formulare entsprechend der genannten Grundlagen:

    Formulare für Pfarrer, Pfarrverwalter, Pfarrgemeinderäte, Pfarreienräte direkt, Kirchengemeinderäte und Verwaltungsräte

    Ein Formular ist vorgesehen für die Pfarrer bzw. Pfarrverwalter, Pfarrgemeinderäte, Pfarreienräte Direkt, Kirchengemeinderäte und Verwaltungsräte. Es besteht aus sechs Aufforderungen. Für jede Aufforderung ist ein eigenes Blatt im Formular vorgesehen.

    1. Geben Sie hier bitte Ihre Stellungnahmen zur räumlichen Umschreibung der neuen Pfarrei bzw. der neuen Pfarreien ab!
    2. Geben Sie hier bitte Ihre Stellungnahme zum Aufbau und zur Arbeitsweise der Gremien der Pfarrei und der Organe der Kirchengemeinde ab!
    3. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zum Vermögensübergang und zur Gesamtrechtsnachfolge ab!
    4. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zu den Aufgaben der Vermögensverwaltung und den Zuständigkeiten der damit betrauten Organe ab!
    5. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zu den Übergangsregelungen ab!
    6. Formulieren Sie hier weitere Hinweise (etwa zur Arbeitsweise der Orte von Kirche)!

    Die sechs Felder entsprechen somit den im Brief des Bischofs erbetenen Aufforderungen zur Stellungnahme.

    Formulare für Pfarreienräte

    Ein zweites Formular ist vorgesehen für die Pfarreiengemeinschaften. Es besteht aus zwei Aufforderungen. Für jede Aufforderung ist ein eigenes Blatt im Formular vorgesehen.

    1. Geben Sie hier bitte Ihre Stellungnahmen zur räumlichen Umschreibung der neuen Pfarrei bzw. der neuen Pfarreien, insbesondere zur Zuordnung der zu Ihrer Pfarreiengemeinschaft gehörenden Pfarreien zu einer oder mehreren neuen Pfarreien ab!
    2. Formulieren Sie hier weitere Hinweise, etwa zur Arbeitsweise der Orte von Kirche oder zur Struktur und den Aufgaben der Gremien der Pfarrei und Organe der Kirchengemeinde

    Die zwei Felder entsprechen somit den im Brief des Bischofs erbetenen Aufforderungen zur Stellungnahme.

    Formulare für Dechanten, Dekanatsräte und Dekanatskonferenzen

    Ein drittes Formular ist vorgesehen für die Personen (Dechanten) und Gremien (Dekanatsrat und Dekanatskonferenz) auf Ebene der Dekanate. Es besteht aus einer Aufforderung: Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zur Aufhebung des Dekanats und damit zusammenhängender Hinweise für die neue Gestaltung der territorialen Seelsorge ab!

    Für alle Formulare gelten folgende Hinweise und Bitten:

    • Jedes Formularblatt hat eine Kopfzeile. Bitte füllen Sie auf jedem (!) Blatt die Felder aus (Datum, Ausgefüllt von Gremium oder Person, Ort). Bitte füllen Sie die Angabe zum Gremium exakt aus: Zum Beispiel: Pfarrgemeinderat Pfarrei St. Andreas Musterstadt bzw. Verwaltungsrat Kirchengemeinde St. Andreas Musterstadt o.ä.!
    • Die Formulare sind so programmiert, dass Sie nur so viel schreiben können, bis der ausdruckbare Teil vollgeschrieben ist. Wenn Sie ein weiteres Blatt brauchen, um zu diesem Thema Stellung zu nehmen, können Sie jedes einzelne Blatt herunterladen. Daher finden Sie einmal das Formular mit der Gesamtdatei, d.h. alle sechs Aufforderungen in einer Datei, aber auch die Einzelseiten. Das gleiche gilt für die beiden Seiten des Formulars für die Pfarreiengemeinschaften und für die Dekanatsebene, zu der es nur eine Seite gibt, die Sie beliebig oft nutzen können. Denken Sie daran, die Seiten mit unterschiedlichen Namen abzuspeichern, bevor Sie sie ausdrucken, damit Sie nicht eine bereits ausgefüllte Seite überschreiben.
    • Dem obigen Hinweis können Sie entnehmen, dass der Umfang der Stellungnahme nicht begrenzt ist.
    • Bitte drucken Sie die ausgefüllten Formulare aus und schicken Sie sie an die angegebene Adresse (Synodenbüro, Liebfrauenstraße 8, 54290 Trier).
    • Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die Formulare mit einem Computer auszufüllen, können Sie sie auch handgeschrieben beim Synodenbüro einreichen. Aufgrund des höheren Aufwandes bei der Auswertung bitten wir, nach Möglichkeit die am Computer ausgefüllte und ausgedruckte Variante zu nutzen.
    • Die Protokoll-Formulare sind ein Hilfsmittel für Sie. Wir dürfen Sie nicht auf deren Nutzung verpflichten. Sollten Sie eine andere Form der Rückmeldung wählen, gelten die gleiche Frist und die gleiche Rückmeldeadresse. Die Stellungnahme muss schriftlich erfolgen.
    • Wir weisen darauf hin, dass wir Ihnen Eingangsbestätigungen zusenden, wenn uns Ihre Stellungnahmen erreicht haben. Wir können Ihnen aufgrund der Vielzahl der in kurzer Zeit eingehenden Stellungnahme keine inhaltlichen Antworten auf Stellungnahmen zukommen lassen.
  • Der Bischof hat die Gremien, die Pfarrer und die Dechanten um eine Stellungnahme gebeten.

    • Für die Gremien in den Pfarreien und Dekanaten heißt das, dass die Stellungnahme im Rahmen einer Sitzung des Gremiums zu erarbeiten ist.
    • Wenn Sie das zur Verfügung gestellte Formular einsenden, sollten Sie es als Protokoll(teil) Ihrer Sitzung auch zu Ihren Gremienunterlagen nehmen.
    • Für die Pfarrerteams in solidum gilt, dass der Moderator des Priesterteams zur Stellungnahme aufgefordert ist. Der Bischof bittet ihn darum, die Stellungnahme mit seinen Mitbrüdern zu erarbeiten.

    Die Pfarrer und Dekanatsbüros sind gebeten, falls noch nicht geschehen, die Gremien zur Stellungnahmen aufzufordern.

    Mehrfach haben uns Hinweise erreicht, dass es für einige Gremien schwierig ist, den zeitlichen Rahmen bis zum 31. Mai einzuhalten. Wir bitten um Verständnis, dass wir den Zeitraum nicht weiter ausdehnen können, da wir die Sommerwochen brauchen, um eine Auswertung der bis zu 2500 Rückmeldungen vorzunehmen. Denn der Gesetzentwurf wird ausgehend von den Rückmeldungen überprüft und überarbeitet. Daher bitten wir grundsätzlich um Einhaltung der Frist.

    Um den Gremien, denen es nicht möglich ist, bis 31. Mai eine Stellungnahme abzugeben, zeitlich entgegenzukommen, werden wir folgendes Vorgehen anwenden:

    • Wir werden die Dekanatsbüros und Dienstsitzpfarrämter zeitnah nach Ablauf der oben genannten Frist (also in den ersten Junitagen) anschreiben und diejenigen Gremien der jeweiligen Dekanate und Pfarreien auflisten, deren Rückmeldung noch nicht bei uns eingegangen ist.
    • Für das Nachreichen der Rückmeldungen werden wir dann eine letzte Frist nennen: Das ist Mittwoch, der 12. Juni 2019. Nach diesem Termin werden wir keine weitere Erinnerung verschicken und die Anhörungsphase beenden.

    Wir hoffen damit, einen hilfreichen Weg aufgezeigt zu haben und danken Ihnen für die Zusammenarbeit.

    Die Anschreiben an die Dekanatsbüros und die Pfarreien mit diesen Informationen finden Sie auch zum Nachlesen als PDF unter den markierten Links.

  • Im Folgenden geben wir nochmals eine kurze Übersicht, wo die Informationen über die Veränderungen, zu denen der Bischof eine Stellungnahme erbeten hat, in den Unterlagen zu finden sind.

    1. Geben Sie hier bitte Ihre Stellungnahmen zur räumlichen Umschreibung der neuen Pfarrei bzw. der neuen Pfarreien ab!

    Die räumliche Umschreibung findet sich in der Anlage zum Gesetzentwurf. den Gremienmitgliedern wurde eine Karte zur Verfügung gestellt, auf deren Rückseite sich auch eine Auflistung der heutigen Pfarreien findet und in welche neue Pfarrei sie übergehen. In der Zeitung "Einblicke 2" vom April 2019 finden Sie die Karte auf Seite 2 und hier zum Download.

