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Bistum Trier
Mittwoch, 9. März 2022

Ein sichtbares Zeichen für den Frieden

900 Schülerinnen und Schüler bilden in Saarbrücker Marienschule das Friedenszeichen

Saarbrücken – Unter dem Motto „Nein zum Krieg – stand with Ukraine“ haben die Schülerinnen und Schüler der Marienschule Saarbrücken, einem Gymnasium in Trägerschaft des Bistums Trier, am Mittwochvormittag auf dem Schulhof ein großes Friedenszeichen gebildet. Unterstützt wurden die rund 800 Marienschüler von etwa 100 weiteren Schülerinnen und Schülern der Louis-Braille-Schule (Staatliche Schule für Blinde und Sehbehinderte) in Lebach sowie dem Technisch-gewerblichen Berufsbildungszentrum Saarbrücken 2. Um das Peace-Zeichen in den ukrainischen Nationalfarben leuchten zu lassen, trugen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 gelbe Kleidung und gelbe Luftballons, die Klassen 8 bis 12 blaue Kleider und blaue Ballons.

Der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt und Bürgermeisterin Barbara Meyer dankten den Schülern für ihr Engagement ebenso wie Reiner Calmund, der als Botschafter der Werner-Zimmer-Friedenskette nach Saarbrücken gekommen war. Die Friedenskette – benannt nach dem Sportler und Moderator Werner Zimmer, der sich für soziale Projekte engagierte – steht als symbolisches Zeichen für Verständigung und gegen Krieg und Gewalt. „Engagiert euch weiter für den Frieden“, rief der ehemalige Fußballfunktionär den Kindern und Jugendlichen zu. Schulleiter Peter Jochum unterzeichnete symbolisch ein Fußballtrikot – damit gehört die Marienschule auch zum Netzwerk der Friedenskette dazu. Eine Schülerin des TGBBZ 2 Saarbrücken sang Udo Lindenbergs Lied "Wozu sind denn Kriege da?". 

„Die Idee für die Aktion hatte das Team Schulpastoral, dem Schüler, Lehrer und Eltern angehören, als während der Ferien der Krieg ausgebrochen ist“, sagt Lehrerin und Pastoralreferentin Annette Sorg-Janishek. Die Aktiven der Werner-Zimmer-Friedenskette seien auf die Aktion aufmerksam geworden und hätten den Kontakt zu den beiden anderen Schulen hergestellt. Die Initiatoren der Friedenskette hatten eine ukrainische Familie, die erst gestern im Saarland angekommen ist, mit zu der Aktion gebracht. „Die Familie war sichtlich gerührt und überwältigt von der großen Solidarität“, schildert Sorg-Janishek. Die Schulgemeinschaft plane weitere Hilfsaktionen für die Ukraine. So sollen etwa bei einem Kuchenverkauf Spenden eingenommen werden.

(uk)

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