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Bistum Trier
Dienstag, 28. Mai 2019

„Churches for Future“

Umweltkommission des Bistums unterstützt Aufruf

Trier- Aus Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“- Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf „Churches for Future“ („Kirchen für die Zukunft“) initiiert. „Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen, ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu „Churches for Future“, heißt es in einem offenen Schreiben.

Die Diözesane Kommission für Umweltfragen des Bistums Trier (DKU) unterstützt ausdrücklich diesen Aufruf. Es geht laut Dr. Gundo Lames, Direktor im Bischöflichen Generalvikariat und Leiter der DKU, auch darum, den Blick für die angespannte Weltklimasituation zu schärfen. „Diese ist für jeden auch örtlich greifbar: mit trockenen Böden, dem Insektensterben, der Bedrohung der Artenvielfalt, der Sauberkeit des Trinkwassers und dem Plastik in unseren Weltmeeren.“ Im Bistum Trier beschäftigen sich mehrere Einrichtungen mit dem Auftrag zur Schöpfungsverantwortung. Eine davon ist die DKU. Ihre Aufgabe ist es, das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt in den Dienststellen und Kirchengemeinden des Bistums zu fördern und die Kirchengemeinden und Dienststellen des Bistums in Fragen des Umweltschutzes zu beraten. Information zur Diözesanen Kommission für Umweltfragen finden sich unter: https://www.umwelt.bistum-trier.de/

Bislang unterstützen 16 Landeskirchen, kirchliche Einrichtungen und Organisationen den Aufruf des Ökumenischen Netzwerks, darunter die Hilfswerke Adveniat, Brot für die Welt und Misereor, das Bistum Speyer, die Evangelische Kirche der Pfalz, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB). Neben Fürbitten für die Teilnehmenden der Demonstrationen regt das Ökumenische Netzwerk an, regional den Kontakt mit den Initiatoren von „Fridays for Future“ zu suchen, um zu erfahren, ob und wenn ja welche Unterstützung durch Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sie brauchen.

In dem 2018 gegründeten Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit (www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de/) haben sich inzwischen 21 katholische Bistümer, evangelische (Landes)Kirchen, kirchliche Organisationen und Initiativen sowie Entwicklungsorganisationen zusammengeschlossen.

(tef)

 

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