    1. Geben Sie hier bitte Ihre Stellungnahme zum Aufbau und zur Arbeitsweise der Gremien der Pfarrei und der Organe der Kirchengemeinde ab!

    Die Arbeitsweise der Gremien ist beschrieben im Entwurf für die Ordnung über die pfarrlichen Gremien im Bistum Trier (PGO). Das ist der Artikel 2 des Gesetzentwurfs. Eine Zusammenfassung und ein Schaubild dazu finden Sie in der Zeitung "Einblicke 2". Außerdem ist allen Gremien, das Schaubild als Plakat zugeschickt worden.

    Der Hinweis auf die Organe der Kirchengemeinde bezieht sich auf den Entwurf zum Gesetz über die Verwaltung und Vertretung des Kirchenvermögens in den Kirchengemeinden des Bistums Trier ab dem Jahr 2020 (Kirchenvermögensverwaltungsgesetz 2020 – KVVG 2020). Das ist der Artikel 3 des Gesetzentwurfs. Die Gremien der Pfarrei, die in der PGO beschrieben sind, haben zum Teil auch Aufgaben in der Vermögensverwaltung, nämlich das Leitungsteam und der Rat der Pfarrei. Im KVVG 2020 ist zusätzlich das Verwaltungsteam beschrieben, was sich als Organ der Kirchengemeinde nur im KVVG beschrieben findet. In der Zeitung "Einblicke 2" ist das Verwaltungsteam auch im Gremienschaubild erklärt. Außerdem sind die Aufgaben der Vermögensverwaltung in diesem Beitrag beschrieben.

    1. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zum Vermögensübergang und zur Gesamtrechtsnachfolge ab!

    Die Regelungen zum Vermögensübergang und zur Gesamtrechtsnachfolge sind in der Ordnung zur Aufhebung von Pfarreien, Kirchengemeinden, Pfarreiengemeinschaften und Kirchengemeindeverbänden, Dekanaten sowie zur Errichtung von neuen Pfarreien und Kirchengemeinden im Zuge der Diözesansynode 2013 – 2016: Aufhebungs-und Errichtungsordnung-AEO beschrieben. Das ist der Artikel 1 des Gesetzentwurfs. In der Zeitung "Einblicke 2" ist der Vermögensübergang in dem Beitrag zur Vermögensverwaltung beschrieben sowie in diesem Beitrag unter dem Aspekt des Personalübergangs.

    1. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zu den Aufgaben der Vermögensverwaltung und den Zuständigkeiten der damit betrauten Organe ab!

    Die Aufgaben der Vermögensverwaltung sind im KVVG 2020 beschrieben. Schematisch dargestellt finden Sie sich auf dem Schaubild in der Zeitung "Einblicke 2". Eine Beschreibung bietet dieser Beitrag. Außerdem gibt die Antwort auf eine Anfrage, die bei den FAQ/häufige Fragen abgedruckt ist, eine Übersicht über die Verzahnung der Aufgaben der Pastoral und der Verwaltung in einem Gremium.

    1. Geben Sie hier Ihre Stellungnahme zu den Übergangsregelungen ab!

    Hier sei auf die diese Seite der Zeitung "Einblicke 2" verwiesen. Hier finden sich alle Übergangsregelungen und die entsprechenden Quellen im Gesetzentwurf.

    1. Formulieren Sie hier weitere Hinweise (etwa zur Arbeitsweise der Orte von Kirche)!

    Zu den Orten von Kirche finden Sie eine Beschreibung unter dem angegebenen Link. Es gibt hier aber auch die Möglichkeit zu weiteren, noch nicht erfassten Bereichen Stellung zu beziehen. Hintergrundinformationen bietet zum Beispiel auch die Zeitung "Einblicke 1" (Januar 2019) etwa zum Rahmenleitbild für die neuen Pfarreien.

Video

Generalvikar von Plettenberg erläutert das formale Anhörungsverfahren

Alle Videos zum Vortrag des Generalvikars sehen Sie auf Youtube, wenn Sie diesen Link anklicken.

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