Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bischof Stephan Ackermann "Ein Wort zuvor" im neuen Trierer "Gotteslob"

Unentbehrlicher Begleiter für Gebet und Gottesdienst

Beten und Singen sind lebendiges Geschehen; deswegen nehmen sie auch an den vielfältigen
Veränderungen teil, die sich im Leben der Kirche und der menschlichen Gesellschaft insgesamt vollziehen. So war es an der Zeit, ein neues Gebet- und Gesangbuch erarbeiten zu lassen, das den heutigen Bedürfnissen und Erwartungen Rechnung trägt.

Der langen Tradition des Kirchenliedes in unserem Land folgend umfasst das „Gotteslob“ Gesänge aller Epochen. Viele von ihnen sind „gesungene Katechese”, eine sich tief dem religiösen Gedächtnis und Empfinden einprägende Form der Glaubensverkündigung und Glaubensvertiefung. Auch das Neue Geistliche Lied wurde berücksichtigt und ergänzt die sorgfältig getroffene Auswahl aus dem traditionellen und neuzeitlichen Liedgut. Das deutsche Kirchenlied ist ein wertvoller Schatz, der seinesgleichen sucht. Wir hüten ihn zusammen mit den evangelischen Christinnen und Christen.

Das neue Buch lädt zur lebendigen Mitfeier der vielfältigen Formen des Gottesdienstes ein, beginnend mit der Heiligen Messe, über die Feiern der übrigen Sakramente, die Tagzeitenliturgie mit Morgen- und Abendlob, die Wort-Gottes-Feier, bis hin zu Andachten und Litaneien. Das neue „Gotteslob” hat auch religiöse Feiern in der Familie im Blick und ist für das persönliche Beten ein guter Wegweiser.

Wie bisher enthält die Neuausgabe neben dem gemeinsamen „Stammteil” auch wieder einen Eigenteil des Bistums Trier. Er hilft, unser trierisches Eigengut an Gesängen und Gebeten zu bewahren, zu erneuern und zu ergänzen.

Am Beginn unseres Diözesanteils steht ein wunderbares Bild aus dem Trierer Dom, der Mutterkirche des Bistums. Es zeigt einen Ausschnitt aus dem Tympanon des romanischen Durchgangsportals zwischen dem Dom und der Liebfrauenbasilika: MAria, die Mutter des Herrn und Patronin unseres Bistums, steht fürbittend vor dem thronenden Christus, der seine Rechte zum Segen erhoben hat.

Mit Jesus Christus und unter seinem Segen sind wir als Kidche von Trier unterwegs und gehen der Zukunft entgegen, die Ihm gehört...

Weiteres: