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Bistum Trier
Dienstag, 19. Februar 2019

Bischof weiht Altar in Ringen

Nach umfangreicher Sanierung erstrahlt Pfarrkirche Dionysius

Ringen – Ein Hochfest wie selten hat am 17. Februar in der Pfarrkirche Sankt Dionysius in Ringen stattgefunden. Nach den umfangreichen Innensanierungen weihte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann den Altar.

Schon der Einzug in das renovierte Gotteshaus mit Bischof, Pfarrer Alexander Burg, zahlreichen weiteren Geistlichen und Messdienern zum Lied „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land“ unterstrich den feierlichen Anlass der Altarweihe.

„Sie nehmen diesen Raum nun in Besitz“, betonte der Bischof. Mit der Segnung des Wassers und des Taufbeckens wurden die Feierlichkeiten eröffnet. „So werde dieser Taufbrunnen für alle, die im Glauben hier getauft werden, zur Stätte der Wiedergeburt und zur Quelle des neuen Lebens“, sprach Bischof Dr. Ackermann.

Ambo, Altar, Sakramentshaus und Taufbecken bestehen aus anthrazitfarbenen Basaltstein aus der Eifel. Golden ausgemalte Einkerbungen ziehen sich wie Bänder um deren schlicht gestalteten geometrischen Körper. Das Gold findet sich dann auch wieder in der goldenen Wasserschale des Taufbeckens.

Ackermann segnete den Ambo, denn in den „Schriften des Alten und Neuen Testaments wird uns durch den Heiligen Geist das Wort Gottes geschenkt. Es erfülle dieses Haus und dringe ein in unser Ohr und unser Herz“. Der Ambo sei der Ort von Gottes Wort, der Ort, „wo Jesus zu uns spricht. Gott hält sein Wort durch den Tod hindurch, den wir am Altar feiern“, betonte Ackermann und erklärte, dass alles in der Eucharistie seinen Platz habe: Leben, Liebe, Versagen, Schuld und Tod.

Durch die Umsetzung der Bistumssynode stünden viele Fragen an. „Doch sehen wir es positiv: Es kommt neu das Zentrum unseres Glaubens in den Blick“, verdeutlichte der Bischof. „Die Altarweihe und die Neueröffnung der Kirche in Ringen sei ein Zeichen dafür“.

Während der feierlichen Altarweihe wurde die Reliquie in den neuen Altar eingesetzt. Sie stammt aus dem ehemaligen Hochaltar der Ringener Kirche und war am 3. Mai 1900 von Weihbischof Dr. Carl Ernst Schrod beigesetzt worden. Unter den Augen der Geistlichen, der Messdiener und rund 200 Gottesdienstteilnehmenden wurde die Reliquie vermauert. Im Anschluss wurde der neue Altar mit Weihwasser besprengt, damit aus seinem Inneren „Ströme lebendigen Wassers fließen“ und alle mit dem Geist Gottes erfüllt werden, die „von diesem Altar mit Leib und Blut Christi gestärkt werden“. Nach der Salbung des Altars mit Chrisamöl wurde auf dem Altar an fünf eingravierten Kreuzen, die an die Wunden Christi erinnern, Weihrauch verbrannt.

(red)

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