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Bistum Trier
Dienstag, 3. November 2020

Bischöfliche Weingüter: Nach gutem Ernteverlauf steht Modernisierung an

Generalvikar von Plettenberg gibt Vertragsverlängerung mit Güterdirektorin bekannt

Trier – Julia Lübcke wird auch künftig als Güterdirektorin die Bischöflichen Weingüter Trier leiten. Das hat Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg als Vertreter der Gesellschafter der Weingüter bei einer Betriebsversammlung am 2. November mitgeteilt. Coronabedingt hatte Lübcke ihren Dienst im Mai zunächst befristet angetreten, wobei von Anfang an das Ziel die langfristige Zusammenarbeit war. Generalvikar von Plettenberg sagte: „Schon nach kurzer Zeit hat sich gezeigt, dass Julia Lübcke die richtige Frau für die Bischöflichen Weingüter ist. Sie setzt sich mit Kreativität und Tatkraft dafür ein, dass die traditionsreichen Weingüter fit gemacht werden für die Zukunft.“

Julia Lübcke informierte bei der Versammlung über den Verlauf der am 22. Oktober abgeschlossenen Ernte. Sie zeigte sich mit der Erntemenge sehr zufrieden bei „einer guten bis sehr guten Qualität“. Der Lockdown im Frühling und der gesamte folgende Jahresverlauf hätten sich natürlich auch auf den Geschäftsverlauf ausgewirkt, erläuterte sie. Dadurch sei es zu Umsatzrückgängen gekommen, die „schmerzlich, aber erwartbar“ seien. „Wir hatten natürlich keine Veranstaltungen, es gab keine Messen, wir haben die Kundenkontakte und Verkaufsreisen stark eingeschränkt.“ Auch für die kommenden Monate sei mit Einschränkungen zu rechnen.

Lübcke kündigte an, dass ein Modernisierungsplan für die Weingüter entwickelt werden soll. Er betreffe im Wesentlichen die Bereiche Management und Controlling, den Vinifikation genannten Prozess der Weinbereitung sowie die Vermarktung und Repräsentation der Produkte. Zunächst sei eine Phase angedacht, in der mit Fachleuten und dem Team die passende Strategie gefunden und formuliert werden soll. Erste Modernisierungsschritte im Bereich Kommunikation und Marketing wurden bereits umgesetzt: So werden die Bischöflichen Weingüter bald Online-Weinproben anbieten. Ein Testlauf werde die Advents-Präsentation sein, die nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden kann.

Die Bischöflichen Weingüter Trier sind aus dem Weinbergsbesitz des Bischöflichen Konvikts, des Bischöflichen Priesterseminars und der Hohen Domkirche hervorgegangen. Die jahrhundertealte Weinbautradition wird bis heute auf einer Fläche von rund 130 Hektar gepflegt. Das Unternehmen hat 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit (ohne Saisonarbeitskräfte).

Weitere Informationen sind unter https://www.bischoeflicheweingueter.de/ zu finden.

(JR)

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