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Liturgie

COVID-19-Pandemie

Feier der Eucharistie unter den Bedingungen der Corona-Krise

Zum Schutz vor einer zu schnellen Ausbreitung des Corona-Virus wurden in unserem Bistum alle öffentlichen Gottesdienste vorerst bis Ende April ausgesetzt. Als Christen, die davon leben, sich zum Gebet und besonders am Sonntag zu Feier der Eucharistie zu versammeln, trifft uns das im zentralen Bereich des kirchlichen Lebens. Da wir die Feier der Eucharistie und das gemeinsame Beten nicht aufgeben können, suchen wir in der derzeitigen Situation nach sinnvollen Lösungen, es weiterzuführen. Vielerorts wurden schon Ideen entwickelt und umgesetzt, um die Gebetsgemeinschaft spürbar aufrecht zu erhalten: t1p.de/medial-mitbeten

In Deutschland bieten uns besonders an Sonntagen die zahlreichen Gottesdienstübertragungen in den Medien die Möglichkeit zur Mitfeier der Hl. Messe.

Die Feier der Eucharistie ist wesentlich die Feier der versammelten Gemeinde. Jede Feier der Eucharistie ist immer eine Feier der gesamten Kirche, unabhängig davon, wie viele Personen physisch am gleichen Ort die Eucharistie feiern. Wo immer es möglich ist, sollte doch wenigstens außer dem Priester eine weitere Person mitfeiern (AEM 209). Sie feiern zusammen, mit und für die Menschen, die nicht kommen können, die Eucharistie.

Zurzeit ist eine solche Versammlung in der Regel nicht möglich. Da es in dieser Situation nicht anders möglich ist, kann die Eucharistie vom Priester ohne Gemeinde gefeiert werden (AEM 211). Einige Hinweise zu dieser Feierform:

  • Die Eucharistie sollte in einer Kirche/Kapelle am üblichen Altar gefeiert werden.
  • Der Priester macht sich vor der Feier bewusst, dass er die Eucharistie mit der ganzen Kirche und stellvertretend für alle feiert. Dazu kann es helfen, sich in Erinnerung zu rufen, welche Gemeinde nun üblicherweise versammelt wäre.

Hilfreich kann sein, vor Beginn der Feier die Intentionen zu lesen und ein vorbereitendes Gebet zu sprechen.

  • Die Grußworte und der Segen am Schluss entfallen bei dieser Feierform.
  • Um den Gläubigen in der derzeitigen Situation eine Mitfeier zuhause zu ermöglichen:
    • Die Zeiten der Feier könnten veröffentlicht werden.
    • Es könnte wie üblich geläutet werden, um die Gläubigen einzuladen, sich zuhause im Gebet mit der Feier der Eucharistie zu verbinden.
    • Wo zur Feier einige weitere Personen versammelt sein können:
      • Es könnte ein Glockenzeichen zum eucharistischen Hochgebet/Elevation geben.
      • Das in früheren Zeiten übliche Läuten einer Glocke zum Evangelium könnte wieder eingeführt werden.
      • Zum Segen am Ende der Feier könnte ein Glockenzeichen geben werden.

Geistliche Hilfen zur Feier der Eucharistie in dieser Zeit:

  • Gebete vor und nach der Hl. Messe, Andreas Heinz, Trier 2014 (Paulinusverlag).
  • Die Messe über die Welt, in: Das Herz der Materie. Kernstück einer genialen Weltsicht, Pierre Teilhard de Chardin, Düsseldorf 2002. Auszüge in: Geistliche Lesungen für den Tag und die Woche Heft V, Deutsches Liturgisches Institut.
  • Volk Gottes um den Altar, Balthasar Fischer, Trier 41984.
  • Die Heilige Messe, Adrienne von Speyr, Einsiedeln 1980.

