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Letzte Aktualisierung der Seite: 3. Juli 2020

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Einzelne Veränderungen werden nur in Ausnahmefällen eigens markiert (z.B. durch Kursivdruck), da dies in der Fülle der Informationen ansonsten nicht sichtbar wäre. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Dienststellen und Hauptberufliche in der Pastoral) finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden diese Informationen auch im internen Mitarbeiterportal.

Dienstanweisungen - zuletzt aktualisiert 3. Juli - 11 Uhr

Informationen zum weiteren Vorgehen (gültig: 1. Juli bis 31. August)

Veränderungen zum letzten Rundschreiben (27. Mai) sind im Kursivdruck gekennzeichnet.

Generalvikar von Plettenberg schreibt (1. Juli): "...die Sommerferien stehen bevor – Zeit für mehr Ruhe und Erholung für uns alle. Auch in dieser Zeit gilt es, Vorsicht walten zu lassen und Rücksicht aufeinander zu nehmen, damit es nicht zu einer zweiten Infektionswelle mit dem Corona-Virus kommt. Wie schnell und umfassend sich eine Nachlässigkeit in den Grundregeln Abstand – Hygiene – Atemschutz rächen kann, ist in diesen Tagen allenthalben in den Nachrichten zu sehen. Von daher bitte ich eindringlich darum, auch im Urlaub, wenn Sie unterwegs sind, nicht leichtfertig zu werden.

Ich verlängere mit nur wenigen kleinen Änderungen die bisher geltende Dienstanweisung bis zum 31. August 2020. Nach den Sommerferien werden wir dann überprüfen, inwieweit es zu weiteren Lockerungen kommen kann."

  1. Zur Feier der Gottesdienste beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ in der jeweils aktuellen Online-Fassung.
     
  2. In jeder Pfarreiengemeinschaft soll ab sofort am Sonntag wenigstens eine Heilige Messe zur öffentlichen Mitfeier angeboten werden.
     
  3. Dort, wo die Firmvorbereitung bereits vor der Aussetzung der Gottesdienste abgeschlossen war, treten die Weihbischöfe mit den Verantwortlichen vor Ort zwecks einer Terminierung nach dem 31. August 2020 in Kontakt. Weitere Firmgottesdienste können, vorausgesetzt die Sakramentenvorbereitung ist gewährleistet (siehe Punkt 4. und 14.), in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof für die Zeit nach den Herbstferien terminiert werden.
     
  4. Die Feiern von Trauungen, Taufen und Erstkommunion sind nach geltenden Verordnungen der Länder wieder möglich. Die Regelungen des Bistums Trier dazu sind im Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ festgehalten: https://t1p.de/bistum-tr-schutzkonzept-corona
     
  5. Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten. Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien mit realen Begegnungsmöglichkeiten verbindet (vgl. Punkt 14). z.B. https://www.katholisch.de/artikel/25562-projekt-verlegt-firmvorbereitung-in-computerspiel-minecraft oder: https://www.katholisch.de/artikel/20439-wie-zocker-etwas-uber-jesus-lernen
    Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ möglich. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit wir sie auf der Themenseite online stellen können.
     
  6. Sterbeämter oder Gedenkgottesdienste im Zusammenhang von Sterbefällen sind unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ möglich. Die Beisetzung auf dem Friedhof darf entsprechend der aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
    Das Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer wieder als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versandten Praxishilfe zu finden.
     
  7. Dort, wo aufgrund des Schutzkonzeptes keine oder kaum öffentliche Gottesdienste gefeiert werden können, können die Priester weiterhin allein sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen feiern, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein. Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC.
     
  8. Die Gläubigen sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
    Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage publiziert werden. Auch im gedrucktenPaulinus erscheinen wöchentlich Vorlagen für Hausgottesdienste und die persönliche Andacht. (auch auf dieser Seite zu finden)
    Die Gläubigen bleiben von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. Dies gilt bis auf weiteres.
     
  9. Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes. Soweit möglich sollte hier auch ein Seelsorger/eine Seelsorgerin als Ansprechperson anwesend sein.
     
  10. Das zusätzliche Läuten aus Anlass der Corona-Krise als Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen und als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, wird ab Pfingsten eingestellt. Stattdessen soll verstärkt auf das Angelus-Läuten als Aufruf zum Gebet hingewiesen werden.
     
  11. Sämtliche Ferien- und Freizeitmaßnahmen mit Übernachtungen im Rahmen der Kinder- und Jugendpastoral müssen bis zum 31. August 2020 unterbleiben, bzw. abgesagt werden (siehe dazu eigenes Schreiben vom 27. April 2020). Dies gilt auch für Wallfahrten, kulturelle Maßnahmen in Gruppen und mit Übernachtungen; ebenso für Betriebsausflüge und Chorfreizeiten.
    Für die Zeit bis zum 31. August 2020 sind die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und so Alternativen zu Ferienfreizeiten und Katechese anzubieten - unter strenger Beachtung der jeweils gültigen geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gerne.
    Unter dem Link https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu finden sich Empfehlungen für alternative Ferienangebote, das Schutzkonzept für Ferienmaßnahmen, ein Musterhygieneplan sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten. Im Saarland gilt die maximale Gruppengröße von 10 Personen, in Rheinland-Pfalz bis zu 25 Personen (einschl. der Betreuer/innen). Das Bistum empfiehlt, die Gruppen klein und überschaubar zu halten.
     
  12. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen bis zum 31. August 2020 werden vom Bistum übernommen. Dekanate reichen bitte die entsprechenden Unterlagen über den ZB 1 (Geschäftsstelle) ein, die Kirchengemeinden über die Rendanturen, die Verbände und anderen Bistumseinrichtungen über ihre Fachabteilung. Die Unterlagen sollen bis zum 30. Juni 2020 an den entsprechenden Stellen eingereicht sein. Eine Rückerstattung wird allerdings erst zeitverzögert erfolgen.
     
  13. Alle Großveranstaltungen wie z.B. Pfarrfeste, die für den Zeitraum bis mindestens 31. Oktober 2020 geplant sind, sind abzusagen.
     
  14. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Kirchenführungen, Einkehrtage, Katechese können bei geeigneten Räumlichkeiten und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln wieder stattfinden.
    In jedem Fall muss eine Gefährdungsbeurteilung schriftlich vorliegen.
    Chorproben können ab sofort wieder stattfinden. Ein eigenes Schutzkonzept ist auf der Homepage des Bistums zu finden und unbedingt einzuhalten (https://t1p.de/Hygienekonzept-Chorproben).
     
  15. a) Dienstgespräche und Sitzungen von Pastoralteams und Hauptamtlichen können bei Vorhandensein ausreichend großer Räumlichkeiten und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln auch mit physischer Präsenz abgehalten werden. In diesem Falle muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit evtl. Ansteckungswege nachverfolgt werden können.
    Wo es sinnvoll ist, können diese Gespräche weiterhin als Telefon- oder Videokonferenz geführt werden.
    b) Die Sitzungen von Räten und Gremien sind nur mit einer schriftlich dokumentierten Gefährdungsbeurteilung zulässig.
    Wo es sinnvoll ist, können diese Gespräche weiterhin als Telefon- oder Videokonferenz geführt werden.
    c) Der Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV hat dazu Kriterien zur Bewertung für Besprechungsräume erstellt, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen gehalten werden können.
    d) In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass am 28. April 2020 die Gesamt MAV und der Dienstgeber eine Dienstvereinbarung zur Einführung und Verwendung einer Cloud-Computing-Lösung (G Suite) abgeschlossen haben, die neue, virtuelle Formen der Zusammenarbeit fördert. Nähere Informationen zur G Suite als solcher sind unter www.cloud.bistum-trier.de zu finden. Die Dienstvereinbarung, die Nutzungsbedingungen und das Antragsformular stellen wir im Portal zur Verfügung.
    e) Zur Nutzung von anderen Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona.
     
  16. Dienstreisen über den dienstlichen Zuständigkeitsbereich hinaus sind nur möglich bei unaufschiebbarem dienstlichem Bedarf. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte.
     
  17. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen, einschließlich Exerzitien, sind möglich, wenn Infektionsschutzregeln durch die Tagungshäuser und Veranstalter eingehalten werden und Übernachtungen im Einzelzimmer möglich sind.
     
  18. Die Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung können im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder geöffnet und ggf. vermietet werden. Bei Vermietung ist der Mieter für die Einhaltung der Regeln verantwortlich, es sei denn das Pfarrheim wird als Betrieb gewerblicher Art geführt.
     
  19. Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Dies heißt insbesondere:
  • (a) Persönliche Krankenbesuche können nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln wieder erfolgen. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben (siehe https://t1p.de/Schutz-Seelsorge.
  • (b) Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften ist zwingend zu achten.
  • (c) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.
  • (d) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ katechetische, geistliche und diakonische Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.). Angebote finden Sie unter: https://t1p.de/medial-mitbeten (geistlich und katechetisch) sowie https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona (diakonisch).
    Linkadressen mit neuen Vorschlägen bitte schicken an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.
  • (e) Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und -trägern aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert.
  • (f) Soweit die Infektionsschutz- und Abstandsregeln eingehalten werden können, nehmen die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre wieder ihren Dienst im Pfarrbüro auf, einschließlich des Publikumsverkehrs. Sofern die Abstandsregeln nicht einzuhalten sind, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen oder sind geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.

Bitte beachten Sie regelmäßig die ständig aktualisierten Hinweise auf dieser Homepage www.bistum-trier.de/home/corona-virus-informationen und auch die jeweiligen Landesverordnungen für Rheinland-Pfalz bzw. das Saarland.

Hinweise zu den Kontaktpersonen und Kontaktdaten finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums in der PDF-Fassung der Dienstanweisung im internen Portal.

"Bleiben Sie gesund und behütet – ich wünsche uns allen eine entspannende Sommerzeit!"

(Generalvikar Ulrich von Plettenberg, 1. Juli 2020)

Video - Erstinformation

Generalvikar von Plettenberg informiert... (Stand 13. März 2020)

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