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Bistum Trier
Donnerstag, 14. Mai 2020

Caritas Frühjahrssammlung in diesem Jahr anders

Ehrenamtliche bitten um Spenden für caritative Projekte in den Gemeinden

Trier/Koblenz/Saarbrücken – In vielen Gemeinden steht traditionell im Frühjahr die große Caritas-Haussammlung an, bei der Ehrenamtliche an den Haustüren um Spenden für notleidende und bedürftige Menschen vor Ort bitten. In diesem Jahr ist durch die Corona-Krise alles anders – trotzdem ruft die Caritas und mit ihr Weihbischof Franz Josef Gebert zu einer Sammlung unter veränderten Vorzeichen auf. In Rheinland-Pfalz läuft die Sammlung vom 20. bis 30. Mai und im Saarland vom 18. bis 31. Mai.

„Die überwiegende Zahl der Sammlerinnen und Sammler gehört zur Risikogruppe der älteren Menschen, und diese wollen wir natürlich keiner unnötigen Gefahr aussetzen“, erklärt Jutta Kirchen, Referentin für Fundraising und Auslandhilfe beim Diözesancaritasverband. Die Empfehlungen des Dachverbands an die Ehrenamtlichen der Caritas-Ortsverbände und Pfarreien laute daher, in diesem Jahr die Sammlungs-Flyer in Briefkästen einzuwerfen, sie Pfarrbriefen beizulegen oder in letzteren den Aufruf von Weihbischof Gebert abzudrucken. Auch könnten Mitteilungen an die lokale Presse gesendet oder andere kreative Möglichkeiten gefunden werden. „Gerade jetzt werden Spenden dringend benötigt, denn die Corona-Krise stellt zusätzlich viele bedürftige Menschen vor existenzielle Notlagen“, erklärt Kirchen weiter.

Auch Weihbischof Gebert als Vorsitzender des Diözesancaritasverbands appelliert an die Menschen: „Es gibt viele Nöte in unserer Mitte - nicht selten im Verborgenen. Mit unserem Motto „MenschenMitMenschen“ wollen wir für Andere da sein.“ In problematischen Lebenssituationen böten Caritas und Kirchengemeinden oft schnelle und unkomplizierte Hilfe. So würden etwa Familien in schwierigen Lagen in ihrem Alltag unterstützt und Menschen mit sozialen Problemen erhielten bei der „Allgemeinen Sozialen Beratung“ Rat und Hilfe rund um Fragen zur Sozialhilfe, Pflegeversicherung, Arbeitslosenhilfe, Grundsicherung im Alter und zum Wohngeld. Für Kinder und Jugendliche gebe es ebenfalls die unterschiedlichsten Betreuungs- und Unterstützungsangebote. Ziel sei dabei immer, dass Betroffene ihre Schwierigkeiten mit Hilfe der Caritas selbst überwinden können. „Dafür sind die Gemeinden und der Caritasverband auf Spenden angewiesen. Gerade in der jetzigen Situation gilt es, füreinander da zu sein“, so Gebert.

Die Erlöse der Caritas-Haussammlung verbleiben zu 50 Prozent für caritative Aufgaben in den einzelnen Pfarrgemeinden, die anderen 50 Prozent finden Verwendung in den Caritasverbänden, um verschiedene Projekte der Jugendarbeit, der Flüchtlingsbetreuung oder die Restfinanzierung der psychosozialen Dienste zu fördern.

Wer spenden möchte, findet die entsprechenden Informationen auf den Flyern, in seinem Pfarrbrief oder auf den Internetseiten der Ortscaritasverbände.  

(sb)

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