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Bistum Trier
Dienstag, 2. April 2019

Entzündet vom Geist des Marienbergs

Kerstin Ollmann als neue Leiterin begrüßt

Boppard – Vor rund zehn Monaten wurde Magdalena Mohr-Quadt mit den Worten: „Eine starke Frau geht – eine starke Schule bleibt“ in den Ruhestand verabschiedet. Bei der offiziellen Einführung von Kerstin Ollmann als neue Leiterin der Bischöflichen Realschule Marienberg in Boppard konnte Albrecht Adam vom Bischöflichen Generalvikariat guten Gewissens sagen: „Eine starke Schule hat eine neue starke Schulleiterin.“

Die Wahl sei auf Kerstin Ollmann gefallen, da sie hohe berufliche Qualifikationen und eine tiefe Verwurzelung im christlichen Glauben aufweise, erklärte Adam als Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Er bescheinigte ihr zudem Souveränität und eine hohe Kompetenz im Umgang mit Schülerinnen und Schülern sowie den Kolleginnen und Kollegen.

Kerstin Ollmann legte 1994 am Görres-Gymnasium ihr Abitur ab. Studiert hat sie an der Universität Koblenz-Landau die Fächer Geschichte und Englisch. Ihre erste Stelle trat sie an der Geschwister-Scholl-Realschule in Andernach an, dort wurde sie auch Erste Realschulkonrektorin. Diesen Posten hatte sie Jahre später ebenfalls an der Koblenzer Clemens-Brentano-/Overbeck-Schule inne.

Dass die Schule zukunfts- und wettbewerbsfähig bleibe, vermeldete sie als ihre Aufgabe in Bezug auf die Schulstruktur und auf die Umsetzung der Trierer Bistumssynode. Ein Großteil des Dekanats St. Goar wird zur Pfarrei der Zukunft Boppard. In dieser soll die Schule noch mehr „Ort von Kirche“ werden. „Das können wir zuversichtlich angehen, denn wir können darauf vertrauen, dass Gott seinen Beitrag dazu leistet“, blickte Dechant Hermann-Josef Ludwig während des Wortgottesdienstes hoffnungsvoll in die Zukunft. Die neue Schulleiterin versprach, stets „eine offene Tür und ein offenes Ohr zu haben“. Denn sie sei „entzündet vom Geist des Marienbergs“.

„Was es heißt, den ganzen Menschen zu bilden, wird uns heute gezeigt, und das wird hier gelebt“, bemerkte Adam in Bezug auf die Gestaltung des Wortgottesdienstes und der anschließenden Feierlichkeiten, bei denen neben Lehrerkollegium und Schulmitarbeitende, insbesondere die Schülerinnen und Schüler tatkräftig mitarbeiteten. „Und das kommt aus dem Herzen, das ist nicht gezwungen“, merkte Adam an.

„Eine Schule führt kein Eigenleben, sondern ist eingebunden in die Region“, sagte Adam, dies wurde auch durch die Zahl an Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft unterstrichen. Der gesamte Tag stand unter dem Motto „Sei wie eine Schale“ in Anlehnung an einen Text des Heiligen Bernhard von Clairvaux.

(jf)

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