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Bistum Trier
Donnerstag, 28. Juli 2022

Armut bekämpfen und Lebensqualität verbessern

Saarbrücker Schülersprecher besucht mit Bistumsdelegation Partnerschule in Bolivien

Sucre/Saarbrücken – „Unser oberstes Ziel ist es, die Armut zu bekämpfen und die Lebensqualität mit Bildung zu verbessern“, betont die Direktorin des Colegio San Juanillo in Sucre/Bolivien beim Besuch einer Delegation aus dem Bistum Trier. Unter den Reisenden befindet sich auch der Schülersprecher der Bischöflichen Willi-Graf-Schule in Saarbrücken.

„Ich bin stolz, dass das unsere Partnerschule ist“, zeigt sich der 17-jährige David Müller bei seinem Besuch begeistert. „Ich denke, wir werden auch weiterhin viel voneinander lernen können.“ Seit vielen Jahren unterstützen die Willi-Graf-Schulen (Gymnasium und Realschule) das Colegio durch unterschiedliche Aktionen, wie zum Beispiel Spendenläufe, die seit 2015 stattfinden. Mit den Geldern werden kleinere Reparaturen in der Schule bezahlt oder Mädchen und Jungen finanziell unterstützt, die einen langen Schulweg haben.

2.100 Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule in zwei Schichten: Die jüngeren Kinder, die die Grundschule und den angeschlossenen Kindergarten besuchen, sind schon früh morgens dort. Später folgen die älteren Schülerinnen und Schüler, die den gymnasialen Zweig besuchen. 100 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten an dem Colegio, das sich mitten in der Stadt direkt neben dem Markt befindet. Die Mädchen und Jungen können ihr Abitur machen und gleichzeitig eine technische Ausbildung in den Bereichen Elektrik, Informatik, Schreinerei, Schneiderei, Friseur und klassische Musikausbildung absolvieren.

Gegründet wurde die Einrichtung von Franziskanerbrüdern. Der katholische Glaube spielt nach wie vor eine große Rolle an der Schule: Neben regelmäßigen Gottesdiensten gibt es Gesprächs- und Beichtgelegenheiten für die Kinder, sowie das Angebot, die Kapelle für das persönliche Gebet zu besuchen. „Bildung, ob spirituell oder im klassischen Sinne soll die Lebensverhältnisse der Kinder verbessern“, erklärt Direktorin Schwester Maria Teresia Notario. Die Schule habe zudem einen sehr guten Ruf. „Auf unsere 120 Plätze im Kindergarten bewerben sich zum Beispiel 600 Kinder.“ Bevorzugt würden Geschwisterkinder und Familien, deren finanzielle Situation nicht gut sei. Monatlich müssen die Familien für den Schulbesuch ein geringes Schulgeld zahlen, umgerechnet rund 1,50 Euro. „Die Armen haben die möglichst beste Bildung verdient“, ist Schwester Maria Teresa Notario überzeugt. „Ich bitte Sie daher herzlich, an der Partnerschaft weiterzuarbeiten, für die Zukunft dieser Kinder.“ 
(jf)

Weitere Fotos von der Bolivienreise finden Sie hier 

 

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