Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Datenschutzerklärung

Aktualisierung der Seite: 18. Mai 2021 (Neue Dienstanweisungen - gültig bis 21. Juni 2021)

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Die letzten Veränderungen werden durch Kursivdruck markiert. Frühere Versionen werden nicht mehr dokumentiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen und Dienstanweisungen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Dienststellen und Hauptberufliche in der Pastoral) finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden diese Informationen auch im internen Mitarbeiterportal.

Gültig vom 18. Mai bis 21. Juni

Informationen und Dienstanweisung für das Bistum Trier

Generalvikar von Plettenberg schreibt (Briefdatum 17. Mai): "Ist Hoffnung in Sicht, dass wir die Pandemie besiegen können? Zumindest einmal scheint es so, dass die sogenannte Dritte Welle gebrochen ist und die Zahl der Neu-Infizierten, der Sterbenden sinkt und die Zahl derer, die durch Genesung oder Impfung immunisiert sind, steigt. Ja, das lässt hoffen und erlaubt auch kleine Schritte der Lockerung, die Sie diesen Informationen und Dienstanweisungen entnehmen können.

Trotzdem braucht es weiter Vorsicht und Rücksichtnahme und auch die strenge Einhaltung von Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregeln. Daher setze ich diese Dienstanweisung bis zum 21. Juni 2021 in Kraft."

Alle vorherigen anderslautenden Dienstanweisungen sind hiermit aufgehoben. Wir werden sie laufend überprüfen und auf die Landesverordnungen Rheinland-Pfalz und Saarland abstimmen. Bitte halten Sie sich selbst durch regelmäßigen Blick auf die Bistumshomepage auf dem Laufenden:https://www.bistum-trier.de/corona [das ist diese Seite].

Diese Dienstanweisung hat drei Teile:

I. Informationen und Regelungen für die Gemeinden und Einrichtungen
II. Informationen und Anweisungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen
III. Serviceadressen, Kontakte und Downloads (Arbeitshilfen, Formulare etc.)

Wie bereits früher erwähnt, kann es nicht gelingen, alle konkreten Situationen vor Ort pauschal zu regeln. Ich bitte Sie daher, in Abstimmung mit Ihren Gremien sowie auch mit mir oder anderen Verantwortlichen aus unseren Krisenstäben und Fachabteilungen im Generalvikariat (vgl. dazu Teil III-A) und auch in gutem Einvernehmen mit den kommunalen Behörden in lokalen Sondersituationen geeignete Maßnahmen zum Schutz der Menschen zu finden. Für alles, was Sie in diesem Zusammenhang bereits unter schwierigen Rahmenbedingungen geleistet haben, sage ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank!

Änderungen zur Vorgängerversion sind im Kursivdruck kenntlich gemacht.

I. Informationen und Regelungen für die Gemeinden und Einrichtungen

  • A) Gottesdienst und Sakramente Switch

    1. Zur Feier der Gottesdienste (auch der Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Trauungen) beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ in der jeweils aktuellen Online-Fassung: https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona. Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ möglich.

     

    2. Öffentliche Gottesdienste gehören nach den derzeit bei uns geltenden staatlichen Rechtsverordnungen nicht zu „Versammlungen“ und sind daher weiterhin möglich

    Für Rheinland-Pfalz ist die Teilnehmerzahl derzeit noch - auch bei Freiluftgottesdiensten - auf maximal 100 Personen begrenzt. Im Saarland gibt es derzeit keine Obergrenze für Gottesdienst-Besucherzahlen.

    Näheres regelt das Schutzkonzept „Schritt für Schritt“, das stets aktualisiert wird.

    Viele Menschen sehnen sich gerade auch in diesen Zeiten nach gemeinschaftlichen Gottesdiensten. Unter Achtung der Möglichkeiten vor Ort feiern die Pfarrgemeinden daher öffentliche Gottesdienste in all ihrer Vielfalt, besonders am Sonntag.

    Laut der aktuellen Rechtsverordnung Saarland müssen alle Gottesdienste mit mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt angezeigt werden. Dies erfolgt dadurch, dass die Pfarrbüros ihre jeweils aktuelle Gottesdienstordnung an das Ordnungsamt verschicken, z.B. in Form des Pfarrbriefes oder per Mail als Datei. Ein Formulierungsvorschlag findet sich unter: https://t1p.de/Pinnwand-Liturgie. Für Rheinland-Pfalz ist diese Anmeldepflicht ausgesetzt worden.

