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Letzte Aktualisierung der Seite: 30. Oktober 2020 (Hinweise zu aktualisierten Dienstanweisungen ab 2. November 2020)

Informationen zum Umgang mit dem "Corona-Virus" / COVID-19 im Bistum Trier

Update - immer aktuell informiert

Die am 28. Oktober von der Bundesregierung mit den Ländern beschlossenen Regeln zum Corona-Schutz bedeuten auch für das kirchliche Leben Veränderungen. Gottesdienste sollen weiterhin - unter Anwendung des bekannten Schutzkonzeptes und strenger Beachtung des Infektionsschutzes – stattfinden können. Auch die Seelsorge wird gewährleistet. Die Detailregelungen werden derzeit abgestimmt. Wir informieren Sie hier zeitnah über die Regelungen im Bistum Trier.

Eine erste Stellungnahme des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, finden Sie hier:DBK-Meldung vom 28. Oktober

Den Brief von Generalvikar Dr. Ulrich von Plettenberg an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral, den Einrichtungen und anderen Verantwortungsbereichen des Kirchlichen Lebens vom 30. Oktober 2020 finden Sie hier zum Download.

In Abstimmung mit den zuständigen Behörden und gemäß der Empfehlungen der Experten entscheiden die Verantwortlichen im Bistum Trier jeweils angepasst an die aktuelle Lage über Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.

Wir beobachten die Lage fortlaufend und informieren hier.

Zur schnellen Information stellen wir Ihnen hier jeweils den letzten Stand im Gesamten dar und kennzeichnen die letzte Aktualisierung der Seite mit Datum oben über der Hauptüberschrift. Einzelne Veränderungen werden nur in Ausnahmefällen eigens markiert (z.B. durch Kursivdruck), da dies in der Fülle der Informationen ansonsten nicht sichtbar wäre. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei gravierenden inhaltlichen Änderungen zusätzlich eigens per Rundschreiben informiert.

Informationen speziell für hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Dienststellen und Hauptberufliche in der Pastoral) finden Sie auf dieser Seite, die nach demselben Verfahren stets aktualisiert wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden diese Informationen auch im internen Mitarbeiterportal.

Brief von Generalvikar von Plettenberg vom 30. Oktober

  • Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Trier - in der Pastoral und in anderen verantwortlichen Bereichen des kirchlichen Lebens Switch

    Am Mittwochabend (28.10.2020) haben Bund und Länder bekannt gegeben, dass bundesweit die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie verschärft werden müssen. Diese Maßnahmen, so schmerzlich und in einzelnen Bereichen vielleicht sogar wirtschaftlich existenzbedrohend sie sein mögen, sind notwendig, um die steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Daher wollen auch wir als Kirche in dieser Gesellschaft sie mittragen und unterstützen, wo immer wir können.

    Die neuen Rechtsverordnungen der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland mit Gültigkeit ab Montag, 2. November, auf deren Grundlagen ich die Dienstanweisungen für unser Bistum erlassen kann, werden für den heutigen Freitag erwartet. Sobald sie vorliegen, nehmen wir die Umsetzung im Blick auf die Anpassung unserer Regeln für das kirchliche Leben vor. Das nimmt eine gewisse Zeit in Anspruch, so dass ich Ihnen aktualisierte Dienstanweisungen voraussichtlich Anfang der kommenden Woche zukommen lassen kann. Dennoch möchte ich Ihnen heute schon einige Hinweise geben, die Sie bitte als dringende Handlungsempfehlung verstehen. Ich bitte Sie, in guter Abstimmung mit mir, den Verantwortlichen im Generalvikariat und untereinander vor Ort im Dekanat und der Pfarreiengemeinschaft zu bleiben. Dabei setze ich auf Ihre Eigenverantwortlichkeit und Loyalität. Grundsätzlich gilt es, die Kontakte zu verringern, die AHA+L-Regeln verstärkt und sorgsam anzuwenden und die Arbeitsfähigkeit der Dienststellen und vor allem auch der Seelsorge zu sichern.

  • Gottesdienst und Seelsorge Switch

    Gottesdienste sollen weiter unter Anwendung des bekannten Schutzkonzeptes (zu finden unter: www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona) und strenger Wahrung der Infektionsschutzregeln stattfinden können. In einzelnen Pfarreiengemeinschaften kann eine Reduzierung der Anzahl der Eucharistiefeiern nötig sein, etwa weil Priester sich in Quarantäne befinden oder begeben müssen. Hier empfehle ich, die vielfältigen Gottesdienst- und Gebetsformen (neu) zu entdecken, auch medial.

    Bitte achten Sie verstärkt auf Abstand und Hygiene! Mitglieder eines Hausstandes dürfen weiterhin zusammensitzen. Während des gesamten Gottesdienstes soll von allen, auch von den liturgischen Diensten, außer dem Zelebranten und bei Sprechakten, die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Der Gemeinde- und Chorgesang wird wohl zukünftig nicht mehr gestattet sein – zumindest in Rheinland-Pfalz. Daher empfehle ich bistumsweit den Gemeindegesang weiter einzuschränken. Kantoren/Kantorinnen oder kleine Gruppen bis fünf Personen sind zulässig. Bitte versuchen Sie, den Gottesdienst ggf. durch Instrumentalmusik (zum Beispiel mit örtlichen Künstlerinnen und Künstlern) auf diese Weise würdig und angemessen zu gestalten. Bitte informieren Sie vor dem Gottesdienst die Gemeinde über die neuen Regelungen.

    Die Einzelseelsorge ist möglich und muss weiterhin gewährleistet sein. Bitte halten Sie Kontakte zu den Menschen in Ihren Pfarreiengemeinschaften, in Ihren Einrichtungen, Verbänden, in Ihrer Umgebung. Hier haben Sie aus der Erfahrung des Frühjahrs schon viele gute Ideen entwickelt, die Sie weiter nutzen können.

  • Veranstaltungen Switch

    Wir sind dringend aufgerufen, alle Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Wenn Restaurants geschlossen werden und Kultur- oder Sportveranstaltungen untersagt werden, haben auch wir die Pflicht, uns solidarisch zu zeigen und bis Ende November alle nicht zwingend notwendigen Veranstaltungen auszusetzen. Alle geplanten Außenveranstaltungen (außer Gottesdienste) sind abzusagen; die Pfarrheimvermietung ist bis Ende November nicht (mehr) möglich.

    Verschieben Sie bitte alle Gremiensitzungen, sofern sie nicht an Fristen gebunden sind, oder nutzen Sie die Möglichkeit von Telefon- und Videokonferenzen mit anschließenden Umlaufbeschlüssen. Wir stellen die rechtliche Möglichkeit zu dieser Form der gültigen Entscheidungsfindung wieder her.

    Im Bereich der Katechese, der Jugendarbeit oder der Arbeit mit Gruppen sind bereits viele virtuelle Möglichkeiten möglich und in den letzten Wochen erprobt.

    Viele Informationen finden Sie immer aktualisiert unter www.bistum-trier.de/corona - mit Verlinkung auf die jeweiligen Themenseiten und dort Antworten auf Detailfragen, Informationen und Downloads.

  • Arbeitsplatz - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Switch

    Dort, wo mehrere Menschen in einem Büro zusammen arbeiten, soll mit dem/der Vorgesetzten die Möglichkeit des Homeoffice oder des Wechselbetriebes geprüft werden. Schränken Sie die Anzahl und die Teilnehmerzahl nach sinnvollen Kriterien bei Sitzungen ein oder nutzen Sie Telefon- und Videokonferenzen!

    Dienstreisen sind auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren und mit der/dem Vorgesetzten abzusprechen. Nicht zwingend erforderliche Kontakte in der Mitarbeiterschaft und mit Kunden / Besuchern sind zu vermeiden. Achten Sie auf die Hygienemaßnahmen (Desinfektion, Abstand, Durchlüftung usw.) am Arbeitsplatz und tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung auf den Fluren (und insbesondere auch dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann).

  • Brief zum Download Switch

    Liebe Mitbrüder im priesterlichen und diakonalen Dienst, liebe Kolleginnen und Kollegen in der Seelsorge, in den pastoralen und nicht-pastoralen Arbeitsfeldern unseres Bistums,

    ich kann Ihnen heute noch nicht zu allen Punkten Hinweise geben. Viele Fragen und Punkte zur Klärung werden sich über das Wochenende und durch die neuen Rechtsverordnungen ergeben. Ich danke für alle Hinweise und Fragen, die mich und andere Verantwortliche im Generalvikariat bereits erreicht haben. Wir werden es vermutlich nicht schaffen, alle konkreten Situationen vor Ort differenziert über Dienstanweisungen zu regeln. Dafür ist die Situation zu komplex. Aber wenn wir untereinander und mit den kommunalen Behörden in guter Abstimmung bleiben, bin ich zuversichtlich, dass wir auch diese zweite „Welle“ miteinander bestehen.

    Brief zum Download

Heizen in Kirchen während der Corona-Pandemie

Im Saarland gilt Maskenplicht in den Gottesdiensten, in Rheinland-Pfalz dort, wo mit Umluftheizungen geheizt wird. 

Lüften während des Gottesdienstes? Türen auf oder zu? Heizung an oder aus? 

Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie in den aktualisierten Hinweisen zum Heizen in den Kirchen während der Corona-Pandemie - Stand 20. Oktober 2020 - zum Download als PDF-Datei

https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona

Eine Langfassung (Stand: 1. Oktober) der Hinweise finden Sie unter dem Link https://t1p.de/heizen-langfassung als PDF.

Bitte achten Sie darauf, Ihren individuellen Browser-Cache zu löschen, falls Sie beim Klicken auf den Link eine andere PDF-Version als die oben genannten finden! (Anleitung auf der Seite von chip.de)

Dienstanweisungen - zuletzt aktualisiert 26. Oktober, 11 Uhr

Informationen zum weiteren Vorgehen (gültig bis zum 30. November 2020)

Bitte beachten Sie: Die nachfolgende Dienstanweisung hat den Stand vom 26. Oktober. Nach den aktuellen Entwicklungen wird sie vorausichtlich schon Anfang November angepasst. Vgl. die Hinweise des Generalvikars vom 30. Oktober (auf dieser Seite weiter oben und hier als Brief zum Download)

Generalvikar von Plettenberg schreibt (Briefdatum 23. Oktober): "...leider scheint nun die zweite Welle der COVID-19-Pandemie auf uns zuzukommen. Die Appelle zu erhöhter Aufmerksamkeit und zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln werden wieder eindringlicher. Restriktivere Maßnahmen - insbesondere in Bezug auf die Kontaktbeschränkungen in ausgewiesenen Risikogebieten - sind beschlossen. Das betrifft auch einige Regionen in unserem Bistum. Deshalb bitte ich auch Sie eindringlich darum, Situationen mit erhöhter Ansteckungsgefahr für Menschen aus unserem Umfeld und uns selbst zu meiden. Wir tragen Mitverantwortung für das Wohlergehen und die Gesundheit unserer Mitmenschen. Ich appelliere daher ausdrücklich an Sie, dass Sie auch im privaten Bereich sehr achtsam und diszipliniert sind – nicht nur zum Schutz für sich selbst, sondern auch zum Schutz der Anderen.

Diese Dienstanweisungen und auch das Schutzkonzept für unsere Gottesdienste halten nicht für alle Situationen vor Ort die passende Regelung bereit. Es kann sein, dass die staatlichen oder kommunalen Behörden durch erhöhtes Infektionsrisiko und 7-Tages-Inzidenzraten verschärfte Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und Abstandsregelung erlassen, die wir im kirchlichen Bereich einzuhalten haben. Ich bitte Sie daher, in Abstimmung mit Ihren Gremien und den kommunalen Behörden, sowie auch mit mir oder anderen Verantwortlichen aus unseren Krisenstäben im Generalvikariat, in lokalen Sondersituationen eigenverantwortlich Maßnahmen zum Schutz der Menschen zu ergreifen.

Die Pandemie wird uns – so sieht es derzeit aus - noch längere Zeit begleiten. Wir werden damit leben müssen. Bei aller gebotenen Vorsicht halte ich es auch für erstrebenswert, dass wir mit kreativen Lösungen das (kirchliche) Leben in unserem Bistum gestalten. Manch einer hat mir in der vergangenen Zeit berichtet, dass vieles nicht so möglich ist wie noch Anfang des Jahres, aber vieles in neuer Form möglich wird. An vielen Orten werden Menschen kreativ, entdecken neue Möglichkeiten und Ideen, um als Gläubige das Leben weiter zu gestalten, der Vereinsamung entgegenzuwirken, Hilfe anzubieten und in Gottesdiensten den Glauben zu feiern. Es geht darum, gerade in diesen schweren Zeiten, an der Seite der Menschen zu stehen und für sie da zu sein.

Mein Appell, nicht leichtfertig zu werden, bleibt bestehen. Deswegen habe ich nach Rücksprache mit dem Krisenstab Corona entschieden, weiterhin mit Dienstanweisungen zu arbeiten. Ich verlängere mit nur wenigen Änderungen die bisher geltende Dienstanweisung bis zum 30. November 2020. Wir werden sie laufend überprüfen und auf die Landesverordnungen Rheinland-Pfalz und Saarland abstimmen. Bitte halten Sie sich selbst durch regelmäßigen Blick auf die Bistumshomepage auf dem Laufenden.

[Veränderungen in den Dienstanweisungen zum letzten Rundschreiben (31. August 2020) sind im Kursivdruck gekennzeichnet.]

  • Dienstanweisung vom 26. Oktober 2020 - wird aktualisiert Anfang November Switch

    1. Zur Feier der Gottesdienste und der Taufen, Erstkommunion und Trauungen beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept „Schritt für Schritt“ in der jeweils aktuellen Online-Fassung: https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona. Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes ‚Schritt für Schritt‘ möglich.

    2. Unter Achtung der Möglichkeiten vor Ort kehren die Pfarreiengemeinschaften zur Vielfalt und Anzahl der Feier der Gottesdienste zurück. Die Richtlinie „Heizen und Lüften in der Kirche“ unter https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona ist verbindlich zu beachten! Für ausführlichere und fachliche Hintergründe zum Thema siehe: https://t1p.de/heizen-langfassung.

    3. Firmgottesdienste können –vorausgesetzt, dass die Sakramentenvorbereitung gewährleistet ist (siehe Punkt 4. und 14.) - in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof terminiert werden. Sollte die Pfarrei zum Firmtermin zu einem ausgewiesenen Risikogebiet gehören, ist auf der Grundlage der kommunalen oder staatlichen Vorgaben mit dem Firmspender abzuwägen, ob die Firmung stattfinden kann.

    4. Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten (vgl. dazu die jeweils gültigen Landesverordnungen). Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien mit realen Begegnungsmöglichkeiten verbindet (vgl. Punkt 14). Beispiele: https://www.katholisch.de/artikel/25562-projekt-verlegt-firmvorbereitung-in-computerspiel-minecraft oder: https://www.katholisch.de/artikel/20439-wie-zocker-etwas-uber-jesus-lernen Darüber hinaus finden sich im Methodenkoffer Kinder- und Jugendarbeit (https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu) Vorschläge und Materialien zur Firmvorbereitung unter der Rubrik Firmung@home. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit wir sie auf https://t1p.de/medial-mitbeten online stellen können.

