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Bistum Trier
Montag, 2. September 2019

Die Welt mit den Augen Gottes betrachten

Weihbischof Gebert spendet 54 Jugendlichen in Hermeskeil das Firmsakrament

Hermeskeil – Zum Auftakt seiner Firmreise im Dekanat Hermeskeil-Waldrach hat Weihbischof Franz Josef Gebert am 30. August 54 jungen Menschen in der Pfarrkirche St. Martinus das Sakrament der Firmung gespendet. Bis Ende September werden an insgesamt sieben Terminen knapp 250 Jugendliche aus der Pfarrei St. Franziskus Hermeskeil und den Pfarreiengemeinschaften Waldrach, Schillingen und Thalfang das Sakrament, das mit der Gabe des Heiligen Geistes bestärkt, empfangen.

Der Weihbischof bezeichnete im Firmgottesdienst den Heiligen Geist als die Kraft Gottes, die fähig mache, die Welt mit den Augen Gottes zu betrachten. Während in der Natur der „Kampf um den besten Platz“ vorherrsche, zeige Jesus mit seiner Botschaft, dass dies nicht alles sei. „‘Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘ – dieses Gebot will uns den Blick weiten und dazu einladen, die Mitmenschen mit Gottes Blick anzuschauen. Das weitet und bereichert das eigene Leben“, sagte Gebert. Das Geschenk des Heiligen Geistes ermögliche, dass die grundgelegten Talente eines jeden Einzelnen „zu einer Botschaft Gottes in meinem konkreten Leben werden können“. Er ermutigte die jungen Menschen, diesem Wirken des Heiligen Geistes, das nicht im „luftleeren Raum“ geschehe, im alltäglichen Leben Raum zu geben – wie dies auch schon im Zugehen auf die Firmung im vergangenen halben Jahr geschehen sei.

Die Firmvorbereitung, die die Jugendlichen dem Bischof vorstellten, sei in diesem Jahr nach einem neuen Konzept erfolgt, erklärte die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Hermeskeil, Mirjam Minder: „Erstmalig hat die Vorbereitung gemeinsam in einem Firm-Team aus den Pfarreiengemeinschaften der künftigen Pfarrei der Zukunft Hermeskeil stattgefunden.“ Die Jugendlichen konnten aus vier Bausteinen mit einer Vielzahl von einzelnen Angeboten die für sie passenden Projekte auswählen. Das individuelle Firmangebot bestand dann aus einem „liturgischen“, einem „sozialen“, einem „Schöpfungs-“ und einem „kreativen“ Baustein.

Selina Becker aus Dampflos zum Beispiel hat sich für eine Andacht mit Rockmusik, das Mitgestalten eines Fronleichnamteppichs im Altenzentrum Hermeskeil, einen „Upcycling“-Workshop und für einen Nachmittag mit modernem Liedgut im Gottesdienst entschieden. Wie Selina ist auch Lars Neumann aus Gusenburg die Firmung wichtig, um Taufpate werden zu können. Er interessierte sich ebenfalls am meisten für die Rockandacht sowie – neben dem Besuch eines Bio-Bauernhofes und einem Trommel-Workshop – für einen Rundgang zu den Stolpersteinen in Trier, den er aus dem „sozialen“ Baustein-Angebot ausgewählt hatte.

Nach den ersten Terminen in Hermeskeil, Thalfang (31. August) und Heidenburg (1. September) sind die nächsten Firmgottesdiensten am 21. September um 15.30 Uhr in Waldrach, St. Laurentius, und am selben Tag um 18.30 Uhr in Osburg, St. Clemens sowie am Sonntag, 22. September, um 10.30 Uhr in Schöndorf, St. Andreas und am Samstag, 28. September, um 18.30 Uhr in Schillingen, St. Alban.

(red)

 

 

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