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Bistum Trier
Freitag, 9. September 2022

Einladender, wohnlicher und dennoch raffiniert

Das momentum in Neunkirchen feierte seine Neungestaltung mit Gästen und Partnern

Neunkirchen – „Sieht das toll aus!“, „Wie in einem richtigen Café!“, „Wo ist denn die Tapete von früher?“ – neugierig betreten die ersten Gäste am Mittwochnachmittag das momentum – Kirche am Center in Neunkirchen. Nach zwei Wochen voller Renovierungsarbeiten hat die Begegnungsstätte an der Bliespromenade zur Neueröffnung eingeladen. Rund 50 Interessierte, darunter zahlreiche Kooperationspartner, die die Räumlichkeiten für ihre Treffen nutzen, sind gekommen, um bei einem Glas Sekt und so manchem Gespräch den neuen Stil in Augenschein zu nehmen.

Die Ungeduld und Vorfreude auf die neue Einrichtung und Optik sei vor allem bei den Stammgästen spürbar gewesen, sagt das hauptamtliche Leitungs-Duo, Pastoralreferentin Jennifer Schmitt und Gemeindereferentin Katja Groß. „Es ist ein Segen und lässt uns demütig und dankbar sein, wie sehr Menschen aus Neunkirchen und der Umgebung das momentum als wichtigen Ort für ihr Leben und ihren Glauben entdeckt haben“, findet Groß. Die Leiterinnen dankten insbesondere Gisela Omlohr und Jochen Maas, die die Raumgestaltung planten und dem momentum so seinen neuen Look gaben. Dank ging auch an die zahlreichen Ehrenamtlichen, die Partner und allen, die das momentum unterstützten. So sei das Geld für die Renovierung hauptsächlich über Crowdfunding in den Neunkircher Pfarreien zusammengekommen, einen Teil steuerte das Bistum bei.

Herrschte zuvor ein bunter Farbenmix, hat sich das Team nun für einen klareren Farbstil mit nur zwei Farbtönen entschieden. „Dadurch wollten wir den Begegnungsraum einladender, solider und wohnlicher und dennoch raffiniert gestalten. Aber keine Sorge, das Programm und die Gäste sollen weiterhin viel Farbe in das Leben des momentums bringen“, sagt Jennifer Schmitt. Weichen musste daher auch die markante Tapetenbahn. „Manche liebten die Mariendarstellungen, die zwischen Kitsch und Kunst und Kinderkritzeleien anmuteten…andere sagten, endlich ist die Tapete weg“, sagt die Pastoralreferentin.

Noch ist nicht alles an Ort und Stelle – die zwei großen Wandspiegel, die dem Raum Weite verleihen sollen, fehlen noch, ebenso wie der große ovale Holztisch, der angeschafft wurde, um dem Wunsch nach noch mehr Gemeinschaft zu entsprechen. Auch für die roten Kabel der extravaganten, kugelförmigen Deckenlampen muss noch eine Lösung gefunden werden. „Die Gestaltung ist noch nicht fertig und wird es hoffentlich auch nie werden. Was gibt es Schöneres, als einen Ort zu haben, an dem immer wieder Veränderung nötig und möglich ist und an dem viele Menschen Ideen einbringen und sich an der Umsetzung beteiligen können?“, fragt Groß. Im Zentrum der Neugestaltung steht die Lichtinstallation eines Kreuzes an der Wand „Es war selbstverständlich, dass es hier ein Kreuz geben soll, erkennbar und dennoch unaufdringlich, damit sich auch Menschen anderer Religionen oder Religionslose eingeladen und willkommen geheißen fühlen“, sagt sie.

Vor neun Jahren ist das momentum zunächst als Projekt gestartet. Da unklar war, ob und wie das Angebot in Neunkirchen angenommen wird, wurde kein teures Mobiliar angeschafft. Inzwischen hat sich der Begegnungsort in der Stadt etabliert, das drücken nun auch die neuen massiven Stühle, Sitzbänke und Tische aus der Gastronomie aus.

Gründe für die Umgestaltung habe es gleich mehrere gegeben, erzählt das Leitungs-Duo. „Unser Anliegen war, dass von außen erkennbar sein soll, was man innen erwarten darf“, sagt Schmitt. Wurde das momentum schon für ein Reisebüro oder einen Kindertreff gehalten, zieren nun die Logos aller Kooperationspartner eine der Fensterscheiben. Einen weiteren Auslöser habe auch die Corona-Pandemie gegeben: „Unsere Möbel, insbesondere die Sitzkissen, waren nicht einfach abwaschbar und nach jeder Nutzung vorschriftsmäßig zu desinfizieren.“ Die neuen Sitzgelegenheiten seien einfach zu reinigen.

Der Neunkircher Pfarrer Markus Krastl segnete die neugestalteten Räume. „Eigentlich hat der Raum schon bei der Eröffnung seinen Segen bekommen, aber ein Segen schadet bekanntlich nie“, sagt Krastl. Er bat Gott, im momentum zu wirken, damit alle Gäste bei Veranstaltungen lernen und wachsen können. Der Beigeordnete der Stadt Neunkirchen, Thomas Hans, überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Jörg Aumann (SPD): „Hier ist ein lebendiger Raum entstanden, ich freue mich auf das Jubiläum im nächsten Jahr und noch viele weitere Jahre“, sagte Hans.

Das neue Programm steht bereits online unter: www.momentum-nk.de

(uk)

 

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