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Liturgie

COVID-19-Pandemie

Hausgebete

Leider können wir uns als Christinnen und Christen zurzeit nicht zum Gottesdienst in unseren Kirchen und größeren Gruppen versammeln. Das schmerzt uns. Es fehlt uns die gemeinsame Feier unseres Glaubens, besonders am Sonntag. Dennoch bleiben wir einander verbunden, die Brücke dazu ist unser Gebet. Im Gebet suchen wir die Nähe zu Gott. Durch ihn sind wir mit allen verbunden, die glauben.

An dieser Stelle finden Sie Gebetshilfen für diese Zeit.

Die Modelle wurden zusammengestellt zur Veröffentlichung im Paulinus – Wochenzeitung im Bistum Trier. Auf dem Weg stehen sie vor allem Menschen zur Verfügung, die keinen Zugang zum Internet haben.

  • Gebete zum Triduum Switch

    In vielen Orten sind die Kirchen zum persönlichen Gebet geöffnet. Zu Karfreitag, Karsamstag und Ostern können die in dieser Datei (welche Sie im nächsten Reiter finden) gesammelten Aushänge Gebetsanregungen bieten. Die einzelnen Elemten können entsprechend der Gegebenheiten vor Ortangepasst werden.

  • Download – Gebete zum Triduum Switch

  • Ostern medial mitfeiern Switch

    An dieser Stelle haben wir einige Internetseiten gesammelt, auf denen Sie aktuelle Hinweise zu Gottesdienstübertragungen der Heiligen Woche finden.

    Aufgrund der jeweiligen Entwicklungen ändern sich manche Zeiten noch oder es kommen neue Übertragen hinzu. Mit diesen Hinweisen finden Sie hoffentlich leicht zum Gottesdienst an den kommenden Feiertagen:

    Katholische Fernseharbeit:

    https://fernsehen.katholisch.de/fernsehgottesdienste/kar-und-ostertage-2020

    Informationen zu Papst-Übertragungen bei Radio Vatikan:

    https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-03/live-uebertragungen-papst-vatikan-angelus-messe-audienz-kommenta.html

    Gottesdienste auf domradio.de:

    https://www.domradio.de/gottesdienst

    Überblick über Radiogottesdienste der dritten Programme:

    https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Hoerfunkgottesdienste/Startseite

    Überblick über Fernsehgottesdienste der ARD:

    https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

    Überblick über Fernsehgottesdienste des ZDF:

    https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/

  • Ausführungsbestimmungen und Hilfen zur Heiligen Woche 2020 Switch

  • Praktische Hilfen zur Feier der Liturgie in der Heiligen Woche im Jahr 2020 Switch

    Vorbemerkung

    • Alle Gottesdienste werden entsprechend den von Bischof Dr. Stephan Ackermann am 31. März 2020 erlassenen „Ausführungsbestimmungen zur Feier der Heiligen Woche in der Situation der Covid-19-Pandemie“ gefeiert.
    • Für alle an dieser Stelle gesammelten Hinweise zu Feier der Liturgie und die (sicher häufig schon bekannten) Vorschläge zur Gestaltung der Heiligen Woche in der derzeitigen außergewöhnlichen Situation gilt:

    Die Verantwortlichen in den Pfarreien entscheiden, was in ihrer Situation, nach geltenden staatlichen und kirchlichen Anordnungen, unter Abwägung der Risikofaktoren, auch im Blick auf die betroffenen liturgischen Dienste, Küsterinnen und Küster, sinnvoll ist.

