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Bistum Trier
Mittwoch, 19. Dezember 2018

Frieden wächst aus den kleinen Dingen

Pfadfinder überreichen Trierer Bischof Ackermann das Friedenslicht aus Bethlehem

Trier – Eine Delegation von zwölf Pfadfinderinnen und Pfadfindern hat dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann das Friedenslicht aus Bethlehem überbracht. Bereits zum 25. Mal wird das Licht aus dem Geburtsort Jesu als Zeichen für den Frieden in alle Welt getragen. Das Friedenslicht wird in der Hauskapelle des Bischofshofes in Trier brennen.

Angesichts des diesjährigen Mottos „Frieden braucht Vielfalt – Zusammen für eine tolerante Gesellschaft“ erinnerte die Delegation beim Bischof an eine Stelle aus dem Brief des Paulus an die Gemeinde in Rom: „Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden“ (Röm 12,18). Für Frieden, so führten sie aus, brauche es Toleranz, Achtung, Rücksicht, Gesprächsbereitschaft und Vertrauen. Bischof Ackermann bedankte sich bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern und bekräftigte, dass Vielfalt kein Hindernis für den Frieden sei, sondern vielmehr gut und bereichernd. Die Erfahrung zeige, dass der Friede im Kleinen beginne, in den alltäglichen Dingen und Begegnungen, und dann aus den kleinen Dingen wachse. Er teilte mit der Gruppe die Erinnerung an einen Besuch bei Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan. Auf dem Weg nach Kabul flog das Friedenslicht gut sichtbar für alle in der Bundeswehrmaschine mit, um Licht zu jenen zu bringen, die dort über Weihnachten ihren Dienst verrichteten.

Die Trierer Pfadfinderinnen und Pfadfinder hatten das Friedenslicht zuvor in Österreich in Empfang genommen. Am Wochenende kam das Licht mit dem Flugzeug von Bethlehem nach Linz. Insgesamt rund 1500 Pfadfinder aus 19 Nationen entzündeten dort ihre Kerzen, um das Licht in ihre Heimat zu bringen.

Gottesdienste und Aussendungsfeiern des Friedenslichts können, soweit bekannt, unter www.friedenslicht.de abgerufen werden.

 

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