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Bistum Trier
Montag, 29. August 2022

Führungen und Exkursionen zu Stätten jüdischen Lebens

AG Gedenken Schweich stellt Herbstprogramm vor

Schweich – Am 9. September startet das Herbstprogramm der Arbeitsgemeinschaft (AG) Gedenken, das zwei Führungen und eine Exkursionen zu Stätten jüdischen Lebens in und um Schweich bietet. 

Gleich am Eröffnungstag gibt es um 16.30 Uhr eine Führung durch die ehemalige Synagoge in Schweich. Die beiden Referenten René Richtscheid (Emil-Frank-Institut Wittlich) und Peter Szemere (Jüdische Kultusgemeinde Trier) informieren über die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Schweich und ihres Gotteshauses und geben Einblick in den Betraum der ehemaligen Synagoge, wo sie Zusammenhang den jüdischen Glauben vorstellen und erklären. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Am 18. September besteht die Möglichkeit, mit Peter Szemere (Jüdische Kultusgemeinde Trier) die Trierer Synagoge und den jüdischen Friedhof in der Weidegasse zu besichtigen und so Geschichte und Gegenwart der Juden in Trier kennenzulernen. Die Führung beginnt um 14 Uhr in der Synagoge (Kaiserstraße 25, Trier); die Teilnahme kostet 7 Euro.

 

Des Weiteren findet am 23. September eine Exkursion in Form eines wandernden Vortrags auf den Spuren jüdischer Grabstätten an der Mosel statt. Hermann Erschens (Realschulrektor i.R.) und René Richtscheid (Emil-Frank-Institut Wittlich) begleiten die Wanderung zu den jüdischen Friedhöfen in Leiwen, Trittenheim und Neumagen. Letzteres war das regionale Zentrum des Landjudentums in der Vormoderne. Treffpunkt ist um 15 Uhr am jüdischen Friedhof in Leiwen (Detzemer Straße); Teilnahmebeitrag 7 Euro. 

Weitere Infos und Anmeldungen gibt es bei der VHS Schweich, Tel.: 06502-2332 oder E-Mail: schweich(at)kvhs.trier-saarburg.de

Information: Die AG Gedenken

Seit 2010 gibt es im Raum der heutigen Verbandsgemeinde Schweich das Programm „Jüdisches Leben in und um Schweich“ in Trägerschaft des Pastoralen Raums Schweich. In der AG Gedenken haben sich Vertreter*innen des Pastoralen Raums Schweich, der jüdischen Kultusgemeinde Trier, des Emil-Frank-Instituts (Wittlich), der Stadt Schweich, der VHS Schweich, des Vereins Kultur in Schweich e.V., der KEB Trier sowie interessierte Einzelpersonen zusammengeschlossen. Ihre Arbeit verfolgt zwei Zielrichtungen: Zum einen will sie den Opfern des Nationalsozialismus, insbesondere den jüdischen Opfern, ein Gesicht geben und einen Ort im Bewusstsein der Menschen schaffen, die heute in der Verbandsgemeinde Schweich leben. Zum anderen will sie einen Beitrag leisten zu einer menschengerechten und menschenwürdigen Gestaltung des Zusammenlebens der verschiedenen Gruppen unserer Gesellschaft jenseits von Diskriminierung und allen Formen der Menschenverachtung. 

Weiterführende Informationen gibt es auf https://juedisches-leben-vgschweich.de/ 

(red)

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