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Letzte Aktualisierung der Seite: 27. März 2020 - 12:00 Uhr

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Einzelne Veränderungen werden nur in Ausnahmefällen eigens markiert (z.B. durch Kursivdruck), da dies in der Fülle der Informationen ansonsten nicht sichtbar wäre. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird.

Rundschreiben vom 17. März und 20. März 2020 - zuletzt aktualisiert 24. März, 14:00 Uhr

Informationen zum weiteren Vorgehen

Generalvikar von Plettenberg schreibt: "Erneut muss ich Ihnen heute eine Neufassung der geltenden Dienstanweisungen zukommen lassen. Ich tue dies vor dem Hintergrund unserer gemeinsamen Anstrengung, die Zahl der Menschen, die sich mit dem Corona-Virus infizieren, zu verringern und so die Kurve der infizierten Menschen abzuflachen, um unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Diese Anweisungen dienen also Ihrem Schutz und dem Schutz unserer Mitmenschen, auch wenn sie uns immer weiter in unserem eigentlichen Auftrag einschränken. Es gilt immer zu berücksichtigen, dass auch wir Überträger des Virus sein können. Dafür bitte ich nicht nur um Ihr Verständnis, sondern auch um Ihre Unterstützung.

Wie Sie wissen, haben die Bundesregierung und die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am 22. März ein umfassendes Kontaktverbot zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Im öffentlichen Bereich sind nunmehr Ansammlungen von mehr als zwei Personen untersagt.
Es braucht also Präzisierungen und leider auch Verschärfungen (Änderungen gegenüber dem 17. März sind kursiv markiert). Deshalb gilt

ab 25. März und OHNE AUSNAHME, zunächst mindestens bis zum 30. April 2020, folgende DIENSTANWEISUNG für die territoriale und kategoriale Seelsorge im Bistum Trier

