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Bistum Trier
Dienstag, 2. November 2021

"Ein Juwel wieder zum Leuchten gebracht"

Wiedereröffnung der Pfarrkirche in Briedel

Briedel – Die Pfarrei Briedel in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm/Mosel hat an Allerheiligen die Wiedereröffnung ihrer innen restaurierten St. Martin-Kirche gefeiert. Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters lenkte in seiner Predigt den Blick auf die prachtvollen Deckengemälde und ihre Bedeutung für den christlichen Glauben.

Die Einladung an Weihbischof Peters zum Festgottesdienst habe er mit diesen Worten ausgesprochen: „Komm doch mal zu uns nach Briedel. Wir haben hier echt was zu bieten.“ Das erzählte Pastor Paul Diederichs mit einem Augenzwinkern zu Beginn. Was er damit meinte, sah die Gottesdienstgemeinde erstmals wieder nach 18 Monaten der Innenrestaurierung in der ganzen Pracht. Dort, wo schon vor 1500 Jahren eine Kirche gestanden hatte und vor 250 Jahren mit dem Bau der heutigen Pfarrkirche mit weit und breit einmaligen Freskengemälden im Rokokostil begonnen worden war, hatten Wände und Decke im Lauf der letzten Jahrzehnte ihre ursprüngliche Schönheit eingebüßt, waren die Gemälde verblasst, verschmutzt und abgeblättert.

Doch nun – so brachte es Weihbischof Peters auf den Punkt – sei der Kirchenraum wieder wunderschön. Im Zuge der Restaurierung sei „ein Juwel wieder zum Leuchten gebracht“ worden. Anhand der Bilder im Deckengemälde könne der Betrachter alle wichtigen Stationen des christlichen Glaubens und Lebens nachvollziehen, erklärte er. Und dankte allen, denen es ein Anliegen war, dass die Briedeler Kirche wieder ein Schmuckstück ist: dem Architekten Franz Niespor als Scharnier zwischen Kirchengemeinde, Firmen und Bistum; dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat und dem Förderverein; den vielen ehrenamtlichen Helfern und Spendern, ohne die die Renovierung nicht hätte durchgeführt werden können. „Eine große Gesamtleistung mit vielen persönlichen Einzelbeiträgen“, resümierte der Weihbischof, an dessen Seite am Altar neben Pastor Paul Diederichs auch Diakon Markus Engel mitwirkte.

Landrat Manfred Schnur nannte die Martinskirche „ein weithin sichtbares Zeichen an der Mosel“ und wünschte, dass sie wie eine gute Stube sein möge, „wo man sich trifft und wohlfühlt, wo man feiert und wo man trauert.“ Eine Aufgabe bleibt den Briedelern noch für die kommenden Monate, denn es gilt noch, die Orgel zu renovieren.

(red)

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