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Bistum Trier
Montag, 12. November 2018

Gestärkt durch den Heiligen Geist

Bischof Ackermann spendet 30 Jugendlichen das Sakrament der Firmung

Düngenheim – Seid großzügig, ohne eigenen Nutzen davon zu haben – so könnte man die Botschaft des Firmgottesdienstes in Düngenheim kurz umschreiben. Zu Beginn seiner Firmreise spendete der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann in der Kirche St. Martin insgesamt 30 Jugendlichen aus der Pfarreiengemeinschaft Kaisersesch das Sakrament der Firmung. Dem Auftakt in der Heimkirche des Bildungs- und Pflegeheims folgen bis zum 15. Dezember noch elf weitere Firmgottesdienste im Dekanat Cochem.

Ein bisschen aufgeregt waren die jungen Leute vor Beginn des Gottesdienstes schon. Als endlich alle den richtigen Platz neben ihren Firmpaten gefunden hatten,  begrüßten Christian und Max im Namen der Firmbewerberinnen und -bewerber den Bischof, mit der Bitte, um die Spendung des Sakraments und Gottes Geist, zur Stärkung im Glauben sowie auf  ihrem weiteren Lebensweg. Einer Bitte, die der Trierer Bischof gern nachkam. „Der Besuch dieses Gottesdienstes bedeutet ja auch eine Stärkung für die, die heute hier sind und die Firmlinge auf ihrem Weg begleiten“, sagte Ackermann zur Begrüßung. 

Mit Katechetentagen, verschiedenen Projekten und dem Besuch zahlreicher Gottesdienste hatten die jungen Leute sich intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von Diakon Michael Przesang. Ob sie das Sakrament der Firmung empfangen wollen, bestimmen die Jugendlichen schließlich selbst. Während es bei der Taufe meist noch die Eltern sind, die den Kindern die Entscheidung, Mitglied in der Gemeinschaft Jesus zu werden, abnehmen. „Dass sich alle Bewerber dafür entschieden haben, zeigt, dass sie sich mit den Werten der katholischen Kirche identifizieren können“, freute sich auch Pfarreienratsvorsitzende Hiltrud Weiler.

In seiner Predigt bezog sich der Bischof sowohl auf die Lesung als auch auf das Evangelium vom Tag. Es ging um das Geben ohne Berechnung, im Vertrauen auf Gott. „Aber was bedeutet das für euch?“ fragte Ackermann. „Das kann ja nicht bloß ein Aufruf zur Spendenfreundlichkeit sein“, sagte er.  Der Bischof spannte er einen Bogen zum Leben der jungen Leute. „Ressourcen schonen ja; aber lasst euch nicht von einem Leben prägen, das nur auf Kosten-Nutzen ausgerichtet ist“, betonte er.

Gutes tun, ohne Eigennutz, das war die Botschaft, mit der die Jugendlichen anschließend gestärkt den Heiligen Geist durch das Kreuzzeichen mit dem Chrisamöl empfingen.

Unterstützt wurde Bischof Stephan Ackermann während des Gottesdienstes von Dechant Walter Fuß, Kooperator Pater Andreas Pohl, Kaplan Pater Lenin James, Diakon Michael Przesang und Gemeindereferent Bernd Gilles sowie zahlreichen Messdienerinnen und -messdienern und der Musikgruppe Laetitia.

(red)

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