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Bistum Trier
Montag, 9. September 2019

Doppel-Jubiläum für St. Nikolaus-Kirche

Dauner feierten mit Bischof Ackermann „700&70“

Daun – Unter dem Motto „700&70“ haben die Gläubigen in Daun am 8. September gleich zwei Jubiläen ihrer Pfarrkirche St. Nikolaus gemeinsam mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann gefeiert.

An zwei besondere Ereignisse aus der 1000-jährigen Geschichte ihrer Kirche erinnerten die Dauner während des Jubiläumsfestes: Im Jahr 1316 wurde das Gotteshaus erstmals urkundlich als Pfarrkirche erwähnt, und am 21. August 1949 wurde die im Krieg durch Bomben schwer beschädigte Kirche wiedereröffnet und neu eingeweiht. Zudem hatte sie in den Jahren 2016 und 2017 ein neues Dach und einen neuen Außenanstrich erhalten, und es waren an der Fassade eine Reihe kleinerer Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten getätigt worden. 2019 hatten zwischen Januar und Mai hatten Gipser, Maler, Heizungsbauer und Elektriker im Innenraum gewirkt. Insgesamt wurden etwa zwei Millionen Euro investiert.

Den Festgottesdienst zum Doppeljubiläum und zur beendeten Renovierung leitete der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann; mit ihm zelebrierten die Priester Ludwig Hoffmann und Stanislaw Stepka. Ackermann beglückwünschte die Dauner zu dem Abschluss der Arbeiten und der langen Tradition in ihrer Gemeinde. Er bezeichnete die Dauner Pfarrkirche als „eine Gottesburg, die in das Gemeinwesen hineinleuchtet“. Er schwärmte von dem bergenden Charakter des Innenraums, besonders auch von dem markanten Gabelkreuz im Chorraum. Mit ihrem Engagement für die Renovierung hätten die Verantwortlichen und Pfarrangehörigen vor Ort deutlich gemacht, dass es ihnen nicht egal sei, wie ihre Kirche aussehe, betonte Bischof Ackermann. Mit Blick auf das häufig skizzierte Bild von Kirche, die ein „Problem habe oder nur Probleme mache“ appellierte er daran, sich umso mehr an dem gemeinsamen Ringen um die Kirche Jesu Christi und um ein erneuertes Miteinander zu beteiligen. „Wie schön, dass es zwischendurch auch Feste gibt“, meinte der Bischof – „und zwar nicht um uns abzulenken oder wegzuträumen, sondern um den Glauben zu weiten und das Leben heller zu machen.“

Auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Hans-Georg Hoffmann schloss sich dem an: „Wir Dauner können stolz auf unsere Kirche sein. Sie ist ein besonderer, kostbarer Ort“, sagte er. Dem Gottesdienst einen besonders festlichen Charakter gaben die Klänge und Gesänge des Kirchenchors Daun, des Projektchors der Pfarreiengemeinschaft Daun und des Dekanatskantors und Organisten Hubert Blaum.

(sb)

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