  1. Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien (Ausnahme vgl. Nr. 4). Dies betrifft auch die vor uns liegenden Kar- und Ostertage!
  2. Erstkommunionen und Firmungen müssen zunächst bis Ende Mai abgesagt werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise (bei Firmungen in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof) erfolgen.
  3. Alle Kasualgottesdienste (Taufen, Trauungen, Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.
  4. Die Beisetzung auf dem Friedhof ist nicht vom Ansammlungsverbot betroffen. Im Bistum Trier darf sie nur im allerengsten Familienkreis (bis zu fünf Personen, zuzüglich den Bestattern und dem Liturgen/der Liturgin) und entsprechend den örtlichen Vorgaben bzgl. der Nutzung der Leichenhallen stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
    Für das Kondolenzgespräch gilt in dieser Ausnahmesituation als Standard das (Video-)Telefonat; verbunden mit dem Hinweis, dass ein persönliches Gespräch so bald als möglich nachgeholt werden kann. Das Gespräch kann stattfinden im Zusammenhang mit der noch ausstehenden Feier der Eucharistie für die verstorbenen Personen.
  5. Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC.
    Soweit möglich, sinnvoll (aufgrund der bereits zahlreich vorhandenen Angebote) und gestaltbar soll geprüft werden, ob sich kurzfristig ein Livestream dieser Gottesdienste ermöglichen lässt. Die Möglichkeit von Telefonkonferenzen bietet auch älteren Gläubigen die Möglichkeit der Teilnahme am Gottesdienst (technische Hinweise finden sich hier auf der Homepage des Bistums). Eine physische Präsenz von Gläubigen außer Lektor/-in, Küster/-in und Organist/-in bzw. Kantor/-in ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet.
    Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind.
    Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10 Uhr per livestream auf der Homepage des Bistums und im OK54 Bürgerrundfunk übertragen.
  6. Die Gläubigen sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren. Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit.
  7. Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes. Soweit möglich sollte hier auch ein Seelsorger/eine Seelsorgerin als Ansprechperson anwesend sein. Bitte setzen Sie sich im Zweifelsfall bzgl. der grundsätzlichen Möglichkeit zur Offenhaltung der Kirchen mit der jeweiligen Kommune in Verbindung, da es derzeit im Bistum hierzu unterschiedliche Regelungen gibt.
  8. Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben. Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, gestaltete Kar- und Ostertage, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen usw.
    Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter werden vom Bistum übernommen. Dekanate reichen bitte die entsprechenden Unterlagen über den ZB 1 (Geschäftsstelle) ein, die Kirchengemeinden über die Rendanturen, die Verbände und anderen Bistumseinrichtungen über ihre Fachabteilung. Eine Rückerstattung wird allerdings erst zeitverzögert erfolgen.
  9. Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen. Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten.
  10. Selbstverständlich sind Anfragen der Kommunen oder anderer staatlicher Stellen (z.B Katastrophenschutz) auf Zurverfügungstellung von kirchlichen Räumlichkeiten von dieser Regelung ausgenommen. Von Seiten des Bistums besteht die Erwartung, dass diese Kooperation soweit irgendwie möglich unterstützt wird.
  11. Konferenzen von Hauptamtlichen mit physischer Präsenz unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf (z. B. Krisenstäbe) und andere Formen (Telefonkonferenzen) lassen sich nicht realisieren. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte. Im Falle von dennoch nötigen Konferenzen mit physischer Präsenz muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit evtl. Ansteckungswege nachverfolgt werden können.
  12. Es ist möglichst zu vermeiden, dass ein vollständiges (Pastoral-)Team zusammenkommt, da ansonsten im Falle der Infektion eines Mitarbeiters die Ansteckung und/oder Quarantäne des gesamten Teams droht. Die Mitglieder des Teams sollten nicht überschneidend miteinander in Kontakt (auch nicht privat) treten.
  13. Sämtliche Dienstreisen unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte.
  14. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind zu verschieben.
  15. Die Seelsorge ist weiter zu gewährleisten, dies unter Beachtung des angemessenen Eigenschutzes, der in besonderer Weise für ältere Seelsorgerinnen und Seelsorger und für solche mit Vorerkrankungen gilt, da sie zur Risikogruppe der Corona-Erkrankung gehören. Dies heißt insbesondere:
    • Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten die Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch oder schriftlich Kontakt.
    • Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet. Auf die Einhaltung der Hygienvorschriften ist zwingend zu achten. Erläuterung: Die Frage nach Schutzkleidung für Seelsorgerinnen und Seelsorger in der territorialen Seelsorge befindet sich in der Klärung.
    • Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar.
    • Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ geistliche Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.). Angebote finden Sie hier.
    • Auch wenn es vorerst keine Gremiensitzungen geben kann, sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und –trägern doch aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert.
    • Soweit möglich arbeiten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre im Homeoffice. Der Publikumsverkehr im Pfarrbüro ist einzustellen.

Bischöfliches Generalvikariat Trier verändert Arbeitsweise und schließt für Publikum

Das Bischöfliche Generalvikariat (BGV), die Verwaltung des Bistums Trier, stellt in den kommenden Tagen angesichts der Corona-Krise seine Arbeitsweise um. Soweit es möglich ist, werden die Mitarbeitenden von zuhause aus arbeiten. Die Vorgabe gilt auch für die angeschlossenen Dienststellen und Einrichtungen. Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen des BGV sind auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Für den Publikumsverkehr wird das Bischöfliche Generalvikariat geschlossen.

(Mehr lesen in der Nachricht)

Parkplatznutzung für Mitarbeitende

Jede/r Mitarbeitende des Bischöflichen Generalvikariates (BGV), der an der Dienststelle präsent sein muss, hat eine außerordentliche Parkberechtigung auf den Parkplätzen des BGV, befristet bis zum Ende des Krisenmodus. Dazu ist die Schranke tagsüber geöffnet.

