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Bistum Trier
Sonntag, 5. Mai 2019

Ausdruck der französisch-deutschen Freundschaft

Bischof Berthet aus den Vogesen feiert Gottesdienst bei den Heilig-Rock-Tagen

Trier – Als „Ausdruck der französisch-deutschen Freundschaft und gutes Zeichen im Zugehen auf die Europawahl“ hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Besuch von Bischof Didier Berthet am 5. Mai bei den Heilig-Rock-Tagen bezeichnet. Der Bischof der französischen Diözese St. Dié in den Vogesen feierte gemeinsam mit dem Trierer Bischof den Gottesdienst zu Beginn des Pilgertages, der ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements stand. Ackermann erinnerte an den Brief, den er gemeinsam mit Bischöfen aus Luxemburg, Frankreich und Belgien am 29. April veröffentlicht hatte, in dem sie zur Teilnahme an den Wahlen werben. „Wir wissen, was es heißt, grenzüberschreitend unterwegs zu sein“, betonte er und rief dazu auf, sich für ein gutes Miteinander in Europa einzusetzen.

In seiner auf Deutsch gehaltenen Predigt erinnerte Bischof Berthet daran, dass Jesus Christus „Quelle, Leiter und Erfüllung der Mission“ ist, die er nach der Auferstehung seinen Aposteln aufgetragen habe: allen die Frohe Botschaft zu bringen, ob in Freude oder Leid, Erfolg oder Misserfolg. Die Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern zeige, dass seine Gegenwart die Kirche „immer wieder und wieder neu belebt“. Das zu vergessen, bedeute, in fruchtlosen Aktionismus zu verfallen. „Lassen wir uns von ihm versammeln, damit wir wirklich seine Gemeinde werden“, betonte Berthet. Er wünschte den Gläubigen, dass auch sie wie Petrus am See „mit Jesus ins Gespräch kommen und seinen barmherzigen Blick spüren“. Der Bischof betonte, jede oder jeder habe eine Berufung, „in Verantwortung und Treue da zu leben und wirken, wo der Herr uns hingestellt hat, ob in Ehe und Familie, in einer Gemeinschaft oder einem Unternehmen“, und von Gottes Liebe zu sprechen und sie zu leben. „Echte Liebe ist eine Verpflichtung, die sich in Hingabe und Verantwortung dem anderen gegenüber misst“, erklärte Berthet. Der Heilige Rock sei „ein konkretes Zeichen der hingegebenen Liebe Jesu“. Menschen erhielten nicht nur Jesu Ruf, sondern zugleich auch Kraft, betonte der Bischof: „Möge das Gefühl der Schwäche uns nie entmutigen - denn der auferstandene Herr ist mit uns!“

An dem Gottesdienst nahmen auch (Fuß-)Pilgergruppen aus verschiedenen Pfarreiengemeinschaften des Bistums und aus dem Bistum Fulda teil sowie die Eltern der jungen Leute, die im Felixianum im Priesterseminar leben, und die Eltern der Seminaristen. Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistiefeier vom Trierer Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Kiefer, begleitet von Ulrich Krupp an der Chororgel und Josef Still an der Hauptorgel.

(JR)

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