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Bistum Trier
Donnerstag, 14. Juni 2018

Bischöfliches Angela-Merici-Gymnasium öffnet sich für Jungen

Entscheidung des Schulträgers ermöglicht Weiterentwicklung der Schule

Trier – Bisher konnten am Bischöflichen Angela-Merici-Gymnasium (AMG) in Trier nur Mädchen lernen – das wird sich nun ändern: Die traditionsreiche Schule wird ihre Pforten ab dem Schuljahr 2019/2020 auch für Jungen öffnen. Nachdem die Schulgemeinschaft ein entsprechendes Votum für die Aufnahme von Jungen abgegeben hatte, befasste sich die Leitungskonferenz des Bistums als Schulträger mit dem Thema und kam zu einem positiven Ergebnis. Da die Schule ihre Tradition und das bewährte Lernen in gleichgeschlechtlichen Gruppen bewahren will, hat sich die Schulgemeinschaft dafür ausgesprochen, neben zwei Mädchenklassen eine reine Jungenklasse einzurichten.

Es sei eine bewusste Entscheidung, die bewährte „Monoedukation“ bis zur Klassenstufe zehn beizubehalten, erklärt Schulleiter Mario Zeck, denn sie biete viele Vorteile. So könne man besser auf die spezifischen Lern-Bedürfnisse von Jungen und Mädchen eingehen. Schon länger hätten solche Überlegungen im Raum gestanden, da es bisher kein Angebot eines weiterführenden gymnasialen Zweigs an einer katholischen Schule für Jungen im Raum Trier gab, erläutert Wolfgang Müller, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier. Vor rund zwei Jahren habe die Schulabteilung des Bistums auf Initiative der Schule den Auftrag für einen Schulentwicklungsprozess erteilt, in den alle Akteure der Schule – Schüler, Eltern, Lehrer – eingebunden waren. Eine Projektgruppe stand in regelmäßigem Austausch und besuchte unter anderem Schulen, die bereits erfolgreich mit dem System getrennter Jungen- und Mädchenklassen arbeiten. Basierend auf den dort gemachten Erfahrungen sei ein Konzept erarbeitet worden, das der Leitung des Bistums als Vorlage für ihren Beschluss diente.

„Die jetzt getroffene Entscheidung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das pädagogische Konzept, in den Klassenstufen 5 bis 10 neben zwei Klassen für Mädchen auch jeweils eine Klasse für Jungen zu bilden, ist gut durchdacht“, lobt Müller. Er ist überzeugt: „Die Schule ist damit für die kommenden Jahre gut aufgestellt“.

Das genaue Konzept und die Anmeldemöglichkeiten werden nach den Sommerferien vorgestellt.

(sb)

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