(Vgl. Schreiben des Generalvikars an die Mitarbeitenden vom 19. März im internen Portal)

Anweisung für den Pastoralen Bereich

Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg erklärt in einer Rundsendung vom 20. März an die Seelsorgerinnen und Seelsorger:

  1. Für Beisetzungen gilt, dass sie nur im „engsten Familienkreis“ durchzuführen sind. Zu definieren ist dieser Kreis in Abstimmung mit der zuständigen örtlichen Behörde und unter Rücksichtnahme auf Angehörige, die durch Alter oder Vorerkrankungen besonders gefährdet sind. Zusammenkünfte zum Totengebet oder zum Sterbeamt auch auf dem Friedhof sind leider nicht möglich.

Für das Trauergespräch/den Kondolenzbesuch gelten die Regeln analog zum Krankenbesuch. Stattdessen halten die Seelsorger und Seelsorgerinnen telefonisch Kontakt.

  1. Es ist über die Maßen erfreulich, wie sehr die Seelsorgerinnen und Seelsorger in der territorialen Seelsorge neben der telefonischen Erreichbarkeit und dem Seelsorgedienst per E-Mail auch in den Kirchenräumen Präsenz zeigen. Dafür danke ich von Herzen. Zugleich muss ich darauf hinweisen, dass die Angabe und Veröffentlichung von Präsenzzeiten (mit Angabe zur Uhrzeit) zu Zusammenkünften führt, die nicht statthaft sind. Deshalb ist die Angabe und Veröffentlichung von Präsenzzeiten zu unterlassen. Bei Kontakten sind die Regeln des Infektionsschutzes unbedingt zu beachten und der Mindestabstand einzuhalten.
  2. Hiermit rufe ich auf, dem gemeinsamen Wort der Kirchen zur Corona-Krise Folge zu leisten und jeden Sonntagabend um 19.30 Uhr, ebenso am Gründonnerstag und ausnahmsweise (!) auch am Karfreitag Abend um 19.30 Uhr, sowie an Ostern um 10.30 Uhr die Glocken zu läuten als Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen, aber auch als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden. Wo möglich kann dieses Läuten jeden Abend geschehen. Vielerorts geschieht dies bereits jetzt in Verbindung mit dem Anzünden einer Kerze im Fenster.

"Ich rechne mit Ihrem Verständnis für diese sehr einschneidenden Maßnahmen und ich gehe davon aus, dass Sie in Ihrem Verantwortungsbereich im Interesse der Eindämmung der Corona-Pandemie diese Dienstanweisung sorgfältig beachten und die Umsetzung der Maßnahmen konsequent veranlassen bzw. ihre Einhaltung kontrollieren. Bleiben wir im Gebet verbunden!"

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischöflicher Generalvikar, 17. März 2020

Erstkommunionfeiern (aus April und Mai) verschoben

Wegen der notwendigen Planungssicherheit und der eindringlichen Hinweise von medizinischen Experten zur Verminderung des Ausbreitungsrisikos musste entschieden werden, dass die Feiern der Erstkommunion, die für April und Mai geplant waren, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden müssen, an dem sich die Situation wieder normalisiert hat. Auch die Vorbereitungstreffen sind vorerst ausgesetzt und verschieben sich deshalb.

Dabei ist der Bistumsleitung die Enttäuschung - besonders der Kommunionkinder selbst - und die Verärgerung mancher Eltern bewusst. Wir appellieren aber an die Solidarität mit denen, die uns anvertraut sind, insbesondere mit Alten, Kranken und Schwachen, die von einer erhöhten Risikolage jetzt existenziell betroffen wären, und danken für das Verständnis!

Alle öffentlichen Gottesdienste und Veranstaltungen abgesagt

Mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat das Bistum Trier von Samstag, 14. März, an und bis auf weiteres, mindestens aber bis Ende März, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. Darunter fallen auch Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Trotz der Absage der Gottesdienste bleiben die Kirchen als Orte des Gebetes und der Zuflucht geöffnet.Ebenso bleibt die Einzelseelsorge gewährleistet. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation die Kirche an der Seite der Menschen bleibt.

Mehr lesen in der Nachricht der Pressestelle

Aktuelle Informationen zum Sachstand jeweils auf dieser Informationsseite

Gebetsvorschlag

Video

Generalvikar von Plettenberg informiert... (Stand 13.3.2020)

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