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Bistum Trier
Dienstag, 24. November 2020

Eine Erinnerung daran, füreinander da zu sein

Weihbischof Gebert hat in der Eifel das Sakrament der Firmung gespendet

Daun/Adenau/Kelberg – In knapp 30 Gottesdiensten im November haben rund 380 junge Menschen aus dem Dekanat Vulkaneifel und der Pfarreiengemeinschaft (PG) Adenau das Sakrament der Firmung empfangen. Einer der letzten Termine war das Pontifikalamt mit Weihbischof Franz Josef Gebert in Sankt Vincentius, Kelberg, am 22. November; Konzelebrant war Ortspfarrer Ulrich Apelt.

Bis zu fünf Firmgottesdienste an einem Tag: „Das ist tatsächlich eine Herausforderung“, räumt Weihbischof Franz Josef Gebert ein. Doch jeder Gottesdienst sei ein neues Erleben, betont er. Mit Blick auf das von den Gemeindereferentinnen und -referenten im Dekanat Vulkaneifel und der PG Adenau entwickelte Online-Konzept finde diese Firmreise mit all den der Pandemie geschuldeten Einschränkungen als „Bestmögliches zwischen nichts und allem“ statt. Denn notgedrungen seien neue Formen und Wege gefunden worden. Einige Elemente hätten sich bereits als ansprechend erwiesen habe, sodass viele davon auch in Zukunft zum Tragen kommen könnten, so Gebert.

In der Pfarrkirche Sankt Vincentius in Kelberg spendete der Weihbischof am Christ-König-Fest zwei Gruppen von Jugendlichen das Sakrament der Firmung. In seiner Predigt sprach der Gebert über die Königsskulpturen, die der Bonner Diakon Ralf Knoblauch aus alten Balken schnitzt. Diese seien in bescheidener Manier ausgestaltet und unverwechselbar mit goldener Krone und weißem Hemd ausstattet. Als Zeichen der Wertschätzung und Hoffnung stiftet der Diakon sie an Menschen in aller Welt, die an Unterdrückung und Armut leiden. „Die Königsskulpturen erinnern uns an die Königswürde eines jeden Menschen und appellieren daran, dass wir füreinander da sein sollen“, erklärte der Weihbischof. Die Salbung mit Chrisam im Rahmen der Firmung sei mit dem Auftrag verbunden, der Gemeinschaft den eigenen Talenten und Gaben entsprechend zu dienen, sagte Gebert, bevor er die Stirnen der Firmlinge salbte und den Friedensgruß sprach.

Firmvorbereitung – über Gott, die Kirche und den Glauben nachdenken

Unter den Firmlingen der PG Kelberg waren Julia Denskat aus Kelberg und Aaron Gerhards aus Hörschhausen. Die Vorbereitung habe ihnen gut gefallen, denn sie seien angeregt worden, über Gott, die Kirche und ihren Glauben nachzudenken, erzählen die beiden Zehntklässler. Trotz der Kontaktreduzierungen sei eine Verbundenheit entstanden. „Wir konnten uns zu jeder Zeit im Internet austauschen“, erklären sie. Da die ansonsten bei der Firmvorbereitung üblichen sozialen Projekte nicht stattfinden konnten, wurden Sammelaktionen ins Leben gerufen: zum Beispiel Briefmarken, die zur Finanzierung von Ausbildungsplätzen in aller Welt verkauft werden, oder Kronkorken, aus deren Verkaufserlös die Kosten für die Krankenversicherung benachteiligter Kinder in Ghana bestritten werden. Für die Firmvorbereitung waren die Gemeindereferentinnen und -referenten Stefan Becker, Markus Göbel, Astrid Koster, Anita Nohner und Anette Weber verantwortlich.

(red)

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