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Aktualisierung der Seite: 16. Februar 2021 (Verlängerung der Dienstanweisungen bis vorläufig zum 10. März 2021)

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Die letzten Veränderungen werden durch Kursivdruck markiert. Frühere Versionen werden nicht mehr dokumentiert. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen und Dienstanweisungen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Dienststellen und Hauptberufliche in der Pastoral) finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden diese Informationen auch im internen Mitarbeiterportal.

Gültig vom 27. Januar bis 10. März 2021

Informationen und Dienstanweisung für das Bistum Trier

Generalvikar von Plettenberg schreibt (Briefdatum 27. Januar): "Der erste Monat des neuen Jahres ist schon fast vorbei. Auch wenn die Inzidenzen zurzeit langsam zurückgehen und die Impfungen begonnen haben, ist Nachlässigkeit im Gesundheitsschutz gefährlich. Vor den hochinfektiösen Mutationen des Corona-Virus aus Großbritannien und Südafrika wird ernsthaft gewarnt. Eine Lockerung des Lockdowns ist bundesweit vorerst nicht in Aussicht gestellt.

Mit Rundschreiben vom 16. Februar ergänzt er: "Aufgrund der am 10. Februar getroffenen Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern verlängere ich die geltenden Dienstanweisungen bis zum 10. März 2021, ebenso das aktuell geltende Schutzkonzept".

Alle vorherigen anderslautenden Dienstanweisungen sind hiermit aufgehoben. Wir werden sie laufend überprüfen und auf die Landesverordnungen Rheinland-Pfalz und Saarland abstimmen. Bitte halten Sie sich selbst durch regelmäßigen Blick auf die Bistumshomepage auf dem Laufenden:
https://www.bistum-trier.de/corona.
 

Diese Dienstanweisung hat drei Teile:

I. Informationen und Regelungen für die Gemeinden und Einrichtungen
II. Informationen und Anweisungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen
III. Serviceadressen, Kontakte und Downloads (Arbeitshilfen, Formulare etc.)

Wie bereits früher erwähnt, kann es nicht gelingen, alle konkreten Situationen vor Ort pauschal zu regeln. Ich bitte Sie daher, in Abstimmung mit Ihren Gremien sowie auch mit mir oder anderen Verantwortlichen aus unseren Krisenstäben und Fachabteilungen im Generalvikariat (vgl. dazu Teil III - A), in lokalen Sondersituationen geeignete Maßnahmen zum Schutz der Menschen zu finden. Für alles, was Sie in diesem Zusammenhang bereits unter schwierigen Rahmenbedingungen geleistet haben, sage ich Ihnen meinen ausdrücklichen Dank!

I. Informationen und Regelungen für die Gemeinden und Einrichtungen

  • A) Gottesdienst und Sakramente Switch

    1. Zur Feier der Gottesdienste (auch der Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Trauungen) beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ in der jeweils aktuellen Online-Fassung: bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona. Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ möglich.
       
    2. Öffentliche Gottesdienste gehören nach den derzeit bei uns geltenden staatlichen Rechtsverordnungen nicht zu „Versammlungen“ und sind daher weiterhin möglich.

      Für Rheinland-Pfalz ist die Teilnehmerzahl grundsätzlich – auch bei Freiluftgottesdiensten – auf maximal 100 Personen begrenzt. Im Saarland gibt es derzeit keine Obergrenze für Gottesdienst-Besucherzahlen. Näheres regelt das Schutzkonzept „Schritt für Schritt“, das stets aktualisiert wird.

      Viele Menschen sehnen sich gerade auch in diesen Zeiten nach gemeinschaftlichen Gottesdiensten. Unter Achtung der Möglichkeiten vor Ort feiern die Pfarrgemeinden daher öffentliche Gottesdienste in all ihrer Vielfalt, besonders am Sonntag.

