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letzte Aktualisierung der Seite: 7. März 2020 - 14:00 Uhr

Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich von Plettenberg, hat sich am 7. April mit einem Schreiben an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums gewandt. Das Schreiben finden Sie hier als pdf sowie nachstehend. Die untenstehende Dienstanweisung ist weiter in Kraft.

  • Schreiben vom 7. April 2020 Switch

    7. April 2020

    Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistumsdienst,

    in den letzten Wochen haben Sie meist dienstags oder mittwochs von mir Post bekommen mit den jeweiligen Aktualisierungen der Dienstanweisung. Heute soll es nicht so sein. Die Dienstanweisung von vergangener Woche (siehe unten) bleibt weiterhin und unverändert in Kraft. Sie gibt uns in diesen schweren Zeiten eine Handlungssicherheit auch über Ostern hinaus, ohne allerdings – das betone ich ausdrücklich – von der Eigenverantwortung zu entbinden. Nicht alle Einzelsituationen vor Ort können zentral geregelt werden. Gleiches gilt auch für die Ausführungsbestimmungen des Bischofs zur Gestaltung der Kar- und Osterliturgie. Leider gab es in der vergangenen Woche einige Verunsicherungen bezüglich der Konformität mit den staatlichen Vorgaben. Hiermit betone ich nochmals ausdrücklich, dass wir unsere Bestimmungen regelmäßig mit den staatlichen Behörden abstimmen und sie nicht den Verordnungen der Länder widersprechen.

    Heute gibt es keine aktualisierte Dienstanweisung, vielmehr ist es mir ein Anliegen, Ihnen allen von Herzen zu danken und Ihnen auf den nächsten Seiten ein paar Hinweise zu geben. Anerkannterweise tragen wir als Kirche mit unseren Maßnahmen dazu bei, dass die täglichen Zahlen der Neu-Infizierten nur gemäßigt steigen. Hoffen wir – und tun wir alles, dass es so bleibt! Ich danke aber auch dafür, dass die von uns getroffenen Regelungen Ihrerseits weitestgehend gewissenhaft umgesetzt werden. Durch einzelne Rückmeldungen und über die Medien erreichen mich viele Berichte über kreative und fantasievolle seelsorgerische und diakonische Aktionen. Und auch in der Verwaltung schaffen wir es trotz ungewohnter Arbeitsweise im Homeoffice und bei Telefonkonferenzen funktionstüchtig zu bleiben. Danke, dass Sie diese Herausforderungen annehmen und nach besten Möglichkeiten zu meistern bereit sind.
    Erfreulich ist es auch, dass sich die Zahl der gemeldeten infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums bislang auf drei beschränkt. Darunter ist leider eine Person, die lebensbedrohlich erkrankt ist. Einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten sich in Quarantäne begeben, weil sie als Kontaktpersonen zu Infizierten von den Gesundheitsämtern identifiziert wurden.

    Ergänzend zur Dienstanweisung vom 30. März 2020 (Online-Version 31. März 13 Uhr) gebe ich die folgenden Hinweise und Informationen:

    1. Betriebsferien

    Unter Punkt A. Nr. 9 wurden in der Zeit vom 14. April bis zum 18. April 2020 Betriebsferien für das Bischöfliche Generalvikariat und die zentralen Dienststellen angeordnet. Eine entsprechende Regelung wurde für die anderen Dienststellen und Einrichtungen des Bistums angeregt.
    Zwischenzeitlich liegen die Rückmeldungen der jeweiligen Mitarbeitervertretungen zu den Beteiligungsverfahren vor. Danach werden zusätzlich zu dem Bischöflichen Generalvikariat und den zentralen Dienststellen für folgende Dienststellen Betriebsferien angeordnet:

    • Bildungshäuser und Fachstellen für Erwachsenenbildung (MAV II),
    • Rendanturen (MAV IV)
    • BDKJ und andere Verbände, für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Bistum Anstellungsträger ist (MAV VI).

    Aufgrund von Verpflichtungen gegenüber Kommunen und Finanzgebern der öffentlichen Hand sowie zur Sicherstellung der Erreichbarkeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger wird es für folgende Dienststellen bzw. Einrichtungen keine Betriebsferien geben:

    • Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Sonder-MAV)
    • Beratungsstellen, Telefonseelsorge (MAV III)
    • Dekanatsbüros, Fachstellen für Kirchenmusik und Jugendpastoral, Schülerzentren, Häuser der offenen Tür, Katholische Hochschulgemeinden, Verwaltungsgebäude Ursulinenstraße 67 Saarbrücken, Friedrich-Spee-Haus Neuwied (MAV V).

    In den Fällen, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeit in mehreren Dienststellen tätig sind, die unterschiedlichen Mitarbeitervertretungen angehören und von denen nur eine den Betriebsferien zugestimmt hat, gilt für diese Personen die Regelung der Betriebsferien nicht. Die Arbeitszeit ist in diesem Fall vollumfänglich in der Dienststelle zu leisten, für die keine Betriebsferien vereinbart sind.

    Wir bitten jedoch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keine Betriebsferien haben und für die keine dienstliche Notwendigkeit zur Anwesenheit besteht, eindringlich um ihre Solidarität und die Beantragung von Erholungsurlaub, damit im hoffentlich bald wieder herzustellenden Regelbetrieb die notwendigen Anwesenheiten gewährleistet sein können.

    Unabhängig davon, ob Sie sich in Betriebsferien befinden oder Erholungsurlaub beantragt haben, bitte ich Sie, in Outlook eine Abwesenheitsnotiz zu hinterlegen und den Anrufbeantworter zu besprechen oder Ihr Telefon auf eine zentrale Stelle mit Anrufbeantworter umzustellen. Einen Hinweis auf die Betriebsferien werden wir auch unserer Homepage platzieren.

    2. Kurzarbeit

    In Bezug auf die Einführung von Kurzarbeit möchte ich zu einer aktuell häufig geäußerten Unsicherheit Position beziehen: Nach derzeitigem Stand wird es keine Kurzarbeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums Trier geben.

    3. Diakonische Pastoral in der Corona-Krise

    Es erreichen uns derzeit viele Fragen, die diesen Bereich betreffen. Dazu beraten Verantwortliche aus dem Diözesancaritasverband für die Diözese Trier e.V. und im Bischöflichen Generalvikariat in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe unter der Leitung von Weihbischof Franz Josef Gebert. Personen, die für die diakonische Pastoral in ihren Einrichtungen, Fachdiensten, Pfarreien und Dekanaten Klärungsbedarf haben, können sich gerne mit ihren Anliegen und Themen an Weihbischof Gebert (Mobil: 0172-6522976, Mail: gebert-f(at)caritas-trier.de) wenden.

    4. Vielfältige Impulse

    Gerne weise ich auf unsere Sammlung von liturgischen, diakonischen und medialen Angeboten hin, die Sie leicht von unserer Startseite aus finden, die daher bitte als Impuls, als Anregung, als Unterstützung zu verstehen sind. Wenn wir Ihre Ideen dort aufnehmen sollen, schicken Sie bitte die Linkadressen mit Ihren Vorschlägen an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.

    5. Erreichbarkeit

    Für viele Menschen ist es wichtig, dass wir als Kirche den Menschen trotz Kontaktverbot nahe bleiben. Die Erreichbarkeit ist dafür eine ganz wesentliche Voraussetzung. Wer wann wie erreichbar ist, soll in ortüblicher Weise kommuniziert werden.
    Dem wollen wir als Generalvikariat, auch während der Betriebsferien, nicht nachstehen.

    • Ansprechpartner für Meldungen von Coronaerkrankungen oder Quarantäneauflagen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bistums Trier, der angeschlossenen Dienststellen und der Kirchengemeinden:
      Herr Paul Claes, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit, Tel.: 0151 / 538 308 79.
    • Ansprechpartner für die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der territorialen Seelsorge:
      Abteilungsleiter Dr. Markus Nicolay, Tel.: 0651 / 7105-353
    • Ansprechpartner für die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der kategorialen Seelsorge:
      Abteilungsleiter Ulrich Stinner, Tel.: 0651 / 7105-227
    • Hotline für alle anderen Fälle: Tel.: 0151 / 205 111 90.

    Darüber hinaus halte ich fest, dass wir durch unsere Dienstanweisung Handlungssicherheit bis 30.4. haben. Wir werden hören, was die Bundes- und Landesregierungen nach Ostern beschließen und dies dann rechtzeitig (!) auf unsere Arbeit anpassen.
    Für Ihre Solidarität und Ihre Rücksichtnahme auf die Menschen in unserer Gesellschaft, die durch die Corona-Krise in besonderer Weise gefährdet sind, danke ich Ihnen nochmals ausdrücklich.

    Andrà tutto bene

    „Andrà tutto bene“ – das ist für viele Italienerinnen und Italiener zurzeit ein Leitwort. Zu Deutsch heißt es „Alles wird gut“. Welch eine Hoffnung angesichts so schrecklicher, leidvoller, ja tödlicher Nachrichten und Bilder aus dem Land, das viele von uns sonst mit praller Lebensfreude verbinden. Natürlich ist es ein Leit-Wort, weil es leitet, weil es unsere menschliche Vorstellungskraft hin zum Guten leitet, statt dass wir uns von Leid und Schrecken gefangen nehmen lassen.

    Auch wir sind in diesen Tagen und Wochen in besonderer Weise gefordert. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, unbändige Angst und tiefe Trauer sind Gefühle, die uns in Gesprächen mit anderen und in uns selbst begegnen. Da fällt das „Andrà tutto bene – Alles wird gut“ schwer. So manches Mal würden wir lieber schweigen wie ein Grab. Aber wir dürfen uns dieses italienische Leitwort der Corona-Krisenzeit denken, es uns zu Herzen nehmen – und dabei Ostern im Sinn haben! Haben nicht auch die Frauen am Ostermorgen auf dem Weg zu Jesu Grab überlegt, wer ihnen den Stein wohl wegrollt? Aber da war der Stein schon weg! Durch Gottes Kraft ist der Tod nicht mehr eine für immer verschlossene Tatsache, sondern ein offenes Tor ins Leben. „Andrà tutto bene“ – durch Ostern dürfen wir hoffen: „Alles wird Leben“, auch die unbändige Angst, die hoffnungslose Verzweiflung, das todbringende Leiden.

    Ich wünsche Ihnen diese österliche Zuversicht für Ihr eigenes Leben, für Ihren Dienst am und mit den Menschen, für die Menschen, die Ihnen lieb sind und jene, die sich Ihnen anvertrauen. Halleluja – Jesus lebt – und wir mit ihm! In diesem Sinne: Frohe und lebendige Ostern!
    Herzliche Grüße,

    Dr. Ulrich Graf von Plettenberg
    Bischöflicher Generalvikar

„Unser kirchlicher Auftrag ist die Solidarität mit der gesamten Gesellschaft. Gleichzeitig müssen wir unsere Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick behalten.“

Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg

Für die Dienststellen des Bistums und Hauptberufliche in der Pastoral

Dienstanweisung aktuell

Generalvikar von Plettenberg schreibt (31. März): "Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zunächst möchte ich Ihnen herzlich danken für die zügige Umsetzung der bisherigen Dienstanweisung. Verschiedentlich haben sich Rückfragen ergeben; diese bearbeiten wir an den zuständigen Stellen. Heute lasse ich Ihnen eine weitere Neufassung der geltenden Dienstanweisungen zukommen, da sich gezeigt hat, dass es an einigen wenigen Stellen Präzisierungen und Ergänzung braucht. Sie sind durch Kursivsetzung kenntlich gemacht. Ich bitte um Kenntnisnahme und Umsetzung.

Noch können wir nicht absehen, ob die Maßnahmen, die wir in Absprache mit unseren benachbarten Diözesen Speyer, Mainz und Limburg und den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland ergreifen, Früchte tragen und bei der Bekämpfung der Pandemie helfen. Ich bin jedoch von unserem Vorgehen zutiefst überzeugt und danke allen, die mich und die Bistumsleitung darin unterstützen. (...) Für die Seelsorgerinnen und Seelsorger in der kategorialen Seelsorge (Krankenhaus- und Klinikseelsorge, Gefängnisseelsorge, Polizeiseelsorge, Seelsorge in den Einrichtungen der Behindertenhilfe) gelten die Informationen und Absprachen mit dem ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben und die Anweisungen des Dienstgebers an den jeweiligen Einsatzstellen.

Wir bitten die Pfarreien, in Abstimmung mit der örtlichen MAV die folgenden Regelungen soweit möglich, auch vor Ort umzusetzen. Die bisherige Dienstanweisung in ihrer letztgültigen Fassung bleibt weiterhin in Kraft mit Ausnahme der in dieser Dienstanweisung neu geregelten Maßnahmen" (s. Kursivdruck):

  • A. Dienstanweisung für die Dienststellen des Bistums Switch

    (außer für pädagogisches Personal an Bistumsschulen)

    1. Ab Mittwoch, 25. März 2020 arbeiten alle Mitarbeitenden nicht mehr an ihrem Arbeitsplatz, sondern im Homeoffice. Davon ausgenommen sind lediglich die Mitarbeitenden, deren Anwesenheit in der Dienststelle zwingend notwendig ist, weil ihre Aufgaben nicht im homeoffice zu erledigen sind. Sie werden bestimmt durch die Leitungen der Dienststellen, der Strategie- und Zentralbereiche, der Kanzlei und des Offizialates, der Stabsstellen und der Büros der Weihbischöfe. Grundsätzlich sollen nur so wenig Personen wie möglich an der Dienststelle präsent sein. Neben systemrelevanten Aufgaben („Aufrechterhalten des Betriebs“) geht es vor allem um die verlässliche Bearbeitung der Post. Wo es möglich und hilfreich erscheint, kann die Post eingescannt und über entsprechende Ordner im jeweiligen Laufwerk der Abteilung zur Bearbeitung für die/den zuständige/n Mitarbeiter/in abgelegt werden.
      Für jede dieser Personen wird mindestens eine Vertreterin oder ein Vertreter benannt, die im Krankheitsfall nachrücken oder im Wechsel mit der erstgenannten Mitarbeiterin oder Mitarbeiter Dienst in der Dienststelle tut. Die einander sich vertretenden Personen dürfen weder dienstlich noch privat miteinander physischen Kontakt haben. Auch die vor Ort anwesenden Mitarbeitenden sollen untereinander physische Kontakte meiden.
      Die Liste der in der Dienststelle anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dem Generalvikar schriftlich bis Freitag, 27. März 2020 mitzuteilen.
       
    2. Anwesenheitszeiten in der Dienststelle sind für den Fall einer Infektion am Dienstort für die Gesundheitsbehörde von den Mitarbeitenden sorgfältig zu dokumentieren. Anwesenheitszeiten im Generalvikariat für Mitarbeitende, die nicht im Homeoffice arbeiten,  sind nur möglich zwischen 7.30 und 16 Uhr. Die anderen Dienststellen und Einrichtungen des Bistums regeln dies in Eigenverantwortung.
      Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Homeoffice, die sich mit Unterlagen versorgen müssen, die nur im Dienstgebäude vorhanden sind, können dies nur  vor 7 Uhr und nach 16.30 Uhr machen. 
       
    3. Alle, die im Homeoffice tätig sind, werden dringlich gebeten, falls keine andere Möglichkeit gegeben, auch über den privaten PC oder Laptop in Ihrem dienstlichen Mail-Account ihre Mails zu bearbeiten oder diesen für die dienstliche Arbeit zu nutzen.
      Die interne Kommunikation über die Homepage des Bistums Trier und das Intranet ist mehrmals täglich aufzurufen, um sich über evtl. neu entstehende Sachlagen und Anweisungen zu informieren.
       
    4. Das dienstliche Telefon ist – wo technisch möglich -auf die dienstliche Handynummer umzuleiten, um während der üblichen Dienstzeiten auch weiterhin telefonisch erreichbar zu sein. Wir bitten diejenigen Mitarbeiter/innen, die kein Diensthandy haben, eindringlich um ihre Unterstützung dafür, dass ihr Diensttelefon auch auf ihre private Rufnummer weitergeleitet werden kann, um in dieser Situation telefonisch erreichbar zu bleiben.
      Wenn dies nicht möglich ist, muss das dienstliche Telefon auf die dienstliche Nummer eines Kollegen innerhalb der Abteilung umgeleitet werden.
       
    5. Fast alle virtualisierten Arbeitsplätze werden in den kommenden Tagen Fernzugänge zum Bistumsserver ermöglicht. Die Freischaltung erfolgt nach Eingang des entsprechenden Antrags in der IT-Abteilung. Die EDV-Abteilung wird sich mit den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Verbindung setzen.
      Die Weiterleitung dienstlicher Dateien außerhalb des gesicherten Netzwerkes ist aus Gründen der Datensicherheit untersagt (siehe auch Datenschutzrechtliche Hinweise zum homeoffice im Intranet - weiter unten auf dieser Seite).
       
    6.  Die Arbeitszeiterfassung während des Homeoffice folgt den Regeln, die sonst für die Tätigkeit am dienstlichen Arbeitsplatz gelten. Sofern nicht mehr ausreichend Arbeit vorliegt, empfehle ich den Mitarbeitenden, vorhandene Mehrstunden abzubauen. Bei ausgeglichenem Arbeitszeitkonto kann auch bei Nichtauslastung die jeweilige tägliche Soll-Arbeitszeit zugrunde gelegt werden. Die persönliche Arbeitszeiterfassung gemäß § 7 Absatz 1 der Anlage 3 zur KAVO ist fortzuführen.
       
    7. Mitarbeitende im Bistumsdienst können bei Bedarf der Sicherheitsbehörden, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder anderer Hilfsorganisationen zur Eindämmung der Pandemie unter folgenden Bedingungen Arbeitsbefreiung erhalten:
      a) Für Mitarbeitende, die im oder zur Unterstützung des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, oder der Sicherheitsbehörden der Erfüllung staatsbürgerlicher Pflichten nachkommen und bei denen die Arbeitsbefreiung gesetzlich vorgesehen ist, gilt § 36 Abs. 2 KAVO
      b) Mitarbeitende, die, ohne unter den Geltungsbereich des § 36 Abs. 2 KAVO zu fallen, insbesondere im seelsorgerischen Bereich von staatlichen Stellen, Katastrophenschutz, Feuerwehr oder Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge zur Mithilfe oder Mitwirkung angefordert werden, wobei diese angeforderte Tätigkeit ihrer beruflich ausgeübten Tätigkeit entspricht, können von ihrer für das Bistum ausgeübten Tätigkeit während der Arbeitszeit freigestellt werden, soweit keine dienstlichen oder betrieblichen Gründe entgegenstehen.
      c) Mitarbeitende, die sich freiwillig und ehrenamtlich, ohne unter eine der Kategorien nach a) oder b) zu fallen, dem Katastrophenschutz, der Feuerwehr, im Gesundheitswesen oder einer Hilfsorganisation zur Verfügung stellen, können dies regelmäßig nur außerhalb der Dienstzeit tun. Es handelt sich in diesem Fall um eine freiwillige, nicht um eine dienstliche Tätigkeit, d.h., dass die Tätigkeit privat geschieht und entsprechend nicht durch das Bistum bzw. die Berufsgenossenschaft versichert ist.

       
    8. Der Dienstgeber gewährt allen Mitarbeitenden am Gründonnerstag, 9. April 2020 Dienstbefreiung. Bereits beantragter Urlaub für diesen Tag wird gutgeschrieben.
       
    9. Der Dienstgeber ordnet für das Bischöfliche Generalvikariat in Abstimmung mit der MAV I für die Osterwoche (14.-19. April 2020) Betriebsferien an. Die vier Tage werden ohne individuellen Antrag automatisch vom Urlaub abgezogen. Von dieser grundsätzlichen Regelung gibt es im Bischöflichen Generalvikariat einige wenige, restriktiv gehaltene Ausnahmen der Bereitschaft. Ausnahmen in anderen Bereichen können ausschließlich nach Rücksprache mit der Bistumsleitung gemacht werden.
      Eine entsprechende Regelung wird für die anderen Dienststellen und Einrichtungen des Bistums angeregt. Die Dienstgebervertreter werden auf die jeweiligen MAVen zugehen. Zu berücksichtigen sind Verpflichtungen, die einzelne Einrichtungen gegenüber den Kommunen oder anderen Finanzgebern haben.
       
    10. Bereits beantragter und genehmigter Urlaub in anderen Zeiten ist zu nehmen, es sei denn, der Dienst der betroffenen Person ist aufgrund der Situation zwingend erforderlich. In diesem Fall, wird der/die Dienstvorgesetzte die entsprechenden Mitarbeitenden ansprechen.
      Eine Verlängerung der Frist zur Inanspruchnahme von Resturlaubstagen aus 2019 über den 30. Juni 2020 hinaus (§34 Absatz 2 Buchstabe a KAVO) ist grundsätzlich nur unter den in §34 Absatz 2 Buchstabe a KAVO genannten Bedingungen möglich. „Dringende betriebliche Gründe“ werden dabei angesichts des verbleibenden Zeitraums ab heute von drei Monaten zur Inanspruchnahme der Resturlaubstage aus 2019  nur im Ausnahmefall anerkannt.
       
    11. Dienstreisen und Dienstfahrten sind grundsätzlich eingestellt. Für Ausnahmen bedarf es unter Berücksichtigung der jeweils konkreten Situation der ausdrücklichen und zwingenden Absprache mit der/dem Dienstvorgesetzten.
  • B. Dienstanweisung an alle Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferent/innen, –assistent/innen in der Pfarreiseelsorge Switch

    1. Ab Mittwoch, 25. März 2020 arbeiten alle Mitarbeiter/innen nicht mehr von ihrer ersten Tätigkeitsstätte, sondern von Zuhause aus. Dies gilt auch für Fahrten im Dienst der Seelsorge (vgl. dazu die aktualisierte Dienstanweisung für die Dekanate)
       
    2. Alle sind verpflichtet, falls erforderlich auch über den privaten PC, ihre Dienstmails zu bearbeiten und diese mehrmals täglich abzurufen.
       
    3. Das dienstliche Telefon ist auf die dienstliche Handynummer (falls kein Diensthandy vorhanden auf die private Handy- oder Festnetznummer) umzuleiten, um auch weiterhin telefonisch erreichbar zu sein. Die Erreichbarkeit ist dauerhaft zu gewährleisten.
       
    4. Die interne Kommunikation auf der Homepage des Bistums Trier und im Intranet ist mehrmals täglich aufzurufen, um sich über evtl. neu entstehende Sachlagen und Anweisungen zu informieren.
       
    5. Pastoralteams können im Intranet Sharegruppen (Zugangsweise im Rundschreiben als Anlage und im Mitarbeiterportal) einrichten. Dort gibt es auch die Möglichkeit, Dateien einzustellen, mit denen verschiedene Mitarbeiter/innen arbeiten müssen.
       
    6. Nach Möglichkeit ist eine tägliche Telefonkonferenz des Pastoralteams durchzuführen, um notwendige Seelsorgeaufgaben zu beraten und abzusprechen.
       
    7. Es gilt weiterhin die Vertrauensarbeitszeit. Bereits beantragter und genehmigter Urlaub ist zu nehmen, es sei denn, der Dienst der betroffenen Person ist aufgrund der Situation zwingend erforderlich. Darüber entscheidet der unmittelbare Vorgesetzte. Eine Verlängerung der Frist zur Inanspruchnahme von Resturlaubstagen aus 2019 über den 30. Juni 2020 hinaus (§34 Absatz 2 Buchstabe a KAVO) ist grundsätzlich nur unter den in §34 Absatz 2 Buchstabe a KAVO genannten Bedingungen möglich.
      Ausnahmeregelungen können z.B. in den Fällen mit dem Dienstvorgesetzten vereinbart werden, wo eine seelsorgliche Präsenz während der Zeit der Pandemie unabänderlich ist, z.B. in der Krankenhauspastoral oder Pastoral im Katastrophenschutz.

       
    8. Am Gründonnerstag gilt für alle pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Dienstbefreiung. Wem dies aus zwingenden dienstlichen Gründen nicht möglich ist, kann den freien Tag am Osterdienstag nehmen.
       
    9. Notwendige Dienstfahrten aus seelsorglichem Anlass innerhalb der Diözese werden auf die dringlichsten Anliegen beschränkt. Bei diesen Dienstfahrten ist der Dienstausweis mitzuführen. Sollte kein Dienstausweis vorliegen, ist die von Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg ausgestellte Dienstbescheinigung des Bischöflichen Generalvikariates als Passierschein mitzuführen (Vorlage im Intranet).
       
    10. Seelsorgerinnen und Seelsorger können bei Bedarf der Sicherheitsbehörden, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder anderer Hilfsorganisationen zur Eindämmung der Pandemie unter folgenden Bedingungen Arbeitsbefreiung erhalten:
      a) Für Mitarbeitende, die im oder zur Unterstützung des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr, oder der Sicherheitsbehörden der Erfüllung staatsbürgerlicher Pflichten nachkommen und bei denen die Arbeitsbefreiung gesetzlich vorgesehen ist, gilt § 36 Abs. 2 KAVO
      b) Mitarbeitende, die, ohne unter den Geltungsbereich des § 36 Abs. 2 KAVO zu fallen, insbesondere im seelsorgerischen Bereich von staatlichen Stellen, Katastrophenschutz, Feuerwehr oder Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge zur Mithilfe oder Mitwirkung angefordert werden, wobei diese angeforderte Tätigkeit ihrer beruflich ausgeübten Tätigkeit entspricht, können von ihrer für das Bistum ausgeübten Tätigkeit während der Arbeitszeit freigestellt werden, soweit keine dienstlichen oder betrieblichen Gründe entgegenstehen.
      c) Mitarbeitende, die sich freiwillig und ehrenamtlich, ohne unter eine der Kategorien nach a) oder b) zu fallen, dem Katastrophenschutz, der Feuerwehr, im Gesundheitswesen oder einer Hilfsorganisation zur Verfügung stellen, können dies regelmäßig nur außerhalb der Dienstzeit tun. Es handelt sich in diesem Fall um eine freiwillige, nicht um eine dienstliche Tätigkeit, d.h., dass die Tätigkeit privat geschieht und entsprechend nicht durch das Bistum bzw. die Berufsgenossenschaft versichert ist.

       
    11. Die notwendige Seelsorge ist auch im Falle einer Ausgangssperre zu gewährleisten.
       
    12. Bitte beachten Sie auch die Dienstanweisung des Generalvikars für die Dienststellen des Bistums und passen Sie diese in Abstimmung mit der örtlichen MAV auf Ihren Verantwortungsbereich an.
       
    13. Für die Gestaltung der Kar- und Ostertage hat der Bischof eigene Ausführungsbestimmungen erstellt, die ausdrücklich eingehalten werden sollen.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

noch einmal danke ich für Ihre Bereitschaft, sich auf diese neue Arbeitssituation einzulassen. Ich habe heute schon den Eindruck, dass wir als Dienstgemeinschaft daraus lernen können.

Bleiben Sie behütet – ich wünsche uns allen ein gutes Zugehen auf Ostern und die nie erlöschende Hoffnung, die die Italiener in diesen Tagen so ausdrücken: „Andrà tutto bene“ – „Alles wird gut werden!“

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, Bischöflicher Generalvikar

Bischöfliches Generalvikariat Trier verändert Arbeitsweise und schließt für Publikum

Das Bischöfliche Generalvikariat (BGV), die Verwaltung des Bistums Trier, stellt in den kommenden Tagen angesichts der Corona-Krise seine Arbeitsweise um. Soweit es möglich ist, werden die Mitarbeitenden von zuhause aus arbeiten. Die Vorgabe gilt auch für die angeschlossenen Dienststellen und Einrichtungen. Alle Abteilungen, Arbeitsbereiche und Stabsstellen des BGV sind auch weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Für den Publikumsverkehr wird das Bischöfliche Generalvikariat geschlossen.

(Mehr lesen in der Nachricht)

Parkplatznutzung für Mitarbeitende

Jede/r Mitarbeitende des Bischöflichen Generalvikariates (BGV), der an der Dienststelle präsent sein muss, hat eine außerordentliche Parkberechtigung auf den Parkplätzen des BGV, befristet bis zum Ende des Krisenmodus. Dazu ist die Schranke tagsüber geöffnet.

(Vgl. Schreiben des Generalvikars an die Mitarbeitenden vom 19. März im internen Portal)

Häufig gestellte Fragen

Letzte Aktualisierung: 25. März 2020 - 11:30 Uhr

Fragen zu Heimarbeitsplätzen und zum Datenschutz

Hier finden Sie datenschutzrechtliche Hinweise zum Umgang mit personenbezogenen und sensiblen Daten/Akten während einer Heimarbeitsphase im Rahmen der dienstgeberseitigen Corona-Maßnahmen:

  • Heimarbeitsplatz und Datenschutz Switch

    Wenn Ihr/e Vorgesetzte/r  entschieden hat, dass Sie von zu Hause aus arbeiten können und Ihr Antrag auf einen Fernzugang zum Bistumsnetzwerk vom SB 2 genehmigt wurde, beachten Sie bitte folgendes:

    • Sofern möglich die Unterlagen mit personenbezogenen Daten aller drei Datenschutzklassen in den Büros des BGV oder Ihrer Dienststelle einscannen und über das geschützte BGV-Netz an die dienstlichen E-Mail-BGV-Adressen der Kollegen/Kolleginnen im Home-Office senden.
    • Wenn Ihr/e Vorgesetzte/r entschieden hat, dass Sie die zur Arbeit benötigten Akten mit nach Hause nehmen müssen, bedürfen diese einer besonderen Sorgfaltspflicht. Die unberechtigte Kenntnisnahme dieser Akten durch Dritte muss ausgeschlossen werden.

    Es empfehlen sich in diesem Fall besondere Schutzmaßnahmen, wie z.B.

    • Virtualisierter Arbeitsplatz über Fernzugriff im geschützten BGV- Netzwerk sowie die dienstliche Mailadresse zum Arbeiten nutzen,
    • Transport der Unterlagen in einem geschlossenen Umschlag oder einem anderen Behältnis,
    • nicht mehr mitnehmen als unbedingt erforderlich,
    • dienstliche Unterlagen sollen auch zu Hause sicher aufbewahrt werden, bestenfalls in einem abschließbaren Schrank,
    • das Arbeitszimmer sollte nach Möglichkeit separat, und, bei eigener Abwesenheit, abschließbar sein,
    • wenn der Partner/Kinder oder andere Dritte sich im Haus aufhalten, sollte der Computer auch bei kurzzeitigem Verlassen gesperrt werden,
    • berufliche E-Mails sind nicht auf private E-Mail Postfächer weiterzuleiten,
    • sensibler und datenschutzkonformer Umgang mit der Vernichtung von Unterlagen und Ausdrucken, falls kein privater Schredder (keine Streifen bitte!) vorhanden ist, bitte Papiere mit zurück ins BGV bringen und über die silberne Tonne datenschutzkonform entsorgen (BITTE NICHT über den Hausmüll!!!)
    • im Einzelfall kann es erforderlich sein, dem Arbeitgeber und der zuständigen Datenschutzaufsicht zu Kontrollzwecken eine Zugangsmöglichkeit einzuräumen.
  • Telefonkonferenzen (Aktualisierung vom 25. März) Switch

    Datenschutzrechtliche Hinweise zum Umgang mit personenbezogenen und sensiblen Daten/Gesprächsinhalten während einer Heimarbeitsphase (z.B. bei Telefonkonferenzen) im Rahmen der dienstgeberseitigen Corona-Maßnahmen:

    Wenn Ihr/e Vorgesetzte/r  bzw. Weisungsbefugte/r entschieden hat, dass Sie von zu Hause aus arbeiten können und Ihr Antrag auf einen Fernzugang zum Bistumsnetzwerk vom SB 2 genehmigt wurde, beachten Sie zur Realisierung von Telefonkonferenzen bitte folgendes:

    • Nutzen Sie, wann immer es möglich ist, die für Sie kostenfreien und gesicherten IT- und Kommunikationssysteme des Bistums Trier. Telefonkonferenzen mit bis zu 15 Teilnehmenden sind möglich. Die Anleitung hierzu befindet sich im Portal unter „Arbeitsplatz > Bibliothek > Corona > Telefonkonferenz“
    • Die Gewährleistung der technischen und organisatorischen Maßnahmen innerhalb der kirchlichen Dienststellen gehört zu den Verantwortungsbereichen der/des jeweiligen Vorgesetzten bzw. Dienststellenleitungen. (vgl. §§ 26 und 27 KDG).
    • Wenn Ihr/e Vorgesetzte/r bzw. Dienststellenleiter/in oder ein von ihm/ihr beauftragte/r Weisungsbefugte/r entschieden hat, mit einem anderen, auf dem freien Markt verfügbaren Anbieter zu arbeiten (z.B. für Telefonkonferenzen) ergehen folgende Hinweise:
      • Nutzen Sie zur Registrierung  Ihre dienstliche Mail Adresse ( BGV- bzw. Bistums-E-Mail-Adresse oder E-Mail-Adresse des Pfarrbüros bzw. der kirchlichen Dienststelle/Einrichtung)
      • Achten Sie bitte darauf, dass Sie einen Anbieter wählen, der ein EU-DSGVO bzw. KDG-konformes Produkt anbietet. Hinweise hierzu finden Sie in der jeweiligen Datenschutzerklärung. Der Unternehmenssitz und die Server des Anbieters sollte in Deutschland oder im europäischen Wirtschaftsraum liegen. Eine gültige ISO Zertifizierung ist ein weiteres positives Indiz für eine Vertrauenswürdigkeit.  Businessversionen bieten oft höhere Sicherheitsstandards. Bitte erkundigen Sie sich unbedingt vorher in den AGBs und FAQs des Anbieters zu den Registrierungsmodalitäten und den personenbezogenen Daten, die an den Anbieter übertragen werden (z. B. IP Adresse, Telefonnummer, Name, Vorname).
      • Bei der Beauftragung des Anbieters kann der Abschluss eines Vertrages zur Auftragsverarbeitung notwendig sein, der die Voraussetzungen des § 29 KDG erfüllen muss.
      • Bitte prüfen Sie ob alle Inhalte und Informationen (Ihre personenbezogenen Daten UND die Gesprächsinhalte) vom Anbieter geschützt werden (z.B. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Firewalls, NAT-Router, Verschlüsselung, SOC-2-Compliance und die Bereitstellung über IP VPN). Je sensibler die Inhalte der Telefonkonferenz desto höher der Schutzbedarf. Bitte nutzen Sie in diesen Fällen z.B.  Pseudonyme, um die Identität der betroffenen Personen zu schützen (z.B. Frau S., Herr K., die Teilnehmer des Seminars).  
      • Es können auch Kosten für die Teilnehmenden an Telefonkonferenzen entstehen. Bitte erkundigen Sie sich auch hierzu vorher in den AGBs und FAQs des Anbieters.
      • Die Einwilligung des Mitarbeiters zur Nutzung des privaten Telefons ist auch aus datenschutzrechtlicher Sicht erforderlich. Die Einwilligung ist nur wirksam, wenn sie auf der freien Entscheidung der betroffenen Personen beruht. Sie bedarf der Schriftform, soweit nicht wegen besonderer Umstände eine andere Form angemessen ist.
    • Videokonferenzen müssen aus datenschutzrechtlicher Sicht zur Durchführung der jeweiligen Aufgaben erforderlich sein. Dabei sind unbedingt auch die Grundsätze  der Datenverarbeitung (§ 6 und 7 KDG) zu beachten (= Rechtmäßigkeit, Datensparsamkeit, dem Zweck angemessen und auf das notwendige Maß beschränkt). Deshalb ergeht die datenschutzrechtliche Empfehlung im Normalfall auf Videokonferenzen zu verzichten. Erforderlich können Videoberatungen, z.B. im Falle der Lebensberatung, sein. Hier stehen den Lebensberatungsstellen die erforderlichen Informationen und zertifizierten Anbieter zur Verfügung.

    Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir seitens des Bischöflichen Generalvikariates zu technischen Fragen sowie etwaiger entstehender Kosten der jeweiligen auf dem freien Markt befindlichen Anbieter derzeit keinerlei Auskunft, Unterstützungs- oder Serviceleistungen anbieten können.

    Anfragen zur Unterstützung für IT-Systeme des Bistums Trier richten sie bitte an helpdesk(at)bgv-trier.de. Bitte haben sie Verständnis dafür, dass Fragen zu Fremd- und Privat-Systemen nicht beantwortet werden können.

Datenschutzrechtliche Fragen richten Sie bitte gerne an Ihre Stabsstelle Betrieblicher Datenschutz, datenschutz(at)bgv-trier.de 
oder datenschutz-pfarreien(at)bgv-trier.de (für Pfarreien)
oder datenschutz-telefonseelsorge(at)bgv-trier.de (für Telefonseelsorgestellen)
oder datenschutz-lebensberatung(at)bgv-trier.de (für Lebensberatungsstellen)


Arbeitsrechtliche Fragen

Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums können sich im internen Mitarbeiterportal informieren. Dort sind auch alle Informationen und Rundschreiben bereitgestellt - auch spezielle Hinweise für das Bischöfliche Generalvikariat und die angeschlossenen Dienststellen. Wir stellen hier nur einige öffentliche Informationen zur Verfügung - zur schnellen Information.

Änderungen zu den Informationen vom 13. März sind kursiv kenntlich gemacht.

  • (neu 19.3.): Was kann ich tun, wenn ich aufgrund einer Vorerkrankung für mich eine Gefährdung sehe? Switch

    Die Bedenken sollen dem Dienstvorgesetzten mitgeteilt werden. Dieser prüft, ob durch Homeoffice der Kontakt zu anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit die Gefährdung minimiert werden kann. Wenn Homeoffice nicht möglich ist, soll versucht werden, die Person zeitlich oder räumlich zu trennen. Dies kann durch Schichtarbeit oder Einzelbüros organisiert werden.

    Eine Freistellung aufgrund der Gefährdung ist nicht möglich.

    Bei besonderer Gefährdung ist eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom behandelnden Arzt vorzulegen. Unabhängig hiervon kann sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter durch Nutzung der Möglichkeiten des Arbeitszeitkontos, Inanspruchnahme von Erholungsurlaub oder Freistellung ohne Bezüge schützen, falls er dies für erforderlich hält.

  • Muss die/der Mitarbeitende seine Arbeitsunfähigkeit rechtzeitig melden und den Grund der Erkrankung mitteilen? Switch

    Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit ist ein Arbeitnehmer verpflichtet, seine Arbeitsunfähigkeit dem Arbeitgeber rechtzeitig mitzuteilen und spätestens am vierten Tag seiner Erkrankung ein ärztliches Attest vorzulegen. Er ist aber nicht verpflichtet, auch die Art seiner Erkrankung mitzuteilen.

    Bei einer Pandemie wie dem aktuellen Coronavirus ist eine derartige Mitteilungspflicht aus der arbeitsvertraglichen Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber gegeben. Diesem muss es schließlich ermöglicht werden, rechtzeitig entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

  • Welche Veranstaltungen werden abgesagt? Switch

    Wenn keine zwingende dienstliche Notwendigkeit (z.B. Krisensitzungen) besteht, sind folgende Veranstaltungen abzusagen:

    • Konferenzen/Dienstgespräche/Arbeitsgruppen
    • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
    • Gremientreffen
    • Gemeinsame Kaffeepausen
    • Auszeiten in der Fastenzeit
    • Gottesdienstliche Zusammenkünfte
    • Mehrtägige Freizeiten und Wallfahrten
  • Welche Regelungen gelten bei Dienstreisen? Switch

    Soweit keine zwingende dienstliche Notwendigkeit besteht, ist von Dienstreisen abzusehen. Alternativen wie Telefon- oder Videokonferenzen sollten verstärkt genutzt werden. Diese Empfehlung zielt darauf ab, dass sich COVID-19 langsamer oder weniger verbreitet. Bei allen Reisen – und dies gilt gleichermaßen für Dienst- und Privatreisen – prüfen Sie bitte vorab die offiziellen Sicherheitshinweise in der Region (siehe Robert-Koch-Institut, www.rki.de), sowohl für den Herkunfts- als auch für den Zielort.

  • (neu 17.3.) Welche alternativen Formen der Zusammenarbeit sind zu nutzen? Switch

    • Telefongespräche und –konferenzen (BGV-Telefonanlage: Während eines Anrufs auf „Weiter“ und „Konferenz“ drücken, weitere/n Teilnehmer/in anrufen, wiederholen um weitere Personen zum Konferenzruf hinzuzufügen)
    • Verstärkte Nutzung von Email-Verkehr
    • Nutzung des Intranets (Bildung von Share-Gruppen)
    • So weit wie möglich, sollen Aufgaben in Heimarbeit bearbeitet werden.

    Zusammenkünfte von ganzen Arbeitsbereichen oder Abteilungen sind zu vermeiden, damit nicht im Falle einer Corona-Infektion die gesamte Personalbesetzung in Quarantäne muss.

    Eine Option ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Arbeitsbereiches in zwei Teams einzuteilen, in denen jeweils alle notwendigen Funktionen und Arbeitsanforderungen abgedeckt sind. Im wochenweisen Wechsel arbeiten die Teams in Heimarbeit bzw. in Büropräsenz. Dabei dürfen die Mitglieder der Teams nicht überschneidend miteinander in persönlichen Kontakt treten, auch nicht privat.

    In Büros mit Publikumsverkehr ist die Erreichbarkeit sicherzustellen. Der Publikumsverkehr selbst dagegen ist einzustellen.

  • Was ist zu tun, wenn im näheren Umfeld eine Coronaverdacht aufgetreten ist, aber noch keine Quarantänemaßnahme von Seiten des Gesundheitsamts angeordnet ist bzw. nur empfohlen wird? Switch

    Wir möchten zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Dienststellen Möglichkeiten der Flexibilisierung von Arbeitsort und Arbeitszeit nutzen. Die laut KAVO geltende Rahmenarbeitszeit wird aufgehoben zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsmöglichkeiten sowie zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Dienststelle. Die Arbeitszeit kann damit in Absprache mit der/dem Vorgesetzten in ein Zeitfenster gelegt werden, indem möglichst wenig Publikumsverkehr und wenig Kontakte zu Personen gegeben sind.

    Die Möglichkeiten von Heimarbeit sollen genutzt werden dort, wo es technisch (= Vorhandensein eines Token) machbar ist und dienstliche Belange nicht entgegenstehen.

  • Was passiert, wenn die Schule oder Kindertagesstätte wegen des Coronavirus geschlossen wird und die Kinderbetreuung durch die Eltern nicht gewährleistet werden kann? Switch

    Nach allgemeinen Grundsätzen müssen sich die Eltern um eine anderweitige Betreuungsmöglichkeit bemühen. Haben sie keinen Erfolg, liegt für einen von ihnen ein Leistungshindernis nach § 275 Abs. 3 BGB vor, da es unter Umständen nicht zumutbar ist, das Kind allein zu Hause zu lassen.

    Gemäß § 36 Abs. 3 KAVO stellt der Dienstgeber den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern drei Arbeitstage zur Klärung der Kinderbetreuung bei Kindern unter 14 Jahren bei Entgeltfortzahlung zur Verfügung. Lässt sich danach keine adäquate Betreuungsmöglichkeit finden, muss die weitere Betreuung über eigenen Urlaub, Nutzung der Möglichkeiten des Arbeitszeitkontos, Heimarbeit oder Freistellung ohne Bezüge geregelt werden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihre/Ihren Vorgesetzte/n.

  • Welche Entgeltfortzahlung ergibt sich nach dem Infektionsschutzgesetz? Switch

    Ist ein Mitarbeiter an einem Virus erkrankt, gelten die Bestimmungen gemäß § 25 Abs. 1 KAVO „Entgelt im Krankheitsfall“.

    „Gemäß § 56 Abs. 1 IfSG erhält derjenige, der als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 IfSG beruflichen Tätigkeitsverboten unterliegt oder unterworfen ist und dadurch einen Dienstausfall erleidet, eine Entschädigung in Geld. […]

    Die Entschädigung erfolgt bis zu sechs Wochen lang in Höhe des regulären Gehalts. Dauert die behördliche Maßnahme länger als 6 Wochen, erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes, das auch die gesetzliche Krankenkasse zahlen würde: Das sind 70 Prozent des Bruttogehalts, aber nicht mehr als 90 Prozent des Nettogehalts. Zudem ist die Summe auf 109,38 Euro pro Tag gedeckelt (Stand 2020).“

    Quelle: BDA die Arbeitgeber, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Stand 17.02.2020

    Im Übrigen besteht auch bei einer Pandemie kein genereller Anspruch auf Freistellung unter Fortzahlung des Entgeltes.

  • (neu 17.3.) Kann durch den/die Vorgesetze Urlaub angeordnet werden? Switch

    Eine einseitige Urlaubsanordnung durch den Dienstgeber ist nicht möglich. Lediglich sofern der/die Mitarbeiter/in von sich aus Urlaub beantragt, kann und sollte dem stattgegeben werden. Letzteres könnte der Fall sein bei einer persönlichen Risikoabwägung.

  • Wer sind Ihre Ansprechpartner/-innen in wichtigen Fragen? Switch

    Dies entnehmen Sie bitte dem Rundschreiben des Generalvikars an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom 13. März 2020 bzw. vom 17. März 2020 (erreichbar über das Mitarbeiter/innen-Portal)

Generalvikar von Plettenberg: "Wir müssen uns aktuell dienstlich, aber auch im persönlichen Umfeld an eine für uns alle außerordentliche Situation anpassen. Daher bitte ich Sie, soweit machbar, die Möglichkeiten des Arbeitszeitkontos, der Heimarbeit und der flexiblen Arbeitszeitgestaltung zu nutzen."

Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres, mindestens bis zum 30. April 2020. Wir werden Sie entsprechend der aktuellen Entwicklungen über Änderungen zeitnah informieren.


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