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Bistum Trier
Montag, 12. November 2018

Damit die Zukunft ein Zuhause hat

Drei Paare aus dem Bistum widmen sich Familien

Vallendar – „Wir haben gelernt, dass wir alle Schwierigkeiten gemeinsam meistern können“, „Unseren Erfahrungsschatz wollen wir an andere Paaren weitergeben“, „Es hat sich gelohnt!“ – haben die abschließenden Worte von fünf Paaren gelautet, die an der Akademie für Ehe und Familie teilgenommen haben. Drei von ihnen kommen aus dem Bistum Trier und sind nun Ehe- und Familientrainer. In einer Sendungsfeier mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann erhielten die Frauen und Männer ihre Zertifikate. Die erlernten Kompetenzen werden sie in den Gemeinden bei Ehevorbereitungskursen, Familienwochenenden, Ehekreisen oder in Verbänden einbringen.

Die Gemeindereferentin Anne Haan und ihr Mann Andreas Haan aus Schmelz werden sich gemeinsam im Bereich Ehe und Familie innerhalb der Gemeinde engagieren. „Wir haben gemerkt, dass im Alltag die gemeinsame Zeit oft auf der Strecke bleibt“, berichtet der Landesbeamte. Daher haben sich die Eltern zweier Kinder  Räume geschaffen, in denen Zeit für Austausch, Rückschau und Ausblick sowie Zeit zum Auftanken ist. „Wir schaffen uns eine Atmosphäre zum Wohlfühlen“, erklärt Andreas Haan. Dazu gehört zum Beispiel der Ausschluss von Medien. Zudem hat das Paar gelernt: Wer in guten Zeiten übt miteinander gut zu reden, schafft das auch in schweren Zeiten.

Ursula und Joachim Dennhardt aus Hungenroth sind seit 25 Jahren verheiratet. Die Lehrerin und der Richter haben zwei erwachsene Kinder. „Die Akademie war unser gemeinsames Projekt“, berichtet Joachim Dennhardt.

„Wir sind näher zusammengewachsen und unsere Kommunikation hat sich verbessert“, sagt Matthias Franke. Er und seine Frau Vanessa sind seit 16 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Sie leben in Gonderhausen. „Gott ist bei uns der Dritte im Bunde und er hat einen Plan mit uns“, sagt der Diplom-Biologe. „Der gemeinsame Glaube spielt eine große Rolle für uns“, erklärt die Marketing-Assistentin Vanessa Franke. Beide Paare halten bereits seit Beginn der Akademie Ehevorbereitungskurse in der Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück.

„Sie schauen nicht nur auf das Ideal einer christlichen Ehe, sondern Sie haben einen ehrlichen Blick auf die Realität. Es ist wichtig, Druckpunkte zu benennen“, wendet sich Bischof Ackermann in seiner Predigt an die Frauen und Männer. „Wir brauchen die Gemeinschaft des Glaubens. Oft finden wir diese in Ehe und Familie“, betont der Bischof während der Eucharistiefeier auf dem Berg Schönstatt in Vallendar. Zu diesem Gelingen tragen die Absolventen bei.

„Wir wollen Ehen und Familien gezielt stärken, da hier die Grund- und Lebenszelle von Kirche und Gesellschaft ist“, ergänzt Dr. Hubertus Brantzen, der zusammen mit seiner Frau, Marie-Theresia, die Akademie leitet. Ihre Arbeit steht unter dem Motto: Damit die Zukunft ein Zuhause hat. „Wir orientieren uns am konkreten Leben, das heißt an Erfahrungen und Lebensvorgängen in Ehe und Familie“, erklärt Marie-Theresia Brantzen den praktischen Bezug der Ausbildung. Im ersten Jahr des Lehrgangs stehen die Teilnehmenden unter der Überschrift „Ehe und Familie leben“ selbst im Fokus. Sie lernen durch Statements, Vorträge, Team- und Plenumsgespräche sich und ihre Beziehung noch einmal besser kennen. Daneben erwerben sie Techniken und Strategien.

Der zweite Abschnitt führt die Themenfelder des ersten Jahres unter dem Motto „Ehen und Familien begleiten“ weiter. Die Blickrichtung wechselt dabei aber von innen nach außen: Die angehenden Ehe- und Familientrainer lernen Methoden und Techniken, um die Inhalte anderen zu vermitteln.

Impulse zur Akademie kommen aus der Spiritualität der von Pater Josef Kentenich gegründeten Schönstatt-Familienbewegung.

Weitere Informationen gibt es auf www.akademie-ehe-familie.de.

(jf)

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