      Laut den aktuellen Rechtsverordnungen müssen allerdings alle Gottesdienste mit mehr als 10 Personen beim zuständigen Ordnungsamt angezeigt werden. Dies erfolgt dadurch, dass die Pfarrbüros ihre jeweils aktuelle Gottesdienstordnung an das Ordnungsamt übermitteln, z.B. in Form des Pfarrbriefes oder per Mail als Datei. Ein Formulierungsvorschlag findet sich unter: https://t1p.de/Pinnwand-Liturgie.

      Eine Absage aller Gottesdienste an einem Sonntag/ einem Feiertag in einer Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft aufgrund von begründeten Zusammenhängen (z.B. eine Inzidenzrate von über 200) muss mit den verantwortlichen pfarrlichen Gremien abgesprochen sein und kann erst nach Rücksprache mit dem Generalvikar erfolgen. Gleiches gilt, wenn eine kommunale Behörde mit der Bitte an eine Pfarreiengemeinschaft oder Pfarrgemeinde herantritt, Gottesdienste generell auszusetzen.

      Es gilt die Pflicht, beim Gottesdienst eine medizinische Maske zu tragen. Das Bistum unterstützt die Beschaffung von Masken für Gläubige und Angestellte der Kirchengemeinden durch eine Einmalpauschale von 500 Euro pro Kirchengemeindeverband.


      Der Gemeindegesang bei Gottesdiensten ist untersagt. Sologesang, der Einsatz einer Schola und/oder einer kleinen Instrumentalgruppe mit bis zu fünf Personen ist unter Einhaltung der Abstandsregeln (drei Meter nach rechts und links, vier Meter nach vorne) möglich. Eine Alternative zum Gesang kann auch ein Mitsummen des Liedes sein, oder dass der Liedtext von einer Sprecherin oder einem Sprecher gesprochen wird, während im Hintergrund die Orgel oder ein anderes Instrument die Melodie spielt.

      Es ist deutlich darauf hinzuweisen, dass es weder vor noch nach den Gottesdiensten zu Menschenansammlungen kommt.

      Die Richtlinie „Heizen und Lüften in der Kirche“ unter https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona ist verbindlich zu beachten. Für ausführlichere und fachliche Hintergründe zum Thema siehe: https://t1p.de/heizen-langfassung

      Aktuell ist zu beachten, dass im Saarland keine Pflicht zur Kontaktnachverfolgung mehr besteht. Entsprechende Listen werden nicht mehr geführt. Trotzdem ist v.a. dort und zu den Gottesdiensten, zu denen erfahrungsgemäß viele Gläubige kommen, ein vereinfachtes Anmeldeverfahren (z.B. Name und Anzahl der Personen) zu empfehlen.
       
    3. Firmgottesdienste können – vorausgesetzt, dass die Sakramentenvorbereitung gewährleistet ist (siehe unten unter Punkt I - A - 5) - in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof terminiert werden. Sollte die Pfarrei zum Firmtermin zu einem ausgewiesenen Risikogebiet gehören, ist auf der Grundlage der kommunalen oder staatlichen Vorgaben mit dem Firmspender abzuwägen, ob die Firmung stattfinden kann. Für diejenigen Jugendlichen, die unter den eingeschränkten Bedingungen die Firmung nicht empfangen wollen, wird die Möglichkeit zum Empfang des Firmsakramentes zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht. Die Terminabsprache läuft zwischen den Büros der Weihbischöfe und der Dekanate.
       
    4. Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten (vgl. dazu die jeweils gültigen Landesverordnungen. Vgl für Rheinland-Pfalz: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen; für das Saarland unter https://corona.saarland.de). Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien anbietet. Vgl. z.B. https://www.katholisch.de/artikel/25562-projekt-verlegt-firmvorbereitung-in-computerspiel-minecraft oder: https://www.katholisch.de/artikel/20439-wie-zocker-etwas-uber-jesus-lernen. Zu beachten ist, dass die Sakramentenvorbereitung nicht einfach unter die von den Landesverordnungen weitgehend untersagten „Veranstaltungen“ zu rechnen ist. Formate mit realen Begegnungsmöglichkeiten sind im Zeitraum des harten Lockdown auszusetzen, ausgenommen davon sind gottesdienstliche Formate.
      Im Methodenkoffer Kinder- und Jugendarbeit (https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit) finden sich Vorschläge und Materialien zur Firmvorbereitung unter der Rubrik Firmung@home. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit sie auf https://t1p.de/medial-mitbeten ergänzt werden können.
       
