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Bistum Trier
Donnerstag, 27. Dezember 2018

Große Verdienste um die Abtei Himmerod

Bischof Ackermann verleiht Bistumsmedaille an Walter Densborn

Großlittgen/Himmerod – Für seine besonderen Verdienste um den Erhalt der Abtei Himmerod hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 23. Dezember den ehemaligen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Manderscheid, Walter Densborn, mit der Bistumsmedaille ausgezeichnet. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat sich Densborn als Lokalpolitiker und Privatperson für zahