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Bistum Trier
Montag, 18. November 2019

„Der Geist bewegt und macht Mut“

Weihbischof Gebert spendet Jugendlichen Firmung in Bitburg

Bitburg – Weihbischof Franz Josef Gebert hat 48 Jugendlichen am 17. November in der Kirche Liebfrauen in Bitburg das Sakrament der Firmung gespendet. Auf seiner Firmreise durch das Dekanat Bitburg wird Gebert insgesamt rund 300 Jugendliche firmen.  

Durch das Sakrament der Firmung soll der Heilige Geist die Jugendlichen für ihr Leben und ihren Glauben stärken. Dafür salbt sie der Weihbischof mit Chrisam und den Worten „sei besiegelt mit dem Heiligen Geist“. Passend dazu hatte Gemeindereferentin Waltraud Berger zusammen mit 12 Katechetinnen unter dem Motto „Der Geist bewegt, der Geist macht Mut“ die Jugendlichen auf ihre Firmung vorbereitet. Um den Geist „in Bewegung zu setzen“ wurden unter anderem soziale Einrichtungen besucht und im Königswäldchen ein „Weg der Achtsamkeit“ angelegt. Gerade diese Aktionen waren Highlights für die Firmlinge. So erzählte die 15-jährige Sonja: „Besonders gut hat mir der Tag bei der Bitburger Tafel gefallen, aber auch das Zusammensein.“ Für die meisten Firmlinge gehört die Firmung zum Glauben und zur Tradition, das bestätigten auch die beiden 15-jährigen Lara und Marcelle. Im Gespräch mit dem Weihbischof vor dem Gottesdienst konnten die Firmlinge ihre Fragen loswerden, aber auch von ihrer Vorbereitung berichten. Gebert erklärte dabei, dass die Firmvorbereitung gut sei, um „herauszufinden wer ich bin und was der Glaube für mich bedeutet. Das kann ich nicht im Selfi-Modus. Dazu braucht man Austausch und ein Gegenüber.“

Zu Beginn der Messe begrüßte die Zehntklässlerin Tina den Weihbischof im Namen der Firmlinge und ihrer Katechetinnen. Den Gottesdienst zelebrierten Weihbischof Gebert, Pfarrer Thomas Weber und der Ruhestandsgeistliche Eugen Monshausen, assistiert von Diakon Peter Weber. Gebert zeigte in seiner Predigt mit Bezug auf das Sonntags-Evangelium auf, dass Jesus die Menschen zwar auffordere, Ziele im Blick zu behalten, dass aber die Fokussierung darauf nicht alles sei. Ein gutes Beispiel dafür sei das Bergsteigen, so der Weihbischof: „Wer die Aufmerksamkeit auf die nächsten Schritte und Abschnitte legt, kommt sicher ans Ziel.“ Auch bei der Firmung sei dies ähnlich. „Gefirmt zu sein bedeutet, die Sicherheit zu haben: Du bist einzigartig. Und zugleich bekommt man den Auftrag für die nächsten und wichtigen Schritte im Leben und im Glauben.“ Musikalisch rundete der Chor „All Voices“ die Messe ab, an dessen Ende die erste Vorsitzende des Pfarreien-Rates, Pia Mattes, das Wort an die Neugefirmten richtete.  

Am nächsten Wochenende beendet Weihbischof Gebert die Firmreise im Dekanat Bitburg mit Firmungen am Samstag, 23. November, um 18 Uhr in St. Petrus in Neidenbach und am Sonntag, 24. November, um 10.30 Uhr in Maria Himmelfahrt in Kyllburg.

(aw)

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