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Bistum Trier
Freitag, 16. August 2019

Fürsprache in den großen Nöten unserer Zeit

Weihbischof Robert Brahm eröffnet Marien-Wallfahrtwoche in Riegelsberg

Riegelsberg – Mit einem festlichen Gottesdienst hat Weihbischof Robert Brahm an Maria Himmelfahrt die diesjährige Wallfahrtswoche in Riegelsberg St. Josef eröffnet. Am Gnadenbild der „Schwarzen Madonna von Güchenbach“ werden bis zum 22. August wieder Pilgerinnen und Pilger von nah und fern erwartet. Um 9:30 Uhr gibt es täglich eine Eucharistiefeier (am Sonntag 10:15 Uhr). Das gesamte Angebot der Wallfahrtwoche findet sich unter www.pfarreiengemeinschaft-riegelsberg-koellerbach.de

In seiner Begrüßung zu Beginn der 73. Wallfahrtwoche lud Pfarrer Franz-Josef Werle die Gläubigen dazu ein, die Wallfahrtwoche für ein „Update“ ihres Marienbildes zu nutzen und zu überprüfen, was die Gottesmutter heute für ihr Leben und das Leben der Kirche bedeutet.

Weihbischof Robert Brahm erinnerte in seiner Festpredigt an das Zweite Vatikanische Konzil, das Maria als die „Fürsprecherin der Menschen“ bezeichnet und zuständig für das Glaubensleben. Papst Johannes Paul II. habe immer die besondere Bedeutung der Gottesmutter Maria betont und sie „Mutter unseres Vertrauens“ genannt, die mit ihrer Fürsprache für die Menschen eintrete. Die Wallfahrtwoche sei eine gute Gelegenheit sich vor Maria zu versammeln und für ihre Fürbitte vor Gott „in den Nöten von uns einzelnen Menschen zu bitten“. Es gehe aber auch um die „Fürsprache in den großen Nöten unserer Zeit, dass die Menschen nicht in seelenlose Ideologien geraten.“ Weihbischof Brahm lud seine Zuhörerinnen und Zuhörer dazu ein, „den Finger in die Wunden der Zeit zu legen und dabei auf die Fürsprache Mariens zu vertrauen, dass unser Leben heil und gut werden kann.“ So könne sich aus dem Glauben heraus das Leben der Welt immer wieder zum Guten wenden. Brahm erinnerte an die Entwicklungen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg und die Aussöhnung mit Frankreich und Polen. Das sei in der Rückschau wie ein Wunder. „Auf die Fürsprache Mariens können nimmer wieder solche Wunder entstehen“ lud der Weihbischof auch zum Gebet für Europa und zur Heilung von Verwundungen bei uns Menschen ein.

Mit Weihbischof Brahm und Pfarrer Werle feierten Pfarrer i.R. Hans-Josef Lessel und die Diakone Wolfgang Holschuh und Reimund Franz den gut besuchten Festgottesdienst mit Kräutersegnung. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Kirchenchöre von St. Josef, St. Matthias und der Chor Cantate Domino zusammen mit Gregor Zeyer an der Trompete unter der Leitung von Organist Jonas Mayer.

Die „Güchenbacher Madonna“ ist ein genaues Abbild der bekannten Muttergottes von Altötting. 1945 wurde sie von ihrem Stifter, Monsignore Adalbert Vogl, damals Administrator der Gnadenkapelle in Altötting geweiht und der nach Bayern evakuierten Elisabeth Friedrich aus Güchenbach geschenkt, mit dem Wunsch auch in deren Heimatort eine Wallfahrt zu begründen. 1946 wurde das Güchenbacher Gnadenbild von Trier Bischof Franz Rudolf Bornewasser feierlich gekrönt. Seitdem findet jedes Jahr die Wallfahrtwoche statt. Die Schwarze Madonna ist übers ganze Jahr im Marienaltar der Pfarrkirche aufgestellt.

(red)

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