Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner abgelegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Bistum Trier
Mittwoch, 11. März 2020

„Bistumsschulen sind schon etwas anderes“

Schulleiter beginnt offiziell seinen Dienst an der St. Franziskus-Schule Koblenz

Koblenz – „Der Einzelne steht hier im Mittelpunkt“, unabhängig davon, ob er Lehrer, Schüler oder Angestellter ist – das ist dem neuen Leiter der Koblenzer St. Franziskus-Schule direkt aufgefallen. Daniel Bongers wird am 13. März offiziell in sein neues Amt an der Realschule Plus und Fachoberschule in Trägerschaft des Bistums Trier eingeführt.

Die Stadt an Rhein und Mosel kennt er bereits aus seiner eigenen Schulzeit: Am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium hat er sein Abitur abgelegt. Daher sind ihm die Abläufe an einer kirchlichen Schule durchaus vertraut, doch nach 14 Jahren als Leiter einer staatlichen Realschule Plus mit Fachoberschule in Hachenburg war es trotzdem eine Umstellung. „Bistumsschulen sind schon etwas anderes“, gibt er schmunzelnd zu. Ein Unterschied sei, dass Dienstgespräche mit einem geistlichen Impuls starten. „So bekommt die Sitzung einen ganz anderen Charakter“, merkt Bongers positiv an. Insbesondere die gerade beendete Anmeldephase sei ein Erlebnis gewesen. „In die Aufnahmegespräche wird viel Energie gesteckt“. Rein vom Unterricht sei die bischöfliche Schule wie eine staatliche, „aber der Geist, die Identifikation ist ganz anders“, betont er. Zudem spürte er von Anfang an einen offenen, netten und freundlichen Umgang innerhalb des Kollegiums. „Und die Schülerinnen und Schüler sind sehr höflich und freundlich“. Bongers unterrichtet neben seinen administrativen Aufgaben noch Mathe und Physik. „Man findet mehr Menschen, die mit Herz an der Schule hängen“, berichtet er von einem weiteren Merkmal seiner neuen Schule.

Privat hängt sein Herz an Fußball. Im Besonderen verfolgt er die Spiele von Schalke 04. Der Vater dreier Söhne engagiert darüber hinaus sich als Trainer einer Jugendmannschaft, spielt Tennis und ist mit dem Rad unterwegs. Er lebt in Dierdorf, dort ist seine Frau ebenfalls Lehrerin.

Auf die Frage hin, was er verändern möchte, antwortet der erfahrene Schulleiter: „Ich denke, es ist grundsätzlich gut, sich erst einmal alles anzuschauen.“ Ansatzpunkte bietet sicherlich die Umfrage „Wofür steht die St. Franziskus-Schule?“ unter den Eltern und dem Kollegium. Die Ergebnisse spiegeln auch seine Eindrücke wider: „An manchen Punkten können wir nachjustieren“. Ihm ist es wichtig, das „Wohlfühlen“ an der Schule zu erhalten oder sogar auszubauen beispielsweise durch Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag. Seinen Wechsel hat er noch nicht bereut, lautet sein Fazit nach den ersten acht Monaten.

Sein Vorgänger, Dirk Johann, wechselte 2019 nach elf Jahren in die Schulabteilung des Bischöflichen Generalvikariats in Trier.

(jf)

 

Weiteres:

News Details