    5. Eucharistiefeiern im Zusammenhang mit der Bestattung sollen ermöglicht werden. Sie werden ebenso wie Wort-Gottes-Feiern im Zusammenhang mit Sterbefällen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ gefeiert. Sie müssen eigens beim Ordnungsamt angezeigt werden.
      Die Beisetzung auf dem Friedhof darf gemäß der aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
       
    6. Die Gläubigen, die die Gottesdienste in der Kirche nicht mitfeiern können, sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
      Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage (der Pfarreiengemeinschaft, des Dekanats usw.) publiziert werden. Hinweise zur Feier von Gottesdiensten in der derzeitigen Situation werden auch veröffentlicht unter https://t1p.de/liturgie-corona sowie auf der Seite des Liturgiereferates https://bistum-trier.de/liturgie mit einem eigenen Padlet „Pinnwand Liturgie“ (zu finden unter: https://t1p.de/Pinnwand-Liturgie). Eigene Vorlagen und Ideen, die Sie gerne anderen zur Verfügung stellen möchten, können Sie senden an: liturgie(at)bgv-trier.de.
  • B) Seelsorge Switch

    1. Die Kirchen sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten als Orte des persönlichen Gebetes offen zu halten.
       
    2. Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Das heißt insbesondere:
      • (1) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.
      • (2) Persönliche Krankenbesuche erfolgen nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln. Zu beachten ist, dass in vielen sozialen Einrichtungen für Besucherinnen und Besucher FFP2-Masken Pflicht sind. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben (siehe https://t1p.de/Schutz-Seelsorge). Sollte den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den Einrichtungen der Zugang zu Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Träger/die Einrichtungs- oder Stationsleitung etc. nicht erlaubt werden, bitten wir um Benachrichtigung an die zuständige Fachabteilung ZB 1.1.2 (Esther Braun-Kinnen; Tel. 0651-7105-388; E-Mail: krankenhausseelsorge(at)bgv-trier.de, um gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen.
      • (3) Das Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln mit medizinischer oder FFP2-Maske geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versendeten Praxishilfe zu finden.
      • (4) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ katechetische und geistliche Angebote (vgl. oben unter I - A 5) und veröffentlichen sie in geeigneter Form (im Pfarrbrief, örtlichen Amtsblatt, auf der eigenen Pfarrei-/Dekanats-Homepage usw.). Angebote finden Sie verlinkt unter: https://t1p.de/medial-mitbeten. Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie zur Ergänzung der Sammlung bitte ggf. an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
      • (5) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aufgerufen, auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert. Ideen unter: https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona. Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie zur Ergänzung der Sammlung bitte ggf. an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
      • (6) Die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen sind aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und dort, wo keine Ferien- und Freizeitmaßnahmen möglich sind, Alternativen zu Ferienfreizeiten und Katechese anzubieten - unter strenger Beachtung der jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gern.
        Unter dem Link https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit finden sich FAQs für die Kinder- und Jugendpastoral, Empfehlungen für alternative Ferienangebote, ein Schutzkonzept für Ferienmaßnahmen, Musterhygienepläne sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten. Formate mit realen Begegnungsmöglichkeiten sind im Zeitraum des harten Lockdown auszusetzen.
         
      • (7) [Aktualisierung am 5.. Februar 2021: 
        Gemäß der Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit hat der Arbeitgeber medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen, wenn

        1.       die Anforderungen an die Raumbelegung nicht eingehalten werden können, oder

        2.       der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, oder

        3.       bei ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolausstoß zu rechnen ist.

         Die Dienstanweisung schließt alle drei Tatbestände grundsätzlich aus. Ausnahmen stellen Seelsorger/innen dar, die Kondolenzgespräche führen oder in der Krankenhausseelsorge oder Altenseelsorge eingesetzt sind, sowie Personen, die die Kommunion spenden.  In allen anderen Fällen ist es möglich, den Mindestabstand einzuhalten. Daher steht der Dienstgeber nicht in der Pflicht, flächendeckend Masken zur Verfügung zu stellen. Er tut es dennoch, aber freiwillig, unterstützend und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.

        Zur Beschaffung von dienstlich benötigten, medizinischen Gesichtsmasken stellt der Dienstgeber eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 5 Euro pro Monat pro Mitarbeiter/in zur Verfügung. Der Betrag wird mit der Gehaltsabrechnung der Monate Februar, März und April 2021 ausgezahlt.

        Sollten Mitarbeitende, für die eine Verpflichtung zur Maskenstellung besteht (siehe oben), mit der Zahlung der Pauschale nicht einverstanden sein, besteht die Möglichkeit, Masken zentral über das BGV beschaffen zu lassen. Hierzu bitten wir um eine Mitteilung per Mail an Lydia.Jakoby(at)bgv-trier.de. Der SB 2 wird die zentrale Beschaffung und Verteilung durch den ZB 2.8 in die Wege leiten. Die Zahlung der Pauschale entfällt in diesen Fällen.

  • C) Gruppen und Gremien Switch

    1. Für die Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten ist der liturgische Dienst der identitätsstiftende Kern ihres Engagements. Daher sollte dieser Dienst in den gegebenen Rahmenbedingungen ermöglicht werden. Es wurde eine Handreichung in Anlehnung an das Schutzkonzept für Gottesdienste entworfen und um Hinweise aus der Praxis ergänzt. Sie soll eine Hilfestellung für den möglichen Einsatz und die Ausbildung von Ministrantinnen und Ministranten sein. Die Handreichung ist unter https://t1p.de/Ministrantendienst-Corona als Download und unter der Padlet-Adresse https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit abrufbar.
       
    2. Infolge der grundsätzlichen Einschränkungen im Freizeitbereich sowie der geforderten massiven Verringerung von Kontakten muss die Chorarbeit in unserem Bistum ausgesetzt werden. Dies gilt sowohl für die Proben als auch den Gesang eines Chores im Gottesdienst. Für die Folgezeit werden momentan die existierenden Hygienekonzepte Chorproben im Bistum Trier, Chorisches Singen im Gemeindegottesdienst, Chöre feiern Gottesdienst, Geistliche Musiken im Kirchenraum) überarbeitet, um nach dem Lockdown so schnell wie möglich wieder Chorgesang angepasst an die jeweilige Gefährdungssituation zu ermöglichen. Weitere Hinweise und die jeweiligen Hygienekonzepte finden Sie auch unter https://t1p.de/Kirchenmusik-Corona.
       
    3. In der aktuellen Situation mit steigendem Risiko zur Infizierung sind Sitzungen von Räten und Gremien zu unterlassen oder bei Unaufschiebbarkeit als Telefon- oder Videokonferenz zu führen. Umlaufbeschlüsse mit vorheriger Abfrage von Beratungs- und Diskussionsbedarf sind für alle pfarrlichen und diözesanen Gremien möglich.
      • (1) Sollte eine Sitzung in physischer Präsenz dennoch unabdingbar sein, erfordert dies eine schriftlich dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Diese finden Sie unter https://t1p.de/GF-Pfarrheime-Corona.
      • (2) Auf https://t1p.de/Kriterien-Besprechung-Corona finden Sie vom Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV erstellte Bewertungskriterien für Besprechungsräume, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen stattfinden können. Die Verantwortlichkeit liegt beim jeweiligen Veranstalter.
      • (3) Zur Nutzung von Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona. Hauptamtliche in der Pastoral sind angehalten, sich für die neu eingeführte, verbindliche digitale Plattform Google Workspace mit dem Videokonferenzformat Google Meet anzumelden (vgl. dazu den Brief des GV vom 27. November 2020 sowie in dieser Dienstanweisung Teil II - A - 9).
  • D) Veranstaltungen, Räume und Organisation Switch

    1. Veranstaltungen, auch jene, die im Freien stattfinden können (z.B. Adventsmärkte, Basare), sind bis auf weiteres auszusetzen.
      Das gleiche gilt für Veranstaltungen mit geschlossenen Gruppen.
       
    2. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Kirchenführungen, Einkehrtage usw. bleiben weiterhin ausgesetzt.
       
    3. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen können nicht mehr vom Bistum erstattet werden. Es gibt die Möglichkeit, Ausfallklauseln in Verträgen zu verankern, um beiden Seiten (Veranstaltern und Teilnehmenden) Sicherheit zu geben. Dies obliegt der Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Vertragspartner unter Einhaltung der jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen. Näheres finden Sie auf https://t1p.de/Methodenkoffer-Jugendarbeit unter den FAQs Punkt 7.3 bis 7.7.
       
    4. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen einschließlich Exerzitien sind laut den derzeit geltenden Landesverordnungen bis auf weiteres ausgesetzt. Vom Veranstalter ist zu prüfen, ob diese Maßnahmen zur Verringerung der Kontakte auf virtuelle Formate umgestellt oder verschoben werden können.
       
    5. Die Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung (z.B. offene Jugendeinrichtungen) sind für „gesellige“ Veranstaltungen geschlossen. Katechetische Veranstaltungen werden unter Beachtung von Teil I - A - 5 dieser Dienstanweisung auf virtuelle Formate umgestellt.

II. Informationen und Anweisungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen

Diese Informationen finden Sie auf der gesonderten Seite zur Information für  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (unter diesem Link)


III. Serviceadressen, Kontakte und Downloads

Heizen in Kirchen während der Corona-Pandemie

Lüften während des Gottesdienstes? Türen auf oder zu? Heizung an oder aus? 

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den aktualisierten Hinweisen zum Heizen in den Kirchen während der Corona-Pandemie - Stand 20. Oktober 2020 - zum Download als PDF-Datei

https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona

Eine Langfassung (Stand: 1. Oktober) der Hinweise finden Sie unter dem Link https://t1p.de/heizen-langfassung als PDF.

Bitte achten Sie darauf, Ihren individuellen Browser-Cache zu löschen, falls Sie beim Klicken auf den Link eine andere PDF-Version als die oben genannten finden! (Anleitung auf der Seite von chip.de)

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Mitarbeiterinfo

Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen Bereichen des Bistums: in Einrichtungen, Büro und Pastoral finden Sie hier.

Schutzkonzept

Das jeweils aktualisierte Schutzkonzept des Bistums für die Feier öffentlicher Gottesdienste finden Sie hier.

Hilfen

Viele Initiativen und Gruppen aus den Gemeinden helfen in der Corona-Krise. Hier sind Beispiele.

Trost in Trauer

Gedanken und Anregungen für Menschen, die in der Corona-Zeit mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert sind.

Kirchenjahr

Hinweise, Hilfen und mehr - mit Informationen aus dem Liturgiereferat zur Feier von Gottesdiensten und zum Kirchenjahr

Kirchenmusik

Kirchenmusik in Zeiten von Corona: Hinweise, Hilfen und mehr für Chöre zur Feier der Gottesdienste mit musikalischer Begleitung

Gebet

Das Gebet von Bischof Stephan in der Zeit der Corona-Pandemie - zum Nachlesen, Mitbeten und Downloaden

Medial dabei

Medial dabei: Gottesdienste, Impulse, Gebete, Katechese und mehr - Ideen aus dem Bistum

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