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Bistum Trier
Donnerstag, 5. März 2020

Gemeinsame Abteilungsleitung bei Beratung und Prävention

Angela Dieterich wird im Team mit Dr. Andreas Zimmer arbeiten

Trier – Die Diplom-Psychologin Angela Dieterich wird neue Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier und übernimmt zugleich Führungsverantwortung in der Abteilung 1.7 Beratung und Prävention. Damit wird sie künftig im Team gemeinsam mit dem bisherigen Abteilungsleiter, Dr. Andreas Zimmer, als weitere Abteilungsleiterin arbeiten. Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft im Bischöflichen Generalvikariat, sagte bei der Einführung Dieterichs, dass sie sich freue und dankbar dafür sei, dass Dieterich mit ihrer „großen Fachkompetenz und ihrem bemerkenswerten Erfahrungsschatz in der Beratungs- und Präventionsarbeit diese Aufgabe übernehme“. Sie sei der Überzeugung, dass die einzelnen Bereiche der Abteilung von den unterschiedlichen Berufen der Leitungskräfte (Andreas Zimmer ist Diplom-Theologe und –Pädagoge) und der gemeinsamen Führung durch eine Frau und einen Mann profitieren würden, so Schabo, die das Modell der gemeinsamen Führungsverantwortung als Ergänzung zu bisher praktizierten Leitungsmodellen von Abteilungen im Generalvikariat hervorhob. Das Modell gemeinsamer Leitung befürworte der Generalvikar, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg ausdrücklich.

Dieterich nehme ihre Aufgabe im Arbeitsbereich Prävention zusammen mit dem Team der Fachstelle, der Fachgruppe Prävention und mit den vielen Verantwortlichen für Prävention in den katholischen Einrichtungen, Gruppierungen, Verbänden und Diensten, Dekanaten und Pfarreien wahr. „Ich wünsche allen Beteiligten ein wirksames und erfolgreiches Miteinander, das unserem gemeinsamen Ziel dient, Kinder und Jugendliche vor jeglichen Übergriffen zu schützen“, unterstrich Schabo. 

Seit 1990 arbeitete Angela Dieterich in der Lebensberatungsstelle Bitburg, von 2010 bis 2019 als Stellenleiterin. Die 54-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bereits von 2005 bis 2010 arbeitete sie in der gleichen Abteilung im Bischöflichen Generalvikariat als Fachreferentin und war ab 2010 Mitglied der Fachgruppe Prävention, die unter anderem für die Etablierung der Hotline für von Missbrauch Betroffene verantwortlich zeichnete. Sie möchte sich dafür einsetzen, dass das Thema Prävention sich weiterentwickelt und Schutzbefohlene „sichere Räume haben. Das Thema wird uns zukünftig auch verstärkt in den Pfarreien beschäftigen.“ Sie sei zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Zimmer fruchtbar sein werde, schließlich arbeiteten sie auf anderer Ebene bereits seit zwanzig Jahren erfolgreich zusammen. Auch Zimmer, der weiterhin für den Arbeitsbereich 1.7.1 „Beratungsstellen und Telefonseelsorge“ zuständig bleibt, schloss sich dem an: „Wir haben damit auch die Erreichbarkeit der Leitung durch das neue Modell erhöht. Ich empfinde das als sehr bereichernd und freue mich darauf, dass es konstruktiv weitergeht.“

(sb)

 

 

 

 

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