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Bistum Trier
Freitag, 20. April 2018

"Das Programm ist ansprechend und der Kaffee gut"

Nachmittag für Senioren während der Heilig-Rock-Tage

Trier – „Wir haben unseren wöchentlichen Spaziergang einfach hierhin verlegt“, erklärte Albert Schommers im Kulturzelt vor dem Trierer Dom. Er und seine zwei Bekannten, Josef Bettendorf und Josef Becker, waren eher zufällig auf das Programm für Senioren und Seniorinnen im Rahmen der Heilig-Rock-Tage gestoßen. Unter dem Titel „Komm, setz‘ dich doch…!“ organisierte das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder die Veranstaltung.

Zusammen mit den Besucherinnen und Besucher stimmten die Verantwortlichen Michael Molitor, stellvertretender Hausleiter des Seniorenzentrums und die hiesige Seelsorgerin Christine Gindorf altbekannte Lieder an, die viele auswendig mitsingen und dabei in Erinnerungen schwelgen konnten.

Die Organisatoren wollten die diesjährigen Heilig-Rock-Tage mit dem Seniorennachmittag um einen weiteren Programmpunkt ergänzen. Im Mittelpunkt ihrer Überlegung stand zunächst „Bänke“. Die Seelsorgerin erläuterte die Idee: „Sie sind ein Teil unseres Lebens; wenn sich die Menschen abends nach getaner Arbeit auf die Bank vor dem Haus gesetzt haben, konnten sie sich ausruhen und loslassen.“ Molitor ergänzte: „Die Zielgruppe unseres Events blickt auf ein (arbeits-)reiches Leben zurück. Der Nachmittag dient dazu, sich auszuruhen und das Leben zu feiern“, und deutete auf die Bank auf der Bühne.

Moderator Franz Josef Euteneuer berichtete aus dem Leben von Peter Friedhofen,  Gründer der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf. Dabei schlüpfte Euteneuer trotz tropischer Temperaturen im Zelt in das Kostüm eines Schornsteinfegers. Friedhofen war drei Jahre lang Schornsteinfegergeselle.

„Ich habe davon gelesen“, begründete Anne Pelzer ihren Besuch im Zelt. Als Triererin war sie schon oft zu Gast beim Bistumsfest, aber bei einer Veranstaltung für Senioren hat sie in diesem Zusammenhang noch nicht teilgenommen. „Das Programm ist ansprechend, der Kaffee gut und der Kuchen lecker“, lautete das Fazit der Dame.

Hildegard Thom, die im Seniorenheim der Barmherzigen Brüder lebt, genoss ebenfalls das kulinarische und kulturelle Angebot. „Ich feire‘ das Fest gerne mit, denn man trifft auch immer Bekannte“. Sie wurde von Myriam Hess vom Seniorenzentrum zum Domfreihof begleitet. Durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums und durch die Frauen und Männern des Besuchsdienstes der Heilig-Rock-Tage war es möglich, dass viele Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung gemeinsam unterhaltsame und gesellige Stunden verbringen konnten.

Anschließend gingen noch einige den kurzen Weg in den Dom, um das Platzkonzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr zu hören. „Erst den Kuchen und dann zur Musik“, fasste es Irmgard Franzen zusammen.

Die Heilig-Rock-Tage dauern noch bis zum 22. April. Das gesamte Programm ist unter www.heilig-rock-tage.de zu finden.

(jf)

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