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Bistum Trier
Mittwoch, 5. August 2020

Bewegt bis in die Nacht für Bolivien

Solidaritätslauf am Dillinger Öko-See erbringt 4.500 Euro Spenden für Partnerschaft

Dillingen/Saar – Am Ende des Abends hat Frank Kettern die 200-Kilometer-Marke geknackt. Der Caritas-Direktor, zuständig für die Region Saar-Hochwald, ist bereits im Juli für den guten Zweck gejoggt und gewandert: „Ich habe viele Freunde in Bolivien. Das ist mir einfach ein Anliegen, hier dabei zu sein.” Kettern nimmt an diesem Abend des 4. August am Lauf „Solidarität bewegt in die Nacht“ rund um den Dillinger Öko-See teil und legt hier die letzten noch fehlenden Kilometer zurück. Unter Federführung der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Dillingen hat die Katholische Jugend in der Region den Spendenlauf organisiert. Damit sind sie Teil der großen Aktion „Solidarität bewegt” der Katholischen Jugend im Bistum Trier, bei der auch die Jugendverbände mitmachen. Ziel der Aktion ist es, bis zum Ende der Sommerferien die Wegstrecke zwischen Trier und Bolivien in Form von Spendenläufen zurückzulegen. Das wären 10.300 Kilometer. Die 78 Läuferinnen und Läufer, die zwischen 18 und 22 Uhr in Dillingen ihre Runden gedreht haben, kommen am Ende des Abends gemeinsam auf 183 zurückgelegte Runden und damit auf 732 Kilometer ‒ allein, als Duo, in der Gruppe oder mit Walking-Stöcken. Für das Partnerland Bolivien werden die Schritte in Geld umgewandelt: Dafür hatten sich alle Aktiven zuvor Sponsorinnen und Sponsoren gesucht oder sich selbst gesponsert. So sind am Ende des Solidaritätslaufs um den See 4.500 Euro zusammengekommen. Prominente Unterstützung gab es auch, beispielsweise von Sozialministerin Monika Bachmann. Ihr Ministerkollege Reinhold Jost hat selbst ein paar Runden zurückgelegt. Auch der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer und Dillingens Bürgermeister Franz-Josef Berg waren auf der Strecke zu sehen.

Durch die Bolivien-Kleidersammlung der Bistumsjugend werden Partnerprojekte vor Ort in Bolivien unterstützt und so beispielsweise 2.000 Kindern und Jugendlichen der Schulbesuch für ein Jahr ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch auf dem Einsatz für junge Menschen mit Behinderung. Durch Corona konnten in diesem Jahr zum einen keine Kleidersammlungen stattfinden, zum anderen stockt auch der Abverkauf bereits gesammelter Ware. „Die Stärke einer Partnerschaft beweist sich besonders im Zusammenhalt in schweren Zeiten. Deshalb wollen wir alles in unseren Kräften Stehende tun, um unseren Partnerinnen und Partnern weiterhin helfen zu können”, erklärt Jörg Ries, Leiter der Fachstelle Jugend Dillingen, die Motivation für den Soli-Lauf. Im letzten Jahr sind allein in den Landkreisen Merzig-Wadern und Saarlouis rund 160.000 kg gebrauchte Kleidung gesammelt worden. Damit konnten 219 Kindern und Jugendlichen ein Jahr zur Schule gehen.

Weitere Informationen zur Solidaritätsaktion der Katholischen Jugend und zu Teilnahmemöglichkeiten gibt es unter www.boliviensammlung.de.

(se)

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