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Bistum Trier
Montag, 20. Dezember 2021

„Den Menschen ein Gesicht geben“

Buch „Lebenswege“ porträtiert zehn Bewohner der Vereinigten Hospitien

Trier – Zehn unterschiedliche Personen, zehn unterschiedliche Lebenswege und Geschichten, die Marianne Binzen bei ihren Besuchen in den Alten- und Pflege-Einrichtungen der Vereinigten Hospitien kennengelernt und zusammengetragen hat. Über zwei Jahre hinweg ist dabei das Buch „Lebenswege – leben, erleben, gelebt“ entstanden, das unter anderem die Biografien von Pfarrer Walter Bongartz und dem emeritierten Weihbischof Dr. Alfred Kleinermeilert aus dem Bistum Trier enthält.

„In den vergangenen fast 220 Jahren sind bei den Vereinigten Hospitien viele tausende Lebenswege eingemündet. Die zehn Biografien in dem Buch sind nur Beispiele und geben diesen unzähligen Menschen, die hier eine Heimat gefunden und oftmals auch ihr Leben beendet haben, exemplarisch ein Gesicht“, erklärt Dr. Yvonne Russel, Stiftungsdirektorin der Vereinigten Hospitien. Die Idee zu dem Buch entstand durch die Besuche der Verfasserin, Marianne Binzen, im Stift St. Irminen, wo ihre Mutter ihre letzten vier Lebensjahre verbrachte. Dabei sei sie mit einigen der Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch gekommen und habe festgestellt, wie interessant und unterschiedlich deren Leben verlaufen sind. „Der Wunsch entstand, diese Lebenswege einer Generation, deren Reihen sich leider lichten, zu erhalten“, so Binzen. Die Gespräche und Treffen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern haben in angenehmer und freundlicher Atmosphäre stattgefunden, erzählt sie. „Mir wurde mit Freundlichkeit und Offenheit begegnet. Auch wenn bei dem ein oder anderen eine anfängliche Skepsis mitschwang, entstand schnell ein vertrautes Verhältnis.“ Durch die Gespräche mit Bongartz und Kleinermeilert habe sie beispielsweise viel über die katholische Kirche gelernt. „Da ich selbst evangelisch bin, war das sehr interessant und aufschlussreich.“ Außerdem habe Marianne Binzen festgestellt, dass alle Personen trotz widriger Umstände, Schrecken und Entbehrungen, die sie entweder während des Krieges oder durch Krankheiten erlebt hatten, ihre Lebenspläne verfolgt und die eigenen Vorstellungen vom Leben umgesetzt haben. „Jeder ist seinen ganz individuellen Weg gegangen.“ Diese einzelnen Lebenswege habe sie in ihrem Buch verschriftlicht. Dafür dankt ihr Russel: „Möge diese Lektüre unseren Respekt vor dem Alter und unsere Ehrfurcht vor gelebtem und erlebtem Leben vertiefen.“

Das Buch „Lebenswege – leben, erleben, gelebt“ von Marianne Binzen kann ab sofort bei den Vereinigten Hospitien erworben werden.

(ia)

 

 

 

 

 

 

 

 

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