    5. Eucharistiefeiern im Zusammenhang mit der Bestattung sollen ermöglicht werden. Sie werden ebenso wie Wort-Gottes-Feiern im Zusammenhang mit Sterbefällen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes „Schritt für Schritt“ gefeiert. Die Beisetzung auf dem Friedhof darf entsprechend den aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in! Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.
      as Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versandte Praxishilfe zu finden.

    1. Priester, die aufgrund eines ärztlichen Attestes die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe attestiert bekommen, sowie Ruhestandspriester können allein sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen feiern. Die persönliche Gefährdung ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC. Das ärztliche Attest ist beim Priesterreferat im ZB 1.2 des BGV einzureichen.

    2. Die Gläubigen, die die Gottesdienste in der Kirche nicht mitfeiern können, sind einzuladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
      Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der Homepage publiziert werden.
      Hinweise zur Feier von Gottesdiensten in der derzeitigen Situation werden auch veröffentlicht: bistum-trier.de/liturgie . Eigene Vorlagen und Ideen, die Sie gerne anderen zur Verfügung stellen möchten, können Sie senden an: liturgie(at) bgv-trier.de.

    3. Die Kirchen sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.

    4. Ferien- und Freizeitmaßnahmen mit Übernachtung im Rahmen der Kinder- und Jugendpastoral sind möglich. Ausgenommen sind Reisen in ausgewiesene Risikogebiete im Ausland. Weiterhin werden alternative (Ferien-) Angebote vor Ort empfohlen.

    5. Die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen sind aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und dort, wo keine Ferien- und Freizeitmaßnahmen möglich sind, Alternativen zu Ferienfreizeiten und Katechese anzubieten - unter strenger Beachtung der jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gern.
      Unter dem Link https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu finden sich FAQ`S für die Kinder- und Jugendpastoral und Corona, Empfehlungen für alternative Ferienangebote, ein Schutzkonzept für Ferienmaßnahmen, Musterhygienepläne sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten. Im Saarland gilt die maximale Gruppengröße von 10 Personen, in Rheinland-Pfalz bis zu 25 Personen (einschließlich der Betreuer/innen). Das Bistum empfiehlt, die Gruppen klein und überschaubar zu halten.

    6. Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen können ab sofort nicht mehr vom Bistum erstattet werden. Es gibt die Möglichkeit, Ausfallklauseln in Verträgen zu verankern, um beiden Seiten (Veranstaltern und Teilnehmern) Sicherheit zu geben. Dies obliegt der Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Vertragspartner unter Einhaltung der jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen. Näheres finden sie auf  https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu unter den FAQs Punkt 7.3 bis 7.7.

    7. Für die Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten ist der liturgische Dienst der identitätsstiftende Kern ihres Engagements. Daher sollte dieser Dienst in den gegebenen Rahmenbedingungen wieder ermöglicht werden. Es wurde eine Handreichung in Anlehnung an das Schutzkonzept für Gottesdienste entworfen und um Hinweise aus der Praxis ergänzt. Sie soll eine Hilfestellung für den möglichen Einsatz und die Ausbildung von Ministrantinnen und Ministranten sein. Die Handreichung ist unter https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu abrufbar.

    8. Martinsfeiern können in diesem Jahr an vielen Orten nicht wie gewohnt stattfinden. Im Methodenkoffer Kinder- und Jugendarbeit (https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu) findet sich eine weitere Rubrik St. Martin mit Ideen für die Feier vor Ort und bistumsübergreifenden Aktionen.

    9. Die Sternsingeraktion 2021 soll und kann unter Coronabedingungen stattfinden. Entsprechende Empfehlungen des Kindermissionswerkes, Hygienekonzept und Umsetzungsideen finden sich im Methodenkoffer für Kinder- und Jugendarbeit.

