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Bistum Trier
Mittwoch, 18. Dezember 2019

Bistum Trier ist stark vertreten

Zehn Frauen und Männer sind Mitglieder der Vollversammlung des Synodalen Wegs

Trier/Frankfurt – Am ersten Advent ist der „Synodale Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland gestartet, der von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) getragen wird. Der „Synodale Weg“ ist auf zwei Jahre angelegt und soll über die Zukunft der Kirche in Deutschland beraten. Jetzt sind die Mitglieder der Synodalversammlung veröffentlicht worden – mit dabei sind auch zehn Frauen und Männer aus dem Bistum Trier.

Von den von der Satzung vorgesehenen 230 Mitgliedern stehen nun 227 fest. Zu ihnen gehören die 69 Bischöfe und Weihbischöfe der Deutschen Bischofskonferenz, 69 Vertreter des ZdK sowie weitere Delegierte kirchlicher Institutionen, Ordensgemeinschaften und Verbände. Aus dem Bistum Trier nehmen teil: Bischof Dr. Stephan Ackermann, Weihbischof Franz Josef Gebert, Weihbischof Jörg Michael Peters, Weihbischof Robert Brahm, Herbert Caspar für den Katholikenrat im Bistum Trier, Pfarrer Klaus Leist für den Priesterrat des Bistums Trier, Diakon Stefan Stürmer für die Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakone, Sarah Henschke für den Bundesverband der Gemeindereferentinnen sowie Prof. Dr. Angela Kaupp von der Universität Koblenz-Landau und Prof. Dr. Joachim Schmiedl von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar für den Katholisch-Theologischen Fakultätentag. 

Eine Beauftragte für den Synodalen Weg als Schnittstelle im Bistum

Beauftragte des Bistums Trier für den Synodalen Weg ist Dr. Daniela Braun-Mohr. Mohr-Braun arbeitet derzeit als Theologische Referentin in der Stabsstelle zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode im Bistum Trier. Sie sieht ihre Position vor allem als Schnittstelle: „Da wir im Synodenbüro schon seit Jahren mit synodalen Formaten arbeiten, lag es nahe, hier die Stelle anzudocken. Für uns als Bistum, das sich schon länger auf dem Weg eines synodalen Prozesses befindet, stellt sich vor allem die Frage nach Synergieeffekten“, erklärt sie. „Wir möchten schauen, welche Impulse sich beispielsweise aus den thematischen Foren wie jenem zu ‚Macht und Partizipation‘ ergeben können. Es ist gut zu wissen, dass wir mit den Themen, die uns im Bistum Trier umtreiben, nicht alleine sind, sondern dass sie die Kirche in Deutschland insgesamt bewegen.“ Gemeinsam mit den Beauftragten der anderen Bistümer wird sie sich vier Mal im Jahr treffen, die Zwischenergebnisse aufbereiten und Informationen für Interessierte im Bistum Trier bereithalten. Mohr-Braun fungiert zudem als Ansprechpartnerin in Fragen rund um den „Synodalen Weg“ für die Diözesanen Räte und für die zehn Mitglieder der Synodalversammlung aus dem Bistum.

Die erste Synodalversammlung findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 in Frankfurt statt. Vier Foren widmen sich den Schwerpunktthemen Sexualmoral, priesterliche Lebensform, Macht und Gewaltenteilung sowie die Rolle der Frau in der katholischen Kirche. Über die Zusammensetzung der Foren wird auf der konstituierenden Sitzung entschieden. Sie sollen aus etwa 30 Mitgliedern bestehen, die ein möglichst breites Spektrum an Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven repräsentieren. Mehr Informationen zum Synodalen Weg gibt es unter: www.synodalerweg.de und unter www.bistum-trier.de/synodaler-weg
(sb)

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