    • Da die Chrisammesse auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird: Die Heiligen Öle bitte noch aufbewahren, bis die neuen Öle geweiht werden!
    • Nach derzeit geltender Dienstanweisung sollten die Weihwasserbecken an den Eingängen der Kirche zur Vermeidung von Infektionen leer bleiben.
    • Die Kelchkommunion für die Mitfeiernden ist derzeit nicht möglich.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
    • Prozessionen entfallen derzeit. Bei diesen sind nur schwer der geforderte Mindestabstand und die anderen Schutzmaßnahmen einzuhalten.
    • Kirchen, die für das private Gebet der Gläubigen offen sind, sollten den Tagen der Heiligen Woche entsprechend gestaltet sein. Finden auch keine gemeinsamen Gottesdienste statt, so kann doch dem Beter in der Kirche durch eine dem jeweiligen Tag entsprechende Gestaltung der Charakter des jeweiligen Tages vermittelt werden. Vielen kann das eine Hilfe zum Gebet sein.
    • Wo die Gottesdienste in der Heiligen Woche gefeiert werden können, sollen die Zeiten veröffentlich werden. So können sich die Gläubigen zuhause den in der Kirche stattfindenden Feiern geistig anschließen. Dazu kann es hilfreich sein, mit dem üblichen Glockengeläut auf die Feier der Gottesdienste aufmerksam zu machen.
    • Tägliches Glockengeläut in ökumenischer Verbundenheit um 19:30 Uhr. Es soll besonders an den Sonntagen praktiziert werden. Zusätzlich auch an Ostersonntag am Mittag um 12 Uhr (siehe Dienstanweisung vom 20. März 2020). Unberührt davon bleibt der Brauch, dass ab dem Abend des Gründonnerstages (Gloria der Hl. Messe vom letzten Abendmahl) bis zum Gloria der Osternacht die Glocken auch in diesem Jahr schweigen.
    • Ideen zur Gestaltung des Klapperns hat die Jugendabteilung des Bistums Trier veröffentlicht: www.jugend-bistum-trier.de
       

    Ab dem 5. Fastensonntag

    • Kreuze und Bilder werden verhüllt, wo es bisher üblich ist. Kreuze bleiben bis zum Abend des Karfreitages und Bilder bis zum Abend des Karsamstages verhüllt.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
       

    Palmsonntag

    In den Kirchen:

    • Nach Trierer Bistumsbrauch (Manuale Trevirense) kann das geschmückte Kreuz in der Kirche aufgestellt werden. Geschmückt mit Palmzweigen, Kerzen und Blumen (Rote Stola erst zu Ostern!)
    • Gesegnete Palmzweige können in den Kirchen an Palmsonntag und den folgenden Tagen zur Mitnahme für die Gläubigen ausgelegt werden. Die einzelnen Zweige sollen in Abstand zueinander ausgelegt werden. Ein fester Termin zum Abholen der Zweige soll nicht genannt werden, um die Versammlung von Menschen zu vermeiden.

    Feier der Eucharistie:

    • Sie wird entsprechend den Ausführungsbestimmungen gefeiert.
    • Die Mitfeiernden versammeln sich an ihren Plätzen. Dabei sind die notwendigen Schutzmaßnahmen, besonders der geforderte Mindestabstand, einzuhalten.
    • Soll Weihrauch verwendet werden, könnte in der derzeitigen Situation die Verwendung einer Weihrauchschale angeraten sein. Bei der Verwendung von Weihrauchfass und Schiffchen besteht die Gefahr einer Infektion, da hierbei nicht der erforderliche Mindestabstand zwischen Personen eingehalten werden kann.
    • Die Prozession und die Verkündigung des Evangeliums vom Einzug Jesu in Jerusalem entfallen in diesem Jahr.
    • Der Priester kann mit dem geschmückten Kreuz einziehen.
    • Auf die liturgische Eröffnung der Feier folgt die Segnung der Palmzweige ohne Weihwasser (MB [7]).
    • Danach schließen sich Kyrie und Tagesgebet an.
    • Wortgottesdienst: 1. Lesung – Antwortpsalm – 2. Lesung – Ruf vor der Passion – Passion.
    • Wird die Passion in verteilten Rollen gelesen, muss auf den geforderten Mindestabstand zwischen den Personen geachtet werden: Jede Person liest an einem eigenen Platz mindestens 1,5 m von der nächsten Person entfernt.
    • Nach der Homilie folgen Credo und Fürbitten.
    • Gabenbereitung: Um Kontakte zu vermeiden, sollte der Priester die Gaben selbst vom Gabentisch zum Altar bringen. Es sollten nur so viele Hostien bereitgestellt werden, wie Personen mitfeiern. Die Hostien für die Mitfeiernden sollten auch während des eucharistischen Hochgebets in einem Gefäß mit Deckel oder mit Palla abgedeckt sein.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
    • Kommunion: Nur der Priester kommuniziert unter beiden eucharistischen Gestalten. Bei der Spendung der Kommunion an die Mitfeiernden ist äußerste Vorsicht geboten.
       

    Karwoche

    • Kreuze und Bilder werden verhüllt, wo es bisher üblich ist. Kreuze bleiben bis zum Abend des Karfreitages und Bilder bis zum Abend des Karsamstages verhüllt.
       

