Unsere WebSeite verwendet Cookies (kleine Textdateien, die sie auf Ihrem Rechner ablegt); dadurch bleibt bistum-trier.de für Sie möglichst leicht zugänglich und komfortabel. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung . Sie können in den Einstellungen Ihres Browsers bestimmen, ob er Cookies akzeptiert oder nicht. Wenn Sie auf unserer Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Bistum Trier
Sonntag, 17. November 2019

Ein respektvoller Diskurs

Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche ist am 29. November Thema in Neuwied

Neuwied – Sie haben die Energie, die von Maria 2.0 ausgegangen ist, aufgenommen. Doch neben den Themen Frauenpriestertum und der Geschlechtergerechtigkeit treibt sie die Frage um: „Wie können wir unseren Glaube in die nächste Generation weitergeben?“ Rund zehn Neuwieder Frauen haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen und laden am Freitag, 29. November, zu einem offenen Austauschforum in der Matthiaskirche ein.

Diesen Ort haben die Frauen aufgrund unterschiedlicher Gesichtspunkte gewählt: Die Kirche liegt direkt in der Stadt. Und in St. Matthias wurden durch das Projekt „ION“ im vergangenen Jahr bereits neue Wege gegangen, erklärt Stefanie Schmeink, die auch im Projektteam „ION“ ist.

„Mein Herz schlägt noch für die Kirche, die auch meine Heimat ist“, betont Petra Frey. Doch trotzdem sieht sie Veränderungsbedarf. Als Gemeindereferentin ist sie im Rahmen ihres Arbeitsfeldes Frauenpastoral in der Gruppe tätig – aber auch als Frau, hebt sie hervor. „Die Ämterfrage ist für mich zweitrangig. Wir möchten auf das schauen, was Jesus uns vorgelebt hat und uns an seiner Haltung den Menschen gegenüber orientieren“, sagt Petra Frey. „Wir möchten einen respektvollen Diskurs, weil uns viel am Glauben liegt“, fügt Catrina Schneider vom Team hinzu. Die Frauen wollen am Thema dran bleiben und es wachhalten.

Seit Mai trifft sich die Gruppe und tauscht sich über Frauen und Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche sowie über die Zukunft der Kirche aus; darunter fällt auch die Problematik des Machtmissbrauchs. Dabei war der Gedanke „Wie können wir auch heute noch die Kirche als Erfahrungsraum gelebter christlicher Spiritualität erhalten, gerade auch für junge Menschen?“ immer präsent.

Der 29. November soll auch zeigen, wie viele Menschen bewegt das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche. „Wir wollen miteinander das tun, was Jesus immer wieder getan hat: Er hat sich mit Menschen um einen Tisch versammelt, gegessen, getrunken, mit ihnen auf Augenhöhe geredet, ist mit ihnen gegangen und hat sich für sie interessiert“, fasst Petra Frey zusammen. Die Initiatorinnen wollen mit ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung Alltag und Theologie zusammenbringen. „Eventuell können Ziele für das nächste Jahr miteinander entwickelt werden“, blickt sie auf den anstehenden Termin.

Wer die Initiatorinnen kennenlernen möchte, ist zu einer „Ma(h)lZeit … für offene Worte“ am Freitag, 29. November um 18.30 Uhr eingeladen. Die Besucherinnen und Besucher erwartet in der Neuwieder Matthiaskirche (Heddesdorfer Straße) moderierte Tischgespräche, Gebet, Musik und gemeinsames Essen; Anmeldung bis zum 20. November.

Weitere Infos gibt es bei der Gemeindereferentin Petra Frey, Tel.: 02631-73422 oder per E-Mail an p.frey(at)pfarreiengemeinschaft-neuwied.de.

(jf)

Weiteres:

News Details