    10. Veranstaltungen, besonders jene, die im Freien stattfinden können, (z.B. Adventsmärkte, Basare) sind unter Beachtung der jeweiligen Landesverordnungen möglich. Die jeweiligen Veranstalter entscheiden auf der Grundlage einer zu erstellenden Gefährdungsbeurteilung, eines zu erstellenden Hygienekonzeptes und in Absprache mit den zuständigen örtlichen Behörden darüber.
      Bei der Durchführung von Veranstaltungen mit geschlossenen Gruppen sind die je aktuellen Vorgaben der Bundesländer und Kommunen in Verordnungen und Hygienekonzepten zu beachten.

    11. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Kirchenführungen, Einkehrtage, Katechese können bei geeigneten Räumlichkeiten und unter Einhaltung der Abstands-, Hygiene- und Lüftungsregeln grundsätzlich stattfinden. Die je aktuellen Vorgaben der Bundesländer und Kommunen in Verordnungen und Hygienekonzepten sind zu beachten.
      In jedem Fall muss eine Gefährdungsbeurteilung (siehe https://t1p.de/GF-Pfarrheime-Corona) schriftlich vorliegen.
      Chorproben können grundsätzlich stattfinden. Ein eigenes Schutzkonzept ist auf https://t1p.de/Hygienekonzept-Chorproben des Bistums zu finden und unbedingt einzuhalten. Weitere Hinweise auch unter https://t1p.de/Kirchenmusik-Corona.

    12. a) Die Sitzungen von Räten und Gremien sind nur mit einer schriftlich dokumentierten Gefährdungsbeurteilung (siehe https://t1p.de/GF-Pfarrheime-Corona) zulässig.
      In der aktuellen Situation mit steigendem Risiko zur Infizierung wird angeraten, diese Gespräche als Telefon- oder Videokonferenz zu führen.
      c) Auf https://t1p.de/Kriterien-Besprechung-Corona finden Sie vom Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV erstellte Bewertungskriterien für Besprechungsräume, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen gehalten werden können. Die Verantwortlichkeit liegt beim jeweiligen Veranstalter.
      d) In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass am 28. April 2020 die Gesamt MAV und der Dienstgeber eine Dienstvereinbarung zur Einführung und Verwendung einer Cloud-Computing-Lösung (G Suite) abgeschlossen haben, die neue, virtuelle Formen der Zusammenarbeit fördert. Nähere Informationen zur G Suite als solcher sind unter www.cloud.bistum-trier.de zu finden. Die Dienstvereinbarung, die Nutzungsbedingungen und das Antragsformular stellen wir im Portal zur Verfügung.
      e) Zur Nutzung von anderen Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona.

    (Hinweis: Die an dieser Stelle früher erläuterte „Nr. 15“ zu Dienstreisen und Fortbildungen ist an dieser Stelle entfallen – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden ihn aktuell in Nr. A-11 bzw. B-10 der Dienstanweisungen für die Dienststellen und Einrichtungen – https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona)

    1. Die Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung (z.B. offene Jugendeinrichtungen) können im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde oder dem zuständigen kirchlichen Träger und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin geöffnet bleiben. Ausgenommen von den Abstandsregeln sind feste Gruppen in der Kinder- und Jugendarbeit mit Verweis auf die Hygienebestimmungen der Landesregierungen für die Jugendarbeit.

