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Bistum Trier
Dienstag, 20. Juli 2021

Das Antlitz der Welt verändern

Trierer Weihbischof spendet Firmsakrament in Waldbreitbach

Waldbreitbach – Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters hat am Wochenende (16. und 17. Juli) insgesamt 65 jungen Menschen das Sakrament der Firmung gespendet. Die 14- bis 16-Jährigen kamen aus den Pfarreien Waldbreitbach, Niederbreitbach und Kurtscheid. Die vier Gottesdienste fanden in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Waldbreitbach statt.Die Vorbereitung auf die Firmung konnte aufgrund des Corona-Virus im überwiegenden Teil nur digital stattfinden. Dabei orientierten sich Pfarrer Andreas Burg und die ehrenamtlichen Katechetinnen an der Initiative der Diözesanstelle „geistlich leben“ im Bistum Trier mit dem Titel „Dein Weg zählt“.

Trotz der Kontaktbeschränkungen fanden die jungen Menschen kreative Wege, um soziale Projekte durchzuführen wie das Sammeln von Müll, Gartenarbeit rund um die Kirche in Kurtscheid oder auch das Packen von Paketen für ältere Menschen. Eine Gruppe hatte einen Online-Gottesdienst gestaltet zum Thema „Nächsten- und Selbstliebe“, mit eigenen Texten und modernen Liedern. Besonders gefallen hat den Jugendlichen die wenigen analogen Treffen, sagten sie im Vorgespräch vor dem Gottesdienst. „Eine Firmung via Internet ist allerdings nicht möglich“, räumte Weihbischof Peters ein, „da braucht es die reale Begegnung und Berührung.“ Denn bei der Firmung zeichnet der Firmspender den Firmlingen ein Kreuz mit Chrisam-Öl auf die Stirn und legt ihnen kurz die Hand auf die Schulter.

„Wir können das Antlitz der Welt punktuell verändern“, sagte der Weihbischof in seiner Predigt und bezog sich dabei auf die sozialen Projekte im Rahmen der Firmvorbereitung, aber auch auf die große Hilfsbereitschaft während der Corona-Pandemie und der aktuellen Hochwasserkatastrophe. Die Kollekte ging an die Betroffenen des Hochwassers im Kreis Ahrweiler.

Die musikalische Gestaltung übernahmen Eric Schmidt am Saxophon und Dekanatskantor Peter Uhl an der Orgel. Weihbischof Peters dankte abschließend allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die an den Vorbereitungen mitgewirkt haben und den Familien sowie Firmpatinnen und -paten, die die jungen Menschen auf ihrem Weg begleiten.

(jf)

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