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Bistum Trier
Mittwoch, 13. Januar 2021

Fachstellen helfen, wenn im Homeschooling der Drucker fehlt

Die Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral drucken für Schüler kostenlos Unterlagen aus

Dillingen/Saarbrücken – Schülerinnen und Schüler im Saarland, die während des Homeschoolings keine Möglichkeit haben, wichtige Unterlagen oder Hausaufgaben zu Hause auszudrucken, können sich per E-Mail an die Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral in Saarbrücken und Dillingen wenden. Die Mitarbeiter drucken dort kostenlos die Unterlagen aus und schicken sie von Montag bis Freitag per Post zu den Kindern und Jugendlichen nach Hause. Schülerinnen und Schüler aus den Kreisen Merzig-Wadern und Saarlouis wenden sich bitte per Mail an fachstellejugend.dillingen(at)bistum-trier.de; Für die Landkreise Neunkirchen, St. Wendel und den Regionalverband Saarbrücken ist die FachstellePlus in Saarbrücken zuständig unter fachstellejugendplus.saarbruecken(at)bgv-trier.de . Nach dem Ausdruck werden die Unterlagen gelöscht. Dokumente, die bis 12 Uhr eintreffen, werden noch am gleichen Tag zur Post gebracht. Die Druckeraktion geht zunächst bis zum 31. Januar mit Option zur Verlängerung.

Bereits während der Schulschließungen während des ersten Lockdowns hatten die Fachstellen die Druckeraktion angeboten – mit enormer Nachfrage. „Es ist für viele nicht mehr selbstverständlich, zu Hause einen Drucker zu haben“, sagt der Leiter der FachstellePlus für Kinder- und Jugendpastoral in Saarbrücken, Andreas Feid. Viele Familien besäßen auch keinen Computer mehr, die Schülerinnen und Schüler müssten die Hausaufgaben auf dem Smartphone öffnen. „Am Handy arbeiten und lernen ist jedoch sehr schwierig“, sagt Feid. Im Frühjahr seien viele Anfragen von Grundschülern sowie Berufsschülern gekommen, die sich auf Prüfungen vorbereiteten. Zwar richte sich die Aktion schwerpunktmäßig an Schülerinnen und Schüler aus dem Saarland, aber auch bei Anfragen aus Rheinland-Pfalz und bei Bitten, wichtige Unterlagen für die Korrespondenz mit einer Behörde auszudrucken, habe man geholfen, sagt Feid.

Auch bei der zweiten Auflage der Druckeraktion sei die Nachfrage enorm, sagt Jörg Ries, Leiter der Dillinger Fachstelle: „Bereits zu Dienstbeginn um 8 Uhr hatten wir 15 Anfragen.“ Obwohl die Aktion erst in dieser Woche starten sollte, habe sein Team bereits am Donnerstag und Freitag Ausdrucke verschickt. Lehrerinnen und Lehrer hätten versichert, dass es einen großen Bedarf gebe. „Nach den ersten Tagen kann ich das auf jeden Fall bestätigen“, sagt Ries.

(uk)

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