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Bistum Trier
Mittwoch, 2. Dezember 2020

Fassungslos und traurig angesichts brutaler Gewalttat

Mehr als 100 Menschen beten im Dom für die Opfer der Amokfahrt

Trier – Nach der Amokfahrt eines Autofahrers mit fünf Toten und mehreren Verletzten in der Trierer Innenstadt haben am Abend des 1. Dezember mehr als 100 Menschen im Trierer Dom für die Opfer der Tat und deren Angehörige, für die knapp 700 Einsatz- und Rettungskräfte und alle Betroffenen gebetet. Zu dem ökumenischen Gebet hatten Bischof Stephan Ackermann und Jörg Weber, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier, eingeladen.

„Ein für Trier schrecklicher Tag geht zu Ende“, sagte Bischof Ackermann. Er sei fassungslos und traurig angesichts der „brutalen Gewalttat“. Nicht nur Trier stehe unter Schock. Man bete für die Toten, die „einer blindwütigen Tat“ zum Opfer gefallen seien, für die Schwerverletzten und deren rasche Genesung, für alle, die vor Ort waren und traumatisiert sind, für die Rettungskräfte, die Polizei, die Notfallseelsorger und alle Betroffenen. „Noch gibt es keine Erklärung“, so der Bischof. „Deshalb wenden wir uns im gemeinsamen Gebet an Gott, den Herrn des Lebens.“ Auf den Treppenstufen zum Altar wurden Kerzen aufgestellt; in allen Trierer Kirchen läutete um 20 Uhr die Totenglocke.

Der Dom ist geöffnet. Am Seitenaltar (Ausgang zum Kreuzgang) ist ein Gedenkort eingerichtet. Es besteht die Möglichkeit, dort auch Kerzen oder Blumen zum Gedenken aufzustellen oder abzulegen. Ein Kondolenzbuch ist ausgelegt. Auf www.bistum-trier.de/home/triertrauert finden Betroffene Hinweise auf Gesprächsangebote und seelsorgliche Begleitung.

Am Donnerstag, 3. Dezember, werden die Glocken des Trierer Doms und der Innenstadtkirchen um 13:46 Uhr - exakt zwei Tage nach der Amokfahrt - zum Zeichen des Gedenkens an die Opfer und Betroffenen und als Einladung zum stillen Gebet läuten. Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe hatte zu einer Gedenk- und Schweigeminute eingeladen; die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer landesweit zu einer Schweigeminute aufgerufen. Die Kirchengemeinden des Bistums sind eingeladen, sich der Gedenkminute und dem Glockengeläut anzuschließen.

(red/ih)

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