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Planung: 35 Pastorale Räume: Die Raumgliederung

Umsetzungsgesetz zurückgezogen - neue Planungen

Bischof Stephan Ackermann hat das Umsetzungsgesetz (aus Oktober 2019) zurückgezogen (Dekret im Kirchlichen Amtsblatt 164 (2020) Nr. 201 Die bisher geplanten Modelle geben daher nur einen Zwischenstand wieder, die hier eher dokumentarisch wiedergegeben werden. Es finden weiterhin Gespräche mit den römischen Behörden sowie Beratungen der Diözesanen Gremien statt, wie die Ergebnisse der Bistumssynode weiter umgesetzt werden können.

Aktuelle Entwicklungen zum Stand der Synodenumsetzung finden Sie jeweils unter herausgerufen.bistum-trier.de

 

Auf einen Blick: Pastorale Räume und Zeitplan

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg hat in der Pressekonferenz am 20. November 2020 den Zeitplan für die nächsten Schritte vorgestellt.

Mehr lesen können Sie in der Nachricht.

Hier finden Sie eine Übersicht:

  • Vorbereitungszeit ab Januar 2021.
  • Bis Mitte 2021: Übersicht, welche Pfarreien zeitnah fusionsbereit sind, welche noch etwas länger brauchen werden, und welche Pastoralen Räume wann errichtet werden.
  • Ab Mitte 2021: Vorbereitung für die formale Errichtung der Pastoralen Räume und möglicher Fusionen von Pfarreien
  • Ab dem 1.Januar 2022 (Zeitraum: vier Jahre) können die ersten Pfarreien fusionieren. Parallel erfolgt ab dann die Errichtung Pastoraler Räume.

Rückblick und Dokumentation

Wie es geplant war - wie es nicht kommen wird...

Im Zuge der Synodenumsetzung waren 35 "Pfarreien der Zukunft" geplant, die das kirchliche Leben vor Ort garantieren, ermöglichen und als Einheit konkretisieren sollten. Durch die römische Intervention ist das Umsetzungsgesetz, das diese Raumgliederung festgelegt hatte, gestoppt und wurde nach der Ankündigung von Bischof Stephan Ackermann in der Pressekonferenz am 20. November 2020 zurückgezogen. Wir dokumentieren hier die Raumgliederung zum Zeitpunkt des Umsetzungsgesetzes - als Archiv.. 

Die 35 Räume waren auch im Blickpunkt der Erkundungsphase. Sie sollen künftig 35 Pastorale Räume werden, in denen mehrere Pfarreien zusammenarbeiten. - Die aktuellen Entwicklungen finden Sie jeweils auf der Seite herausgerufen.bistum-trier.de.

Es geht - weiterhin - um eine inhaltliche Neuausrichtung

Der Begriff „Orte von Kirche“ ist ein Schlüssel für das Konzept der Pfarrei der Zukunft. Er macht den Unterschied deutlich zu den bisherigen Pfarreien, die unter der Verantwortung des Pfarrers und unterstützt von den Gremien das gesamte Leben der Pfarrei koordiniert haben. (mehr)

"Wenn die Perspektivwechsel wirklich tragen sollen, ist ein Abschied vom Kirchturmdenken, d. h. von einer zentralistischen Konzeption der Pfarrgemeinde erforderlich. Das kirchliche Leben und die Strukturen, die diesem Leben Raum geben und ihm dienen sollen, müssen in jeder Pfarrei neu entdeckt und ernst genommen werden.“

(Weihbischof Franz Josef Gebert)

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