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Kirchenmusik in Zeiten von Corona

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen längst auch weitestgehend das kirchliche Leben und damit auch die Kirchenmusik. Um alle Aktiven im Bereich der Kirchenmusik auf dem momentanen Stand zu halten, geben wir hier jeweils aktuelle Infos zum Thema.

 

Chorarbeit wird ausgesetzt!

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland beschlossen. 

Infolge der grundsätzlichen Einschränkungen im Freizeitbereich sowie der geforderten, massiven Verringerung von Kontakten muss für diese Zeit die Chorarbeit in unserem Bistum ausgesetzt werden. Dies gilt sowohl für die Proben als auch den Gesang eines Chores im Gottesdienst.

Für die Folgezeit werden momentan die existierenden Hygienekonzepte Chorproben im Bistum Trier, Chorisches Singen im Gemeindegottesdienst, Chöre feiern Gottesdienst, Geistliche Musiken im Kirchenraum überarbeitet, um nach dem Lockdown so schnell wie möglich wieder Chorgesang, angepasst an die jeweilige Gefährdungssituation, zu ermöglichen.

 

Gesang und Musik in öffentlichen Gottesdiensten

Laut der derzeit gültigen Dienstanweisung des Herrn Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg ist der Chorgesang und dessen mögliche Begleitung durch ein Orchester nicht möglich.

Der Gemeindegesang ist untersagt, sowohl innerhalb geschlossener Räume als auch im Freien.

Dies gilt ebenso für das Singen aller Texte, die eine gesungene Antwort der Gemeinde initiieren: Orationen, Segen, Vater unser, Geheimnis des Glaubens, Einleitungsdialog zu Evangelium und Präfation und weitere.

Die musikalische Gestaltung der Gottesdienste durch Kantorinnen/Kantoren, eine Schola mit bis zu fünf  Einzelstimmen und/oder kleine Instrumentalgruppen ist unter Wahrung der Abstandsregeln (3 m zwischen den Musizierenden und 4 m zur Gemeinde) möglich. Instrumentalgruppen in Rheinland-Pfalz: Erlaubt ist der Einsatz von Instrumentalmusik ohne verstärkten Aerosolausstoß, weshalb Blasinstrumente derzeit untersagt sind.

Ein Einsingen in der Vorbereitung auf den Gottesdienst ist möglich.

Eine Alternative zum Gesang kann derzeit auch ein Mitsummen der Melodien sein, oder dass der Liedtext von einer Sprecherin oder einem Sprecher gesprochen wird, während im Hintergrund die Orgel oder ein anderes Instrument die Melodie spielt.

Musik und Gesang sind wichtiger Bestandteil eines jeden Gottesdienstes.

Für deren Einsatz zu Zeiten der Corona-Pandemie hat das Bistum Trier, basierend auf einer Vorlage des Deutschen Liturgischen Institutes, eine Hilfe mit entsprechenden Anregungen und Konkretisierungen erstellt.

Die aktualisierte Fassung finden sie hier:

Anregungen zu Musik und Gesang bei der Feier der Liturgie in Zeiten der Corona-Krise

Laut dem aktuellen Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten im Bistum Trier "Schritt für Schritt" heißt es:

"Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend bei der Feier der Gottesdienste zu tragen. Der Hauptzelebrant, die Konzelebranten, Diakone, Lektorinnen und Lektoren sind von dieser Pflicht bei allen Sprechakten ausgenommen, ebenso die Kantorin und der Kantor bei der Ausübung dieses Dienstes. Sobald das Einhalten des geforderten Abstandes zwischen einzelnen Personen nicht möglich ist, muss auch von denjenigen, die einen liturgischen Dienst vollziehen, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Aus diesem Grund tragen Priester, Diakone und Kommunionhelferinnen/-helfer bei der Kommunionausteilung eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer (auch die Personen, die einen liturgischen Dienst übernehmen) müssen beim Betreten und Verlassen des Kirchengebäudes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. ..."

Ausnahme:

Organistinnen / Organisten und kleinere Gesangsgruppen (bis zu 5 Personen) sind ebenso bei der Ausübung ihres Dienstes von der Maskenpflicht ausgenommen. 

Die aktuelle Fassung des Schutzkonzeptes "Schritt für Schritt" können Sie hier einsehen!

Ebenso ist laut der Zugangsregelung eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP22 verpflichtend bei der Feier der Gottesdienste zu tragen.

Auslage Gotteslob

Die Ausgabe von Gesangbüchern ist auf Grundlage der Empfehlungen für die Wiedereröffnung von Bibliotheken (Stand: 23.04.2020) des dbv (Deutscher Bibliotheksverband e.V.) möglich. Zwischen der Rücknahme und der Wiederherausgabe von Medien müssen 72 Stunden liegen. Daher ist die Auslage des Gotteslob in den Kirchen wieder möglich, in denen nur ein Gottesdienst am Wochenende gefeiert wird, weil damit kein Aufwand etwa durch eine „Quarantäne für das Gotteslob“ verbunden ist. Gleichwohl ist der Gesang im Gottesdienst bis auf weiteres soweit wie möglich zu reduzieren.

 

Beschäftigungsverhältnisse von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern

Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker

  • mit vertraglich geregelten Arbeitsverhältnissen
    Sie erhalten ihr Entgelt genau wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Arbeitsvertrag. Die Vergütung entspricht dabei der vereinbarten Wochenstundenzahl. 
     
  • mit Honorarverträgen
    Im Falle von Honorarverhältnissen gibt es keine Entgeltfortzahlung im Verhinderungsfall. Es wird nur das vergütet, was geleistet wurde.
    Für diese Gruppe, wie auch für Sänger/innen, die Gesangsunterricht erteilen, gibt es Hilfsangebote

 

Weiteres: