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Sexueller Missbrauch in der Kirche: Ansprechpersonen

Auch in den Kirchen kam und kommt es vor, dass Menschen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung verletzt werden. Besonders Kinder und Jugendliche sind zu Opfern geworden. Die Kirche stellt sich dem Problem, angesichts immer neuer Meldungen seit Februar 2010 in noch intensiverer Form.

Die Fachanwältin Ursula Trappe und der Theologe und Psychologe Peter Rütten aus Wittlich sind die Ansprechperson für Verdachtsfälle auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Priester, Ordensleute oder andere kirchliche Mitarbeiter im Bistum Trier.

Peter Rütten
Theologe und Psychologe

peter.ruetten(at)bistum-trier.de
Telefon 0151 58052334

Postsendungen an:

Bischöfliches Generalvikariat
Peter Rütten
- persönlich/vertraulich - 
Postfach 1340
54203 Trier

Ursula Trappe
Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin

ursula.trappe(at)bistum-trier.de
Telefon: 0151 50681592

Postsendungen an:

Bischöfliches Generalvikariat
Ursula Trappe
- persönlich/vertraulich -
Postfach 1340
54203 Trier

Aufgaben der Ansprechpersonen

  • Wer von sexuellem Missbrauch Kenntnis erhält, soll sich damit an die Ansprechpersonen (Peter Rütten, Ursula Trappe) wenden.
  • Alle kirchlichen Mitarbeiter sind verpflichtet, Hinweise und Sachverhalte, die ihnen zur Kenntnis gelangen, an die Ansprechpersonen weiterzuleiten.
  • Die Ansprechpersonen informieren den Bischof unverzüglich.
  • Sie suchen das Gespräch mit dem Opfer und leiten weitere Schritte ein.
  • Separat werden sie mit dem/der Beschuldigten sprechen und der Sache nachgehen. In den weiteren Bemühungen werden die Ansprechpersonen von fachlich ausgewiesenen Personen aus den Bereichen der Psychologie und Fachtherapie sowie von Juristen (siehe unten) unterstützt. Mögliche Hilfsangebote sind individuell verschieden, je nachdem, ob es sich um Kinder und Jugendliche oder um Erwachsene handelt, deren sexueller Missbrauch schon Jahre zurückliegt.

Gibt es tatsächliche Anhaltspunkte für den Verdacht auf sexuellen Missbrauch an Minderjährigen, leitet ein Vertreter des Bischofs die Informationen an die staatliche Strafverfolgungsbehörde weiter und schaltet damit auch die Staatsanwalt ein. Auf die Weiterleitung an die staatlichen Behörden wird nur ausnahmsweise verzichtet - und zwar auf ausdrücklichen Wunsch des Opfers und nur, wenn das zulässig ist.

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