    2. Räume in Pfarrheimen, Offenen Einrichtungen, etc. können, sofern es die örtlichen Vorgaben erlauben, an externe Gruppen vermietet werden. Bei Vermietungen ist der Mieter für die Umsetzung eines Hygienekonzeptes und die Einhaltung der kommunalen Vorgaben zum Zeitpunkt der Veranstaltung verantwortlich.
      Bei der Berechnung der möglichen Anzahl von Teilnehmern/innen in dem betreffenden Raum gilt es die Abstandsregeln des jeweiligen Bundeslandes (RLP und Saarland) und die Vorgaben der Kommunen strikt einzuhalten. Eine Absprache mit dem zuständigen Ordnungsamt ist notwendig.
      Ein Hygieneschutzkonzept muss vom Veranstalter vorher beim Vermieter vorgelegt werden. Außerdem sind die Namen mit vollständiger Anschrift aller Teilnehmenden aufzuführen und für vier Wochen aufzubewahren.
      Nach der Veranstaltung muss zudem der Raum vom Mieter desinfiziert (Tische/Stühle etc.) werden.
      Bei Vermietung ist der Mieter für die Einhaltung der Regeln verantwortlich, es sei denn, das Pfarrheim wird als Betrieb gewerblicher Art geführt.

    3. Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Dies heißt insbesondere:

      1. Persönliche Krankenbesuche erfolgen nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben(siehe https://t1p.de/Schutz-Seelsorge). Sollte den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den Einrichtungen der Zugang zu Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Träger/die Einrichtungs- oder Stationsleitung etc. nicht erlaubt werden, bitten wir um Benachrichtigung an die zuständige Fachabteilung ZB 1.1.2 (Esther Braun-Kinnen; Tel. 0651-7105-388; E-Mail:
        krankenhausseelsorge(at) bgv-trier.de

      2. Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Gläubigen, die es wünschen, gespendet. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften ist zwingend zu achten.

      3. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.

      4. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ katechetische, geistliche und diakonische Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.). Angebote finden Sie unter: https://t1p.de/medial-mitbeten sowie https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona. Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie bitte ggf. an: internet-redaktion(at) bistum-trier.de .

      5. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert. Ideen unter:
        https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona.

      6. Soweit die Infektionsschutz- und Abstandregeln eingehalten werden können, verrichten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre ihren Dienst im Pfarrbüro, einschließlich des Publikumsverkehrs. Sofern die Abstandsregeln nicht einzuhalten sind, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen oder sind geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Auf regelmäßiges Lüften ist zu achten.

    Bitte beachten Sie regelmäßig die ständig aktualisierten Hinweise auf der Homepage des Bistums Trier: www.bistum-trier.de/corona und auch die jeweiligen Landesverordnungen für Rheinland-Pfalz bzw. das Saarland.

    Als Ansprechpartnerinnen und –partner für die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der territorialen Seelsorge stehen während der Dienstzeit die für Sie zuständigen Referentinnen und Referenten des ZB 1.2 zur Verfügung. (Kontaktübersicht im Organigramm auf www.bistum-trier.de/generalvikariat)

    Als Ansprechpartnerinnen und –partner für die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kategorialen Seelsorge stehen während der Dienstzeit die für Sie zuständigen Referentinnen und Referenten des ZB 1.1 zur Verfügung. (Kontaktübersicht im Organigramm auf www.bistum-trier.de/generalvikariat)

"Bleiben Sie behütet – ich wünsche uns allen eine robuste Gesundheit!"

(Generalvikar Ulrich von Plettenberg, 23. Oktober 2020)

Schutzkonzept

Das jeweils aktualisierte Schutzkonzept des Bistums für die Feier öffentlicher Gottesdienste finden Sie hier.

Kirchenjahr

Hinweise, Hilfen und mehr - mit Informationen aus dem Liturgiereferat zur Feier von Gottesdiensten und zum Kirchenjahr

Kirchenmusik

Kirchenmusik in Zeiten von Corona: Hinweise, Hilfen und mehr für Chöre zur Feier der Gottesdienste mit musikalischer Begleitung

Gebet

Das Gebet von Bischof Stephan in der Zeit der Corona-Pandemie - zum Nachlesen, Mitbeten und Downloaden

Hilfen

Viele Initiativen und Gruppen aus den Gemeinden helfen in der Corona-Krise. Hier sind Beispiele.

Medial dabei

Medial dabei: Gottesdienste, Impulse, Gebete, Katechese und mehr - Ideen aus dem Bistum

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