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Bistum Trier
Mittwoch, 22. September 2021

Als Partner für Klimagerechtigkeit und die Zukunft der Jugend aufstehen

Bolivienpartnerschaftswoche vom 26. September bis 3. Oktober – Veranstaltungen im Vorfeld

Trier/Koblenz/Saarbrücken – Die Erde als Lebensraum schützen und erhalten: Diese gemeinsame Aufgabe steht 2021 im Mittelpunkt der Partnerschaftswoche vom 26. September bis 3. Oktober. Das Bistum Trier und das südamerikanische Land Bolivien trennen zwar über 10.000 Kilometer, doch die Kirchen sind seit über 60 Jahren durch eine Partnerschaft eng verbunden. Gelebte Solidarität, etwa durch die Bolivienkleidersammlung, das gemeinsame Eintreten für globale Gerechtigkeit und viele Begegnungen auf Augenhöhe machen das partnerschaftliche Engagement aus. Unter dem Motto „In Partnerschaft für das Gemeinsame Haus“ werden in diesem Jahr drei Schwerpunkte aufgegriffen: die politische Dimension des Umweltschutzes und Klimagerechtigkeit, konkrete Initiativen der Jugend zur Bewahrung der Schöpfung und alternative Ansätze zur Bewirtschaftung von Wäldern und Anbauflächen.

„Schon heute zerstören die Folgen des Klimawandels die Natur in ihrer Vielfalt und die Lebensperspektiven von Menschen“, sagt der Leiter der Diözesanstelle Weltkirche im Bistum Trier, Ludwig Kuhn. In Bolivien sei dies auf unterschiedliche Weise  schon zu spüren, besonders für die indigenen Gemeinschaften. So seien in den vergangenen Jahren bei Waldbränden etwa 5 Millionen Hektar Wald (ungefähr die Landesfläche Niedersachsens) vernichtet worden. Die Abholzung der Amazonas-Regenwälder auch in Bolivien wirke sich auf das Klima weltweit aus und damit auch in direkter Weise auf die Menschen hierzulande. Daher gelte es, an dieser großen Aufgabe gemeinsam zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.

Eine Online-Gesprächsrunde am 23. September um 19 Uhr dreht sich um das Thema Biodiversität und wie Agroforstsysteme eine Alternative zur konventionellen Landwirtschaft bieten können. Die Anmeldung erfolgt per Mail über weltkirche(at)bgv-trier.de. Am 30. September widmet sich die Online-Reihe der Sozialen Friedensdienste im Ausland SoFiA (Infos unter www.sofia-trier.de) dem Thema „Klimagerechtigkeit: Die weltweite Herausforderung schweißt zusammen“. Von 18.30 bis 20 Uhr gibt es Impulse  mit anschließender Diskussion.

Die Partnerkirchen haben für den 24. September zur Beteiligung an Demonstrationen der weltweiten Bewegung „Fridays for Future“ für Klimagerechtigkeit aufgerufen. In Trier gibt es von 11.30 Uhr an im Dom eine Ökumenische Andacht unter dem Titel „Prayers for Future - In Partnerschaft für das ‚gemeinsame Haus‘ – unsere Erde“ mit Superintendent Dr. Jörg Weber (Evangelischer Kirchenkreis Trier) und Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Klimapilgerwege im ganzen Bistum laden ein, ein Zeichen zu setzen

Darüber hinaus werden in allen Regionen des Bistums „Klimapilgerwege“ angeboten: am 26. September in der Pfarreiengemeinschaft Bad Kreuznach und im Dekanat Losheim-Wadern (Jugendkirche MIA), am 28. September in Neunkirchen; am 29. September im Dekanat Andernach mit Schwerpunkt Elektromobilität; am 30. September im Dekanat Remagen-Brohltal sowie im Nationalpark Hunsrück-Hochwald ab der Nationalparkkirche Muhl; am 1. Oktober auf dem Schöpfungsweg der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier, sowie in Püttlingen ab der Pfarrkirche Liebfrauen; am 2. Oktober in der Pfarreiengemeinschaft Sponheimer Land. Am 3. Oktober gibt es Klimapilgerwege an gleich drei Orten: den Weg der Kolpingsfamilie ab dem Pfarrgarten St. Marien in Saarburg-Beurig; den Klimapilgerweg der Katholischen Erwachsenenbildung Westeifel mit Lamas in Schönecken, und den Fahrrad-Pilgerweg der Diözesanstelle Weltkirche ab dem Trierer Hauptmarkt.

Am Ende der Bolivienpartnerschaftswoche steht die Unterzeichnung einer neuen Partnerschaftsvereinbarung zwischen den Bistümern Trier, Hildesheim und der Bolivianischen Kirche durch Bischof Dr. Stephan Ackermann während einer Vesper im Dom.

Mehr Informationen zu Projekten sowie Anregungen und Materialien zum Mitmachen gibt es auf: www.bolivienpartnerschaft.bistum-trier.de und unter Tel.: 0651-7105-398.

(sb)

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