    Eine Absage aller Gottesdienste an einem Sonn- oder Feiertag in einer Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft aufgrund von begründeten Zusammenhängen (z.B. als „Notbremse“ bei einer Inzidenzrate von über 200) muss mit den verantwortlichen pfarrlichen Gremien abgesprochen sein und kann erst nach Rücksprache mit dem Generalvikar erfolgen. Gleiches gilt, wenn eine kommunale Behörde mit der Bitte an eine Pfarreiengemeinschaft oder Pfarrgemeinde herantritt, Gottesdienste generell auszusetzen.

    Weiterhin ist der Gemeindegesang bei Gottesdiensten untersagt. Sologesang, der Einsatz einer Schola und/oder einer kleinen Instrumentalgruppe mit bis zu fünf Personen ist unter Einhaltung der Abstandsregeln (drei Meter nach rechts und links, vier Meter nach vorne) möglich. Es wird dringlich empfohlen, dass alle, die während des Gottesdienstes zeitweilig ohne Maske singen oder sprechen, insbesondere die Sängerinnen und Sänger, sich vor dem Einsatz einem Selbsttest oder einem Schnelltest an einer öffentlichen Corona-Teststation unterziehen. Eine Alternative zum Gesang kann auch ein Mitsummen des Liedes sein, oder dass der Liedtext von einer Sprecherin oder einem Sprecher gesprochen wird, während im Hintergrund die Orgel oder ein anderes Instrument die Melodie spielt.

    Es ist deutlich darauf hinzuweisen, dass es weder vor noch nach den Gottesdiensten zu Menschenansammlungen kommt.

    Die Richtlinie „Heizen und Lüften in der Kirche“ unter https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona ist verbindlich zu beachten! Für ausführlichere und fachliche Hintergründe zum Thema siehe: https://t1p.de/heizen-langfassung.

    Aktuell ist zu beachten, dass im Saarland keine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung mehr besteht. Entsprechende Listen werden nicht mehr geführt. Trotzdem ist v.a. dort und zu den Gottesdiensten, zu denen erfahrungsgemäß viele Gläubige kommen, ein vereinfachtes Anmeldeverfahren (z.B. Name und Anzahl der Personen) zu empfehlen.

     

    3. Die Feier der Erstkommunion in einem öffentlichen Gottesdienst ist derzeit grundsätzlich möglich. Ob Erstkommuniongottesdienste mit Gruppen von Kindern derzeit in Zeiten von stark steigenden Inzidenzzahlen sinnvoll sind, ist jeweils vor Ort sorgfältig zu prüfen. Die Verantwortlichen vor Ort sind gebeten, mit den Kindern und Eltern nach einer angemessenen, auch zeitlichen Lösung zu suchen, die den Wunsch nach der Erstkommunion, das Anliegen einer häuslichen Feier und die Sorge um die Eindämmung der Pandemie in Übereinstimmung bringen.

     

    4. Firmgottesdienste können - vorausgesetzt dass die Sakramentenvorbereitung gewährleistet ist (siehe unten Punkt I-A 5) - in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof terminiert werden. Sollte die Pfarrei zum Firmtermin zu einem ausgewiesenen Risikogebiet gehören, ist auf der Grundlage der kommunalen oder staatlichen Vorgaben mit dem Firmspender abzuwägen, ob die Firmung stattfinden kann. Für diejenigen Jugendlichen, die unter den eingeschränkten Bedingungen die Firmung nicht empfangen wollen, wird die Möglichkeit zum Empfang des Firmsakramentes zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht. Die Terminabsprache läuft zwischen den Büros der Weihbischöfe und der Dekanate.

     

    5. Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten (vgl. dazu die jeweils gültigen Landesverordnungen: für Rheinland-Pfalz https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen; für das Saarland unter https://corona.saarland.de). Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien mit realen Begegnungsmöglichkeiten unter strenger Beachtung der Hygienekonzepte und den jeweils gültigen Landesverordnungen verbindet.

    Im Saarland ist die Erstkommunionkatechese in Gruppen mit physischer Präsenz möglich, sofern die Gruppen den Klassengruppen entsprechen, die für den Schulbetrieb nach Vorgaben des Ministeriums für Bildung und Kultur gestattet sind. Diese Gruppeneinteilung ist aus Infektionsschutzgründen bei der Durchführung der Erstkommunionkatechese zwingend zu berücksichtigen. Hinzukommen kann nur die erforderliche Gruppenleitung. Bei diesen Treffen sind die AHA-(L-)Regeln zu beachten (vgl. https://t1p.de/Pinnwand-Liturgie).

    Zudem können im Saarland nach der aktuellen Corona-Verordnung (§ 6 Abs. 3) Veranstaltungen mit bis zu 10 Personen nach Meldung bei der Ortspolizeibehörde zugelassen werden. Insofern können Erstkommunionunterricht und Firmvorbereitung in diesem Rahmen und unter Einhaltung der erforderlichen Hygieneregelungen aktuell stattfinden.

    In einzelnen Kommunen sind nach Absprache mit den örtlichen Behörden auch weitergehende Regelungen möglich.

    Im Methodenkoffer Kinder- und Jugendarbeit (https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit) finden sich Vorschläge und Materialien zur Firmvorbereitung unter der Rubrik Firmung@home. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit sie auf https://t1p.de/medial-mitbeten ergänzt werden können.

     

    6. Eucharistiefeiern im Zusammenhang mit der Bestattung sollen ermöglicht werden. Sie werden ebenso wie Wort-Gottes-Feiern im Zusammenhang mit Sterbefällen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“:
    (https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona) gefeiert. Sie müssen eigens beim Ordnungsamt angezeigt werden.

    Die Beisetzung auf dem Friedhof darf gemäß der aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten. In Regionen, wo die „Bundesnotbremse“ in Kraft tritt, sind bei Trauerfeiern auf dem Friedhof nur noch max. 30 Personen zugelassen.

     

    7. Die Gläubigen, die die Gottesdienste in der Kirche nicht mitfeiern können, sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Vgl. auch die Hinweise auf https://t1p.de/medial-mitbeten.
    Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage (der Pfarreiengemeinschaft, des Dekanats usw.) publiziert werden. Hinweise zur Feier von Gottesdiensten in der derzeitigen Situation werden auch veröffentlicht unter https://t1p.de/liturgie-corona sowie auf der Seite des Liturgiereferates:
    https://bistum-trier.de/liturgie mit einem eigenen Padlet „Pinnwand Liturgie“ (zu finden unter: https://t1p.de/Pinnwand-Liturgie). Eigene Vorlagen und Ideen, die Sie gerne anderen zur Verfügung stellen möchten, können Sie senden an: liturgie(at)bgv-trier.de.

  • B) Seelsorge Switch

    1. Die Kirchen sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten als Orte des persönlichen Gebetes offen zu halten.
    2. Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Das heißt insbesondere:
      • 2.1. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.
         
      • 2.2. Persönliche Krankenbesuche erfolgen nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln. Zu beachten ist, dass in vielen sozialen Einrichtungen für Besucherinnen und Besucher FFP2-Masken Pflicht sind. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben (siehe https://t1p.de/Schutz-Seelsorge).
         
      • 2.3. Das Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln und mit medizinischer oder FFP2-Maske geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versendeten Praxishilfe (https://www.trauer.bistum-trier.de/corona-trauer-hinweise-fuer-seelsorgende) zu finden.
         
      • 2.4. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ katechetische und geistliche Angebote (vgl. oben unter I-A-4) und veröffentlichen sie in geeigneter Form (im Pfarrbrief, örtlichen Amtsblatt, auf der eigenen Pfarrei-/Dekanats-Homepage usw.). Angebote finden Sie verlinkt unter: https://t1p.de/medial-mitbeten. Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie zur Ergänzung der Sammlung bitte ggf. an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
         
      • 2.5. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aufgerufen, auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert. Ideen unter: https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona.
        Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie zur Ergänzung der Sammlung bitte ggf. an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
         
      • 2.6. Die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen sind aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und die Katechese den gegebenen Möglichkeiten anzupassen - unter strenger Beachtung der jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gern.
        Unter dem Link https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit finden sich FAQs für die Kinder- und Jugendpastoral, Empfehlungen für alternative Ferienangebote, ein Schutzkonzept für Ferienmaßnahmen, Musterhygienepläne sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten.
        Über aktuelle Informationen der Ministerien zur Öffnung und Durchführung von Angeboten und Ferienfreizeitmaßnahmen für Kinder und Jugendliche informiert die Jugendabteilung über ihre gewohnten Verteiler.
         
      • 2.7. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz sind bei andauernder Inzidenz von über 100 und in geschlossenen Räumen bei Krankenkommunion und -salbung sowie bei allen Formen von seelsorglichen Gesprächen medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zu tragen.
        Daher stellt der Dienstgeber zur Beschaffung von dienstlich benötigten, medizinischen Gesichtsmasken auch für die Monate Mai bis Juli eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 5 Euro pro Monat pro Mitarbeiter/in zur Verfügung. Der Betrag wird mit der Gehaltsabrechnung der entsprechenden Monate ausgezahlt.
        Sollten Mitarbeitende, für die eine Verpflichtung zur Maskenstellung besteht, mit der Zahlung der Pauschale nicht einverstanden sein, besteht die Möglichkeit, Masken zentral über das BGV beschaffen zu lassen. Hierzu bitten wir um eine Mitteilung per Mail an Lydia.Jakoby(at)bgv-trier.de. Der SB 2 wird die zentrale Beschaffung und Verteilung durch den ZB 2.8 in die Wege leiten. Die Zahlung der Pauschale entfällt in diesen Fällen.
         
      • 2.8. Bei jeder physischen Begegnung, insbesondere in geschlossenen Räumen, ist unbedingt auf die allgemeinen Schutzmaßnahmen (AHA+L) zu achten. Ein regelmäßiger Schnelltest wird dringlich empfohlen, da es das persönliche Sicherheitsempfinden auf beiden Seiten erhöhen kann. Es wird dazu auf die kommunalen, kostenlosen Teststationen verwiesen.
        Zudem wird das Bistum in den kommenden Wochen den Mitarbeitenden im Bistumsdienst Selbsttests zur Verfügung stellen. Allen Mitarbeitenden, die nicht ständig im Homeoffice tätig sein können, steht ein Selbsttest pro Woche zu. Diejenigen, die, z.B. aufgrund von seelsorgerischen Diensten, in häufigen Kontakten stehen, können bis zu zwei Selbsttests pro Woche erhalten. Die Selbsttests können an den bekannten ortsnahen Abholstationen (meist Dekanatsbüros) im Bistum abgeholt werden. Aufgrund des von Trier aus nicht genau nachzuvollziehenden Bedarfs wird darum gebeten, sich vor Ort gegenseitig mit ungenutzten Testkapazitäten auszuhelfen und, sofern nötig, neuen Bedarf rechtzeitig beim Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV anzumelden. Ungenutzte Testpackungen können auch an der Ausgabestelle zur Abgabe an andere Personen abgegeben werden.
        Die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sind laut § 5 der Arbeitsschutzverordnung des Bundes ebenso verpflichtet, ihren Angestellten, die nicht im Homeoffice tätig sind, Selbsttests zur Verfügung zu stellen. Eine Liste mit Anbietern steht online unter: https://t1p.de/Schnelltest-Bezugsquellen.
         
      • 2.9. Sollte aufgrund von hohen Inzidenzzahlen eine nächtliche Ausgangssperre verhängt werden, die aber aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht eingehalten werden kann, muss ein vom Vorgesetzten unterschriebener Berechtigungsschein als Nachweis mit sich geführt werden.
  • C) Gruppen und Gremien Switch

    1. Für die Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten ist der liturgische Dienst der identitätsstiftende Kern ihres Engagements. Daher sollte dieser Dienst in den gegebenen Rahmenbedingungen ermöglicht werden. Es wurde eine Handreichung in Anlehnung an das Schutzkonzept für Gottesdienste entwickelt und um Hinweise aus der Praxis ergänzt. Sie soll eine Hilfestellung für den möglichen Einsatz und die Ausbildung von Ministrantinnen und Ministranten sein. Die Handreichung ist unter https://t1p.de/Ministrantendienst-Corona als Download und unter der Adresse https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit abrufbar.
       
    2. Infolge der grundsätzlichen Einschränkungen im Freizeitbereich sowie der geforderten massiven Verringerung von Kontakten muss die Chorarbeit in unserem Bistum noch ausgesetzt bleiben. Dies gilt sowohl für die Proben als auch den Gesang eines Chores im Gottesdienst. Für die Folgezeit werden momentan die existierenden Hygienekonzepte („Chorproben im Bistum Trier“, „Chorisches Singen im Gemeindegottesdienst“, „Chöre feiern Gottesdienst“, „Geistliche Musiken im Kirchenraum“) überarbeitet, um nach dem Lockdown so schnell wie möglich wieder Chorgesang, angepasst an die jeweilige Gefährdungssituation, zu ermöglichen. Weitere Hinweise und die jeweiligen Hygienekonzepte finden Sie auch unter https://t1p.de/Kirchenmusik-Corona.
       
    3. Aufgrund des geringer werdenden Risikos der Infizierung sind Sitzungen von Räten und Gremien nach sorgfältiger Abwägung auch wieder physisch möglich. Wo immer möglich, sind aber Telefon- oder Videokonferenzen zu bevorzugen. Umlaufbeschlüsse mit vorheriger Abfrage von Beratungs- und Diskussionsbedarf sind für alle pfarrlichen und diözesanen Gremien möglich.
      • 3.1. Sollte eine Sitzung in physischer Präsenz stattfinden, erfordert dies eine schriftlich dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Diese finden Sie unter:
        https://t1p.de/GF-Pfarrheime-Corona.
         
      • 3.2. Auf https://t1p.de/Kriterien-Besprechung-Corona finden Sie vom Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV erstellte Bewertungskriterien für Besprechungsräume, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen stattfinden können. Die Verantwortlichkeit liegt beim jeweiligen Veranstalter.
         
      • 3.3. Zusätzlich zur Gefährdungsbeurteilung und zur Beachtung der Abstandsregeln sollen die Teilnehmer/innen einer physisch stattfindenden Sitzung einen Nachweis über Genesung, Impfung oder einen negativen Corona-Test (nicht älter als 24 h) vorlegen.
         
      • 3.4. Zur Nutzung von Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona. Hauptamtliche in der Pastoral sind angehalten, sich für die neu eingeführte, verbindliche digitale Plattform Google Workspace mit dem Videokonferenzformat Google Meet anzumelden (vgl. dazu den Brief des GV vom 27. November 2020 sowie in dieser Dienstanweisung Teil II-A-9).
         
      • 3.5. Das vereinfachte Verfahren zu den MAV-Wahlen mit Hilfe einer Wahlversammlung ist zulässig. Die Teilnehmer/innen sollen einen tagesaktuellen, negativen Coronatest oder einen Impf- oder Genesungsnachweis vorweisen.
  • D) Veranstaltungen, Räume und Organisation Switch

    1. Veranstaltungen, auch jene, die im Freien stattfinden können, sind in Rheinland-Pfalz bis auf weiteres auszusetzen.
      Im Saarland gilt nach der aktuellen Corona-Verordnung (§ 6 Abs. 3): Veranstaltungen mit bis zu zehn Personen werden bei einer Inzidenz von unter 100 nach Meldung bei der Ortspolizeibehörde zugelassen. Private Treffen mit bis zu zehn Personen im Außenbereich sind aktuell (gelbe Ampel) mit negativem Testergebnis erlaubt.
       
    2. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere physische Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, [gestrichen wurdenSchulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral], Kirchenführungen, Einkehrtage usw. bleiben weiterhin ausgesetzt. Ausnahmen sind unter Teil I-A-5 und Teil I-C-3 beschrieben.
       
    3. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen können nicht vom Bistum erstattet werden. Es gibt die Möglichkeit, Ausfallklauseln in Verträgen zu verankern, um beiden Seiten (Veranstaltern und Teilnehmenden) Sicherheit zu geben. Dies obliegt der Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Vertragspartner unter Einhaltung der jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen. Näheres finden Sie auf https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit unter den FAQs Punkt 7.3 bis 7.7.
      Ferienfreizeiten, die kurzfristig storniert werden müssen, können jedoch auf Antrag bei der Jugendabteilung (ZB 1.6) trotzdem - gemäß den Richtlinien zum Kirchlichen Jugendplan - bezuschusst werden.
       
    4. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen einschließlich Exerzitien sind laut den derzeit geltenden Landesverordnungen bis auf weiteres ausgesetzt. Vom Veranstalter ist zu prüfen, ob diese Maßnahmen zur Verringerung der Kontakte auf virtuelle Formate umgestellt oder verschoben werden können.
      Es gibt Bundesländer mit anderen Regelungen. Daher gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistumsdienst, dass Fort- und Weiterbildungen mit nachgewiesener Dringlichkeit im Ausnahmefall durch den Generalvikar genehmigt werden können. Gleiches gilt für ausgewiesene Schweige- und Einzelexerzitien.
       
    5. Die Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung (z.B. offene Jugendeinrichtungen) sind bis auf weiteres für Veranstaltungen geschlossen (Ausnahme siehe Punkte I-C-3.1und II-A-11 - Dienstgespräche und Sitzungen von Räten und Gremien; sowie Teil II-A-13 - Veranstaltungen im Saarland mit max. 10 Personen unter bestimmten Bedingungen).
      Sofern es Absprachen mit den kommunalen Behörden gibt oder sofern es die jeweilige Landesverordnung aufgrund der 7-Tages-Inzidenz ausdrückt, wonach Angebote und Veranstaltungen mit physischer Präsenz zulässig und möglich sind, ist zu prüfen, welche Pfarrheime und weiteren kirchliche Orte der Begegnung für solche Angebote zur Verfügung gestellt werden können. Die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen sind einzuhalten.
      Pfarrbüchereien können bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100 an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen wieder öffnen. Dabei ist darauf zu achten, dass nur eine Person pro 10 qm (Rheinland-Pfalz) bzw. pro 15 qm (Saarland) zugelassen werden kann.
       
    6. Die Kirchengemeinden werden ermutigt, auf die Kommunen zuzugehen und die nicht genutzten Räumlichkeiten, insbesondere Pfarrheime mit großen Sälen, für kommunale Corona-Teststationen oder zu Impfzwecken zur Verfügung zu stellen. Ortskundige Haupt- und Ehrenamtliche können den kommunalen Verantwortlichen bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zur Seite stehen.

II. Informationen und Anweisungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen

Diese Informationen finden Sie auf der gesonderten Seite zur Information für  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (unter diesem Link)


III. Serviceadressen, Kontakte und Downloads

Heizen in Kirchen während der Corona-Pandemie

Lüften während des Gottesdienstes? Türen auf oder zu? Heizung an oder aus? 

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den aktualisierten Hinweisen zum Heizen in den Kirchen während der Corona-Pandemie - Stand 20. Oktober 2020 - zum Download als PDF-Datei

https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona

Eine Langfassung (Stand: 1. Oktober) der Hinweise finden Sie unter dem Link https://t1p.de/heizen-langfassung als PDF.

Bitte achten Sie darauf, Ihren individuellen Browser-Cache zu löschen, falls Sie beim Klicken auf den Link eine andere PDF-Version als die oben genannten finden! (Anleitung auf der Seite von chip.de)

Haufig gesucht - häufig geklickt

Zum Weiterklicken...

Mitarbeiterinfo

Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen des Bistums: in Einrichtungen, Büro und Pastoral finden Sie hier.

Schutzkonzept

Das jeweils aktualisierte Schutzkonzept des Bistums für die Feier öffentlicher Gottesdienste finden Sie hier.

Hilfen

Viele Initiativen und Gruppen aus den Gemeinden helfen in der Corona-Krise. Hier sind Beispiele.

Trost in Trauer

Gedanken und Anregungen für Menschen, die in der Corona-Zeit mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.

Kirchenjahr

Hinweise, Hilfen und mehr - mit Informationen aus dem Liturgiereferat zur Feier von Gottesdiensten und zum Kirchenjahr

Kirchenmusik

Kirchenmusik in Zeiten von Corona: Hinweise, Hilfen und mehr für Chöre zur Feier der Gottesdienste mit musikalischer Begleitung

Gebet

Das Gebet von Bischof Stephan in der Zeit der Corona-Pandemie - zum Nachlesen, Mitbeten und Downloaden

Medial dabei

Medial dabei: Gottesdienste, Impulse, Gebete, Katechese und mehr - Ideen aus dem Bistum

Nachrichten zu "Corona"

Nachrichten der Bischöflichen Pressestelle zum Thema "Corona" - mit Berichten aus dem Bistum, wie Menschen mit der Krise umgehen, welche kreativen Ideen und diakonischen Angebote entwickelt werden und welche Maßnahmen zum Schutz ergriffen wurden, finden Sie unter diesem Link.

Weiteres: