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Letzte Aktualisierung der Seite: 28. Mai (Dienstanweisung vom 27. Mai 2020, 14 Uhr)

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Einzelne Veränderungen werden nur in Ausnahmefällen eigens markiert (z.B. durch Kursivdruck), da dies in der Fülle der Informationen ansonsten nicht sichtbar wäre. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird.

Dienstanweisungen - zuletzt aktualisiert 27. Mai - 14:00 Uhr

Informationen zum weiteren Vorgehen

Veränderungen zum letzten Rundschreiben (7. Mai) sind im Kursivdruck gekennzeichnet.

Generalvikar von Plettenberg schreibt (27. Mai): "...allmählich erlauben die derzeitigen Erfolge in der Eindämmung des Infektionsgeschehens in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen weitere Lockerungen. Vor diesem Hintergrund kann auch die Arbeitsweise des Bischöflichen Generalvikariates und der anderen Dienststellen des Bistums erneut angepasst werden. Dabei ist zu beachten, dass die allgemeine Gefährdungslage durch den Virus durch das Robert-Koch-Institut weiterhin als hoch und für Risikogruppen als sehr hoch eingestuft wird. Die Beachtung der Hygieneregeln und Abstandsgebote, sowie die Umsetzung der ergänzenden Gefährdungsbeurteilungen zur Sicherstellung einer der Situation angepassten Arbeitsweise sind von daher weiterhin dringend geboten."

In Abstimmung mit der Gesamt-MAV des Bistums gelten ab 2. Juni bis vorerst zum 6. Juli 2020 für alle Dienststellen des Bistums Trier sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pfarreiseelsorge folgende Regelungen. (Hinweis: Für die Seelsorgerinnen und Seelsorger in der kategorialen Seelsorge (Krankenhaus- und Klinikseelsorge, Gefängnisseelsorge, Polizeiseelsorge, Seelsorge in den Einrichtungen der Behindertenhilfe) gelten die Informationen und Absprachen mit dem ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben und die Anweisungen des Dienstgebers an den jeweiligen Einsatzstellen. Für den Bereich der Bistumsschulen gelten an die gesonderten Verhältnisse angepasste Regelungen des ZB 1.4 Schule und Hochschule. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendeinrichtungen gelten die Informationen und Absprachen mit der Abteilung ZB 1.6 Jugend.)

  1. Zur Feier der Gottesdienste beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ in der jeweils aktuellen Online-Fassung.
  2. Dort, wo die Firmvorbereitung bereits vor der Aussetzung der Gottesdienste abgeschlossen war, treten die Weihbischöfe mit den Verantwortlichen vor Ort zwecks einer Terminierung nach dem 31. August 2020 in Kontakt. Weitere Firmgottesdienste können, vorausgesetzt die Sakramentenvorbereitung ist gewährleistet (siehe Punkt 4. und 14.), in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof für die Zeit nach den Herbstferien terminiert werden.
  3. Die Feiern von Trauungen, Taufen und Erstkommunion sind nach geltenden Verordnungen der Länder wieder möglich. Die Regelungen des Bistums Trier dazu sind in der Anlage 1 zum Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ festgehalten: https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona.
  4. Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten. Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien mit realen Begegnungsmöglichkeiten verbindet (vgl. Punkt 14 - Vgl. z.B. katholisch.de/artikel/25562-projekt-verlegt-firmvorbereitung-in-computerspiel-minecraft oder: katholisch.de/artikel/20439-wie-zocker-etwas-uber-jesus-lernen.). Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes ‚Schritt für Schritt‘ möglich. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit wir sie auf der Bistums-Homepage (zunächst: https://t1p.de/medial-mitbeten) online stellen können.
  5. Sterbeämter oder Gedenkgottesdienste im Zusammenhang von Sterbefällen sind unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ möglich. Die Beisetzung auf dem Friedhof darf (gestrichen: nur im engsten Familienkreis) entsprechend den aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
    Das Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer wieder als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versandten Praxishilfe zu finden.
  6. Die Feier des Fronleichnamsfestes mit Prozession ist laut der Landesverordnungen grundsätzlich möglich. Vor Ort ist mit Hilfe der Gefährdungsbeurteilung für Gottesdienste, insbesondere der einzuhaltenden Infektionsschutz- und Abstandsregelungen gut abzuwägen, ob und wenn ja wie die liturgische Feier umgesetzt werden kann. Prozessionen müssen beim zuständigen Ordnungsamt angemeldet werden.
  7. (früherer Punkt 7 gestrichen) Dort, wo aufgrund des Schutzkonzeptes keine oder kaum öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können, können die Priester weiterhin allein sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen feiern, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC.
  8. Die Gläubigen sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
    Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage publiziert werden. Auch im Paulinus erscheinen wöchentlich Vorlagen für Hausgottesdienste und die persönliche Andacht.
    Die Gläubigen bleiben von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Dies gilt bis auf weiteres.
  9. Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes. Soweit möglich sollte hier auch ein Seelsorger/eine Seelsorgerin als Ansprechperson anwesend sein.
  10. Das zusätzliche Läuten aus Anlass der Corona-Krise als Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen und als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, wird ab Pfingsten eingestellt. Stattdessen soll verstärkt auf das Angelus-Läuten als Aufruf zum Gebet hingewiesen werden.
  11. Sämtliche Ferien- und Freizeitmaßnahmen mit Übernachtungen im Rahmen der Kinder- und Jugendpastoral müssen bis zum 31. August 2020 unterbleiben, bzw. abgesagt werden. Siehe dazu eigenes Schreiben vom 27. April 2020. Dies gilt auch für Wallfahrten, kulturelle Maßnahmen in Gruppen und mit Übernachtungen; ebenso für Betriebsausflüge (gestrichen: Ausstellungen und Chorproben) und Chorfreizeiten. Für die Zeit bis zum
    31. August 2020 sind die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und so Alternativen zu Ferienfreizeiten und Katechese anzubieten - unter strenger Beachtung der jeweils gültigen geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gern.
    Unter dem Link https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu finden sich Empfehlungen für alternative Ferienangebote, ein Musterhygieneplan sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten.
  12. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen bis zum 31. August 2020 werden vom Bistum übernommen. Dekanate reichen bitte die entsprechenden Unterlagen über den ZB 1 (Geschäftsstelle) ein, die Kirchengemeinden über die Rendanturen, die Verbände und anderen Bistumseinrichtungen über ihre Fachabteilung. Die Unterlagen sollen bis zum 30. Juni 2020 an den entsprechenden Stellen eingereicht sein. Eine Rückerstattung wird allerdings erst zeitverzögert erfolgen.
  13. Alle Großveranstaltungen wie z.B. Pfarrfeste, die für den Zeitraum bis mindestens 31. August 2020 geplant sind, sind abzusagen.
  14. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Kirchenführungen, Einkehrtage, (gestrichen: Exerzitien), Katechese können bei geeigneten Räumlichkeiten und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder stattfinden.
    In jedem Fall muss eine Gefährdungsbeurteilung (siehe Anlage 1) schriftlich vorliegen.
    Chorproben können derzeit noch nicht stattfinden. Ein Schutzkonzept dazu ist in der Erarbeitung, muss dann aber noch mit den staatlichen Behörden abgesprochen werden.
  15. a) Dienstgespräche und Sitzungen von Pastoralteams und Hauptamtlichen können bei Vorhandensein ausreichend großer Räumlichkeiten und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch mit physischer Präsenz abgehalten werden. In diesem Falle muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit evtl. Ansteckungswege nachverfolgt werden können.
    Wo es sinnvoll ist, können diese Gespräche weiterhin als Telefon- oder Videokonferenz geführt werden.
    b) Die Sitzungen von Räten und Gremien sind mit einer schriftlich dokumentierten Gefährdungsbeurteilung (siehe Anlage 1) zulässig.
    Wo es sinnvoll ist, können diese Gespräche weiterhin als Telefon- oder Videokonferenz geführt werden.
    c) In der Anlage 2 finden Sie vom Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV erstellte Bewertungskriterien für Besprechungsräume, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen gehalten werden können.
    d) In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass am 28. April 2020 die Gesamt-MAV und der Dienstgeber eine Dienstvereinbarung zur Einführung und Verwendung einer Cloud-Computing-Lösung (G Suite) abgeschlossen haben, die neue, virtuelle Formen der Zusammenarbeit fördert. Nähere Informationen zur G Suite als solcher sind unter
    https://www.cloud.bistum-trier.de zu finden. Die Dienstvereinbarung, die Nutzungsbedingungen und das Antragsformular stellen wir im Portal zur Verfügung.
    e) Zur Nutzung von anderen Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona.
  16. Dienstreisen über den dienstlichen Zuständigkeitsbereich hinaus sind nur möglich bei unaufschiebbarem dienstlichen Bedarf. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte.
  17. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen, einschließlich Exerzitien sind möglich, wenn Infektionsschutzregeln durch die Tagungshäuser und Veranstalter eingehalten werden und Übernachtungen im Einzelzimmer möglich sind.
  18. Die Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung können im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet und ggf. vermietet werden. Bei Vermietung ist der Mieter für die Einhaltung der Regeln verantwortlich, es sei denn, das Pfarrheim wird als Betrieb gewerblicher Art geführt.
  19. Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Dies heißt insbesondere:
    • (a) Persönliche Krankenbesuche können nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln wieder erfolgen. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben unter diesem Link als PDF-Download.
    • (b) Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften ist zwingend zu achten.
    • (c) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.
    • (d) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreative katechetische, geistliche und diakonische Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.). Angebote finden Sie unter:https://t1p.de/medial-mitbeten sowie https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona. Linkadressen mit neuen Vorschlägen bitte schicken an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
    • (e) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und -trägern aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert.
    • (f) Soweit die Infektionsschutz- und Abstandsregeln eingehalten werden können, nehmen die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre wieder ihren Dienst im Pfarrbüro auf, einschließlich des Publikumsverkehrs. Sofern die Abstandsregeln nicht einzuhalten sind, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen oder sind geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.

Mit den Dienstanweisungen wendet das Bistum Trier die staatlichen Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie auf die eigenen Handlungsbereiche an. Durch die jeweiligen Dienstanweisungen sollen die Bemühungen des Staates zum Schutz der Bevölkerung umgesetzt und durch das verantwortungsvolle Handeln der Kirche im Bistum Trier unterstützt werden. Die Dienstanweisungen dienen auch dazu, dass kirchliches Leben unter den derzeitigen Bedingungen gestaltet werden kann.

Hinweise zu den Kontaktpersonen und Kontaktdaten finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums in der PDF-Fassung der Dienstanweisung im internen Portal.

"Bleiben Sie gesund und behütet – ich wünsche uns allen die schöpferische Kraft des Pfingstgeistes, der uns über uns hinauswachsen lässt."

(Generalvikar Ulrich von Plettenberg, 27. Mai 2020)

Anlagen zur Dienstanweisung vom 27. Mai 2020

  • Gefährdungsbeurteilung (GFB) als Grundlage für die Wiederaufnahme der Arbeit in den Räumen des Bischöflichen Generalvikariates und den zugeordneten Dienststellen sowie der Pfarreien Switch

    Stand 27. Mai 2020 (abgestimmt mit der Berufsgenossenschaft)

    Ob Mitarbeitende in der aktuellen Situation ihre Tätigkeit wieder in den gewohnten Arbeitsstätten ausführen können, hängt maßgeblich davon ab, ob ein Ansteckungsrisiko für den Corona-Virus SARS-CoV-2 verhindert, bzw. auf ein vertretbares Maß reduziert werden kann.

    Diese Vorlage dient den Verantwortungsträgern als Planungshilfe, um das Tätigwerden in den Arbeitsstätten hinsichtlich des Ansteckungsrisikos sicher und gesundheitsgerecht zu gestalten.

    Grundlage für diese Beurteilung stellen die übliche Arbeitsumgebung, die Arbeitsorganisation und die Arbeitsabläufe dar. Auf dieser Grundlage ist wie folgt vorzugehen:

    1. Verabreden Sie in den Bereichen die Betrachtungseinheit. Dabei kann es sich um den ganzen Bereich, eine Abteilung, eine Dienststelle oder bei besonderen Fällen auch um einen konkreten Arbeitsplatz handeln.
    2. Überprüfen Sie kritisch, ob die jeweiligen Anforderungen an die Organisation eingehalten werden
      (JA) oder nicht (NEIN).
    3. Wenn Sie die Anforderung nicht einhalten können, überlegen Sie sich eine Maßnahme, die eine gleichartige Sicherheit gewährleistet. Dabei können Sie die Fachkraft für Arbeitssicherheit im ZB 2.5.3 (arbeitsschutz(at)bgv-trier.de) oder der Betriebsarzt unterstützen.
    4. Wenn Sie alle Kriterien der Organisation mit Ja beantworten können, ggf. mit abgeleiteten Maßnahmen, können die Mitarbeitenden ihre Tätigkeit am Arbeitsplatz wiederaufnehmen.
    5. Vor der Arbeitsaufnahme sind alle Mitarbeitenden über die Verhaltensregeln und die Maßnahmen zu unterweisen. Die Unterweisung ist zu dokumentieren.
    6. Bei Veränderungen der Arbeitsumgebung, der Arbeitsorganisation oder der Arbeitsabläufe müssen die Maßnahmen erneut geprüft und ggf. angepasst werden.

    Bitte laden Sie sich das folgende Dokument als PDF herunter, um die gesamte Vorlage zur Gefährdungsbeurteilung zu erhalten:

  • Download der Gefährundgsbeurteilung (Dienststellen) Switch

  • Kriterien für die Nutzung von Besprechungsräumen unter Beachtung der Schutzmaßnahmen Switch

    Stand 27. Mai 2020

    • Die Bestuhlung muss einen Rundumabstand zwischen den Besprechungs-Teilnehmenden von 1,5 Metern gewährleisten.
    • Der Bestuhlungsplan ergibt die mögliche Belegungszahl.
    • Die Wegeführung im Besprechungsraum muss den Mindestabstand absichern.
    • Beim Ein- und Austritt in den Besprechungsraum muss der Mindestabstand gewährleistet sein. Ein zeitversetztes Verlassen des Raums ist sinnvoll.
    • Der Besprechungsraum muss vor der Sitzung und in regelmäßigen Abständen gelüftet werden. Fenster sollten komplett geöffnet werden können (Querlüftung).
    • Die Lage der Sanitäreinrichtungen ist bekannt. Sie sind unmittelbar zu erreichen (selber Flur), und für die notwendige Händehygiene ausgestattet.
    • Der Reinigungsplan muss den Schutzmaßnahmen angepasst werden.
      Zwischen Besprechungsterminen müssen gemeinschaftlich genutzte Materialien und der Besprechungsraum gereinigt werden.
    • Der jeweilige Nutzer des Konferenzraumes ist für die anschließende Reinigung verantwortlich. Tischoberflächen werden mit Allzweckreiniger (Pril, Essigreiniger o.ä.) gereinigt und anschließend mit einem trockenen Tuch abgewischt. Eine Reinigung mit alkoholbasierten Flächendesinfektionsmitteln ist nur bis zu einer Fläche von 2,00 m² erlaubt, da sonst durch das Abdampfen die Raumluft zu sehr belastet wird. Sprühdesinfektion ist zu vermeiden, da der Sprühnebel eingeatmet werden kann.
    • Tastaturen, Fernbedienungen und andere empfindliche Geräte werden mit Reinigungstüchern oder mit einem Lappen, der mit Desinfektionsmittel befeuchtet wird, abgewischt.
  • Download: Kriterien für die Nutzung von Besprechungsräumen Switch

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