Gebet vor der Feier der heiligen Messe:

Herr Jesus Christus, du hast Deiner Kirche in der Feier der Eucharistie das Gedächtnis deines Todes und deiner Auferstehung anvertraut. Heute kann sich die Gemeinschaft deiner Kirche an diesem Ort nicht versammeln. Verbunden mit der ganzen Kirche feiere ich/feiern wir nun stellvertretend für diese Gemeinde, was du allen anvertraut hast – in besonderer Weise verbunden

  • mit jenen, die sich sonst hier zur Feier versammeln;
  • mit jenen, die sich zu Hause geistig dieser Feier jetzt anschließen;
  • mit jenen, in deren Intention diese Eucharistie jetzt gefeiert wird.

(Hier kann die Messintention angefügt werden)

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn – Der Himmel und Erde erschaffen hat.

COVID-19-Pandemie

Beichte in Notsituationen – Segen Urbi et Orbi – Vollkommener Ablass

Papst Franziskus lädt für Freitag, 27. März 2020 um 18 Uhr zum gemeinsamen Gebet ein. Im Anschluss daran wird er einen außerordentlichen Segen „urbi et orbi“ spenden. Mit diesem Segen ist ein vollkommener Ablass verbunden.

Um den Ablass zu gewinnen, ist die sakramentale Beichte eine der Voraussetzungen. Die Beichte kann einige Tage vor oder nach dem Segen „urbi et orbi“ erfolgen. Derzeit ist jedoch aufgrund der Gefahr einer Infektion eine persönliche Beichte in unserem Bistum schwer möglich.

Papst Franziskus hat in letzter Zeit in einer seiner Ansprachen auf die Möglichkeit zur Beichte hingewiesen, für den Fall, dass ein Priester nicht kontaktiert werden kann. „Wenn du keinen Priester zum Beichten findest, dann sprich mit Gott – er ist dein Vater –, sag ihm die Wahrheit und bitte ihn aus ganzem Herzen um Vergebung.“¹, so Papst Franziskus in seiner Predigt am 20. März 2020.

Ein Bußgebet verbunden mit aufrichtiger Reue, dem Willen nicht mehr zu sündigen und dem Vorsatz, die Beichte nachzuholen, wenn die Gelegenheit dazu wieder gegeben sein wird, lässt uns, nach Aussage von Papst Franziskus, zurückkehren in die Gnade Gottes. Er bezeichnet diese Form der Beichte in Notsituationen als „gut gemachten Bußakt, und unsere Seele wird wieder weiß wie Schnee.“

Papst Franziskus greift in seiner Erklärung zur Beichte in Notlagen die Aussagen im Katechismus der Katholischen Kirche in den Nummern 1451 und 1452 auf.

Unter Beachtung aller geltenden Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion ist die persönliche Beichte in einer Kirche möglich. Zu beachten:

  • Die notwendigen Schutzmaßnahmen sind einzuhalten, insbesondere der Mindestabstand zwischen Personen von 1,5-2 m.
  • Wegen dieses geforderten Abstands kann es notwendig sein, dass die Beichte im Kirchenraum stattfindet.
  • In Beichtstühlen und der überwiegenden Zahl der Beichtzimmer kann die Beichte zurzeit nicht stattfinden, da dort der notwendige Abstand zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann.
  • Termine zur Beichte werden einzeln und mit genügend zeitlichem Abstand vereinbart, um das Zusammentreffen mehrerer Personen zu vermeiden. Dies zur Verringerung der Infektionsgefahr und der Wahrung der Diskretion bei der Beichte im Kirchenraum.

¹ Quelle: www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-03/papst-franziskus-corona-virus-beichte-priester-katechismus-sakra.html

COVID-19-Pandemie

Fürbitte an Karfreitag

In diesem Jahr kann an Karfreitag die von der DBK zu diesem Anlass herausgegebene Fürbitte eingefügt werden. Den Text und die zum Singen eingerichtete Fürbitte ist zu finden auf der Internetseite des Deutschen Liturgischen Instituts: www.liturgie.de

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