    Gründonnerstag

    In den Kirchen:

    • Die Weihwasserbecken sind derzeit schon geleert.
    • Das Ewige Licht bleibt angezündet. Der Tabernakel wird nicht geleert und nicht geöffnet.
    • Wo es auch in anderen Jahren üblich ist, können am Abend die Altäre abgedeckt werden.
    • Wo die Hl. Messe vom Letzten Abendmahl nicht gefeiert wird: Glockengeläut um 19:30 Uhr. Danach schweigen die Glocken bis zum Gloria der Osternacht bzw. zum Ostermorgen.

    Feier der Hl. Messe vom letzten Abendmahl:

    • Sie wird entsprechend den Ausführungsbestimmungen gefeiert.
    • Die Mitfeiernden versammeln sich an ihren Plätzen. Dabei sind die notwendigen Schutzmaßnahmen, besonders der geforderte Mindestabstand einzuhalten.
    • Soll Weihrauch verwendet werden, könnte in der derzeitigen Situation die Verwendung einer Weihrauchschale angeraten sein. Bei der Verwendung von Weihrauchfass und Schiffchen besteht die Gefahr einer Infektion, da hierbei nicht der erforderliche Mindestabstand zwischen Personen eingehalten werden kann.
    • Zum Gloria: Glockengeläut wie üblich. Danach schweigen die Glocken bis zum Gloria der Osternacht.
    • Die Fußwaschung entfällt in diesem Jahr.
    • Gabenbereitung: Um Kontakte zu vermeiden, sollte der Priester die Gaben selbst vom Gabentisch zum Altar bringen. Es sollten nur so viele Hostien bereitgestellt werden, wie Personen an diesem Tag mitfeiern und an Karfreitag mitfeiern werden. Die Hostien für die Mitfeiernden sollten auch während des eucharistischen Hochgebets in einem Gefäß mit Deckel oder mit Palla abgedeckt sein.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
    • Kommunion: Nur der Priester kommuniziert unter beiden eucharistischen Gestalten. Bei der Spendung der Kommunion an die Mitfeiernden ist äußerste Vorsicht geboten.
    • Nach dem Schlussgebet wird das Allerheiligste in den Tabernakel gebracht. Dazu kann der Hymnus „Pange lingua“ gesungen werden.
    • Zuvor könnte eine gestaltete Ölbergstunde stattfinden.
    • Nach der Feier werden die Altäre abgedeckt.
       

    Karfreitag

    In den Kirchen:

    • Ein Kreuz mit Kerze(n) könnte vor dem Altar zum persönlichen Gebet aufgestellt sein.
    • Es könnte die Möglichkeit geschaffen werden, dass vor dem Kreuz als Zeichen der Fürbitte Kerzen angezündet werden.
    • An diesem Tag empfiehlt sich das persönliche Gebet des Kreuzweges. Auf einem Plakat könnte ein entsprechender Hinweis gegeben werden: Gotteslob 683.
    • Am späten Nachmittag könnten in den Kirchen, in denen es auch in anderen Jahren üblich ist, das Heilige Grab nach Trierer Bistumsbrauch hergerichtet werden. So haben an diesem Tag und am Karsamstag die Gläubigen Gelegenheit zum persönlichen Gebet am Heiligen Grab.

    Liturgie vom Leiden und Sterben Christi:

    • Sie wird entsprechend den Ausführungsbestimmungen gefeiert.
    • Die Mitfeiernden versammeln sich an ihren Plätzen. Dabei sind die notwendigen Schutzmaßnahmen, besonders der geforderte Mindestabstand einzuhalten.
    • Der Priester zieht zu Beginn der Feier alleine ein und wirft sich vor dem Altar nieder (Prostratio).
    • Auf das Eröffnungsgebet folgt der Wortgottesdienst: 1. Lesung – Antwortpsalm – 2. Lesung –  Ruf vor der Passion – Passion.
    • Wird die Passion in verteilten Rollen gelesen, muss auf den geforderten Mindestabstand zwischen den Personen geachtet werden: Jede Person liest an einem eigenen Platz mindestens 1,5 m von der nächsten Person entfernt.
    • Auf die mögliche Homilie folgen die Großen Fürbitten. In die Großen Fürbitten wird die von der Deutschen Bischofskonferenz formulierte Fürbitte aufgrund der besonderen Situation eingefügt. Der Texte der Fürbitte (auch zum Singen eingerichtet) ist veröffentlicht unter: www.dli.institute/wp/news/7563
      In der 10. Fürbitte entfällt die Textstelle: „den Pilgernden und Reisenden eine glückliche Heimkehr“.
    • Danach folgt die Enthüllung des Kreuzes: Dazu könnte das Kreuz bereits zu Beginn der Feier an einer geeigneten Stelle aufgestellt sein.
    • Kreuzverehrung: Es ist auf den erforderlichen Mindestabstand der einzelnen Personen zu achten. Dazu könnte es angebracht sein, dass in diesem Jahr alle an ihren Plätzen niederknien und eine Zeit in stillem Gebet verharren. Die Verehrung des Kreuzes durch Berührung oder Kuss von mehreren Personen ist in diesem Jahr nicht möglich.
    • Zur Kommunionfeier wird der Altar wie vorgesehen mit Tuch, Corporale und Kerzen bereitet. Das Allerheiligste wird vom Priester aus dem Tabernakel zum Altar gebracht. Es folgt die Kommunionfeier in der im Messbuch vorgesehenen Form. Bei der Spendung der Kommunion an die Mitfeiernden ist äußerste Vorsicht geboten.
    • Feier der Grablegung: Nach dem im Bistum Trier üblichen Ritus folgt die Grablegung (Manuale Trevirense). Der Priester verkündet das Evangelium von der Grablegung wie vorgesehen. Danach trägt er das Kreuz alleine zum Ort der Grablegung. Prozessionen sind zurzeit nicht ratsam.
    • Nach der Feier wird der Altar wieder abgedeckt.
       

    Karsamstag

    • In jenen den Kirchen, in denen es auch in anderen Jahren üblich ist, kann das Heilige Grab nach Trierer Bistumsbrauch hergerichtet werden. So wird den Gläubigen an diesem Tag Gelegenheit zum persönlichen Gebet am Heiligen Grab gegeben.
    • Da an diesem Tag bis zur Nacht die Glocken schweigen, entfällt das Glockengeläut um 19:30 Uhr!

    Osternacht:

    • Sie wird entsprechend den Ausführungsbestimmungen gefeiert.
    • Die Mitfeiernden versammeln sich an ihren Plätzen. Dabei sind die notwendigen Schutzmaßnahmen, besonders der geforderte Mindestabstand einzuhalten.
    • Soll Weihrauch verwendet werden, könnte in der derzeitigen Situation die Verwendung einer Weihrauchschale angeraten sein. Bei der Verwendung von Weihrauchfass und Schiffchen besteht die Gefahr einer Infektion, da hierbei nicht der erforderliche Mindestabstand zwischen Personen eingehalten werden kann.
    • Vor der Feier wird das nach Trierer Bistumsbrauch mit roter Stola geschmückte Osterkreuz an entsprechender Stelle aufgestellt.
    • Lichtfeier: Das Osterfeuer und die Riten zur Bereitung der Osterkerze entfallen in diesem Jahr. Zu Beginn der Feier brennt die Osterkerze. Die Feier beginnt mit dem Exsultet.
      • Sollen alle Mitfeiernden eigene Kerzen an der Osterkerze entzünden, müssen diese einzeln zur Osterkerze kommen und ihre Kerze selbst anzünden. Das Licht darf nicht von Person zu Person weitergeben werden, dabei würde der geforderte Mindestabstand zwischen den Personen nicht eingehalten werden können. Dies könnte nach dem Exsultet erfolgen. Dazu könnte das Lied „O Licht der wunderbaren Nacht“ (Gotteslob 334) gesungen werden.
      • Alternative:
        Die Osterkerze wird zu Beginn der Feier vom Priester entzündet/ Priester zieht mit der brennenden Osterkerze ein – Ruf „Lumen Christi – Deo gratis“. Sollen alle Mitfeiernden eigene Kerzen an der Osterkerze entzünden, müssen diese einzeln zur Osterkerze kommen und ihre Kerze selbst anzünden. Das Licht darf nicht von Person zu Person weitergeben werden, dabei würde der geforderte Mindestabstand zwischen den Personen nicht eingehalten werden können. Danach beginnt die Feier mit dem Exsultet.
    • Wortgottesdienst: Der Wortgottesdienst wird in der vorgesehenen Form gefeiert. Es könnte in diesem Jahr aufgrund der kleinen Gruppe die Chance bestehen, den Wortgottesdient in der vollen Länge zu feiern.
    • Zum Gloria läuten wir wie üblich die Glocken.
    • Auf die Homilie und die Fürbitten folgt die Erneuerung des Taufversprechens ohne Besprengung der Gemeinde mit Weihwasser. Die Feier einer Taufe ist nicht möglich. Soll dennoch Weihwasser gesegnet werden, muss es in einzelnen festverschlossenen Gefäßen vorgehalten werden, die von den Gläubigen in den Tagen ab Ostern mitgenommen werden können. Dieses Weihwasser darf nicht zur Austeilung in der Kirche verwendet werden. Es kann kein Weihwasser in einem offenen Gefäß gesegnet werden. Die Weihwasserbecken in den Kirchen bleiben weiterhin leer.
    • Es folgt die Eucharistiefeier. Bei der Gabenbereitung sollte der Priester die Gaben selbst vom Gabentisch zum Altar bringen. Es sollten nur so viele Hostien bereitgestellt werden, wie Personen an diesem Tag mitfeiern. Die Hostien für die Mitfeiernden sollten auch während des eucharistischen Hochgebets in einem Gefäß mit Deckel oder mit Palla abgedeckt sein.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
    • Kommunion: Nur der Priester kommuniziert unter beiden eucharistischen Gestalten. Bei der Spendung der Kommunion an die Mitfeiernden ist äußerste Vorsicht geboten.
    • Eine österliche Speisesegnung unterbleibt in diesem Jahr.
       

    Ostersonntag

    In den Kirchen:

    • Die Kirche ist wie üblich zu Ostern gestaltet. Entsprechend dem Trierer Bistumsbrauch gehört dazu auch das mit der roten Stola geschmückte Osterkreuz.
    • An diesem Tag könnte in den Kirchen, die zum Gebet geöffnet sind, die geschmückte Osterkerze brennen. Das könnte täglich/ sonntags in der Osterzeit fortgesetzt werden.
    • Osterkerzen zum Mitnehmen durch die Gläubigen können ab diesem Tag und an den folgenden Tagen bereitgestellt werden.
    • Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin leer. Weihwasser wird zu einem späteren Zeitpunkt gesegnet.
    • Um 12:00 Uhr Glockengeläut aller Kirchen in Deutschland.

    Eucharistiefeier:

    • Sie wird entsprechend den Ausführungsbestimmungen gefeiert.
    • Die Mitfeiernden versammeln sich an ihren Plätzen. Dabei sind die notwendigen Schutzmaßnahmen, besonders der geforderte Mindestabstand einzuhalten.
    • Soll Weihrauch verwendet werden, könnte in der derzeitigen Situation die Verwendung einer Weihrauchschale angeraten sein. Bei der Verwendung von Weihrauchfass und Schiffchen besteht die Gefahr einer Infektion, da hierbei nicht der erforderliche Mindestabstand zwischen Personen eingehalten werden kann.
    • Kirche kann wie üblich zu Ostern gestaltet sein (siehe Absatz zuvor).
    • Soll zu Beginn Weihwasser gesegnet werden, muss es in einzelnen festverschlossenen Gefäßen vorgehalten werden, die von den Gläubigen in den Tagen ab Ostern mitgenommen werden können. Dieses Weihwasser darf nicht zur Austeilung in der Kirche verwendet werden. Es kann kein Weihwasser in einem offenen Gefäß gesegnet werden. Die Weihwasserbecken in den Kirchen bleiben weiterhin leer.
    • Bei der Gabenbereitung sollte der Priester die Gaben selbst vom Gabentisch zum Altar bringen. Es sollten nur so viele Hostien bereitgestellt werden, wie Personen an diesem Tag mitfeiern. Die Hostien für die Mitfeiernden sollten auch während des eucharistischen Hochgebets in einem Gefäß mit Deckel oder mit Palla abgedeckt sein.
    • Beim Friedensgruß wird weiterhin auf jeglichen Körperkontakt verzichtet.
    • Kommunion: Nur der Priester kommuniziert unter beiden eucharistischen Gestalten. Bei der Spendung der Kommunion an die Mitfeiernden ist äußerste Vorsicht geboten.
    • Eine österliche Speisesegnung unterbleibt in diesem Jahr.
  • Download – Praktische Hilfen zur Feier der Liturgie in der Heiligen Woche im Jahr 2020 Switch

  • Neues Messformular für die Dauer der COVID-19-Pandemie Switch

    Die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung hat zum 30. März 2020 ein Messformularveröffentlicht, welches in der Zeit der Corona-Pandemie gewählt werden kann.

    Dieses Messformular kann während der gesamten Zeit der Pandemie genommen werden.

    Ausgenommen: die Hochfeste, die Sonntage des Adventes, der Fasten- und der Osterzeit, die Tage der Osteroktav, Allerseelen, Aschermittwoch und die Wochentage der Heiligen Woche (vgl. GROM N.374).

    Das Messformular in deutscher Sprache zum Download finden Sie im nächsten Reiter.

  • Download – Neues Messformular für die Dauer der COVID-19-Pandemie Switch

  • Fürbitte an Karfreitag Switch

    In diesem Jahr kann an Karfreitag die von der DBK zu diesem Anlass herausgegebene Fürbitte eingefügt werden. Den Text und die zum Singen eingerichtete Fürbitte ist zu finden auf der Internetseite des Deutschen Liturgischen Instituts: www.liturgie.de

    Bitte beachten Sie acuh diesen Hinweis und Hilfe zur Fürbitte an Karfreitag

  • Feier der Eucharistie unter den Bedingungen der Corona-Krise Switch

    Zum Schutz vor einer zu schnellen Ausbreitung des Corona-Virus wurden in unserem Bistum alle öffentlichen Gottesdienste vorerst bis Ende April ausgesetzt. Als Christen, die davon leben, sich zum Gebet und besonders am Sonntag zu Feier der Eucharistie zu versammeln, trifft uns das im zentralen Bereich des kirchlichen Lebens. Da wir die Feier der Eucharistie und das gemeinsame Beten nicht aufgeben können, suchen wir in der derzeitigen Situation nach sinnvollen Lösungen, es weiterzuführen. Vielerorts wurden schon Ideen entwickelt und umgesetzt, um die Gebetsgemeinschaft spürbar aufrecht zu erhalten: t1p.de/medial-mitbeten

    In Deutschland bieten uns besonders an Sonntagen die zahlreichen Gottesdienstübertragungen in den Medien die Möglichkeit zur Mitfeier der Hl. Messe.

    Die Feier der Eucharistie ist wesentlich die Feier der versammelten Gemeinde. Jede Feier der Eucharistie ist immer eine Feier der gesamten Kirche, unabhängig davon, wie viele Personen physisch am gleichen Ort die Eucharistie feiern. Wo immer es möglich ist, sollte doch wenigstens außer dem Priester eine weitere Person mitfeiern (AEM 209). Sie feiern zusammen, mit und für die Menschen, die nicht kommen können, die Eucharistie.

    Zurzeit ist eine solche Versammlung in der Regel nicht möglich. Da es in dieser Situation nicht anders möglich ist, kann die Eucharistie vom Priester ohne Gemeinde gefeiert werden (AEM 211). Einige Hinweise zu dieser Feierform:

    • Die Eucharistie sollte in einer Kirche/Kapelle am üblichen Altar gefeiert werden.
    • Der Priester macht sich vor der Feier bewusst, dass er die Eucharistie mit der ganzen Kirche und stellvertretend für alle feiert. Dazu kann es helfen, sich in Erinnerung zu rufen, welche Gemeinde nun üblicherweise versammelt wäre.

    Hilfreich kann sein, vor Beginn der Feier die Intentionen zu lesen und ein vorbereitendes Gebet zu sprechen.

    • Die Grußworte und der Segen am Schluss entfallen bei dieser Feierform.
    • Um den Gläubigen in der derzeitigen Situation eine Mitfeier zuhause zu ermöglichen:
      • Die Zeiten der Feier könnten veröffentlicht werden.
      • Es könnte wie üblich geläutet werden, um die Gläubigen einzuladen, sich zuhause im Gebet mit der Feier der Eucharistie zu verbinden.
      • Wo zur Feier einige weitere Personen versammelt sein können:
        • Es könnte ein Glockenzeichen zum eucharistischen Hochgebet/Elevation geben.
        • Das in früheren Zeiten übliche Läuten einer Glocke zum Evangelium könnte wieder eingeführt werden.
        • Zum Segen am Ende der Feier könnte ein Glockenzeichen geben werden.

    Geistliche Hilfen zur Feier der Eucharistie in dieser Zeit:

    • Gebete vor und nach der Hl. Messe, Andreas Heinz, Trier 2014 (Paulinusverlag).
    • Die Messe über die Welt, in: Das Herz der Materie. Kernstück einer genialen Weltsicht, Pierre Teilhard de Chardin, Düsseldorf 2002. Auszüge in: Geistliche Lesungen für den Tag und die Woche Heft V, Deutsches Liturgisches Institut.
    • Volk Gottes um den Altar, Balthasar Fischer, Trier 41984.
    • Die Heilige Messe, Adrienne von Speyr, Einsiedeln 1980.

    Gebet vor der Feier der heiligen Messe:

    Herr Jesus Christus, du hast Deiner Kirche in der Feier der Eucharistie das Gedächtnis deines Todes und deiner Auferstehung anvertraut. Heute kann sich die Gemeinschaft deiner Kirche an diesem Ort nicht versammeln. Verbunden mit der ganzen Kirche feiere ich/feiern wir nun stellvertretend für diese Gemeinde, was du allen anvertraut hast – in besonderer Weise verbunden

    • mit jenen, die sich sonst hier zur Feier versammeln;
    • mit jenen, die sich zu Hause geistig dieser Feier jetzt anschließen;
    • mit jenen, in deren Intention diese Eucharistie jetzt gefeiert wird.

    (Hier kann die Messintention angefügt werden)

    Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn – Der Himmel und Erde erschaffen hat.

  • Beichte in Notsituationen – Segen Urbi et Orbi – Vollkommener Ablass Switch

    Papst Franziskus lädt für Freitag, 27. März 2020 um 18 Uhr zum gemeinsamen Gebet ein. Im Anschluss daran wird er einen außerordentlichen Segen „urbi et orbi“ spenden. Mit diesem Segen ist ein vollkommener Ablass verbunden.

    Um den Ablass zu gewinnen, ist die sakramentale Beichte eine der Voraussetzungen. Die Beichte kann einige Tage vor oder nach dem Segen „urbi et orbi“ erfolgen. Derzeit ist jedoch aufgrund der Gefahr einer Infektion eine persönliche Beichte in unserem Bistum schwer möglich.

    Papst Franziskus hat in letzter Zeit in einer seiner Ansprachen auf die Möglichkeit zur Beichte hingewiesen, für den Fall, dass ein Priester nicht kontaktiert werden kann. „Wenn du keinen Priester zum Beichten findest, dann sprich mit Gott – er ist dein Vater –, sag ihm die Wahrheit und bitte ihn aus ganzem Herzen um Vergebung.“¹, so Papst Franziskus in seiner Predigt am 20. März 2020.

    Ein Bußgebet verbunden mit aufrichtiger Reue, dem Willen nicht mehr zu sündigen und dem Vorsatz, die Beichte nachzuholen, wenn die Gelegenheit dazu wieder gegeben sein wird, lässt uns, nach Aussage von Papst Franziskus, zurückkehren in die Gnade Gottes. Er bezeichnet diese Form der Beichte in Notsituationen als „gut gemachten Bußakt, und unsere Seele wird wieder weiß wie Schnee.“

    Papst Franziskus greift in seiner Erklärung zur Beichte in Notlagen die Aussagen im Katechismus der Katholischen Kirche in den Nummern 1451 und 1452 auf.

    Unter Beachtung aller geltenden Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion ist die persönliche Beichte in einer Kirche möglich. Zu beachten:

    • Die notwendigen Schutzmaßnahmen sind einzuhalten, insbesondere der Mindestabstand zwischen Personen von 1,5-2 m.
    • Wegen dieses geforderten Abstands kann es notwendig sein, dass die Beichte im Kirchenraum stattfindet.
    • In Beichtstühlen und der überwiegenden Zahl der Beichtzimmer kann die Beichte zurzeit nicht stattfinden, da dort der notwendige Abstand zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann.
    • Termine zur Beichte werden einzeln und mit genügend zeitlichem Abstand vereinbart, um das Zusammentreffen mehrerer Personen zu vermeiden. Dies zur Verringerung der Infektionsgefahr und der Wahrung der Diskretion bei der Beichte im Kirchenraum.

    ¹ Quelle: www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-03/papst-franziskus-corona-virus-beichte-priester-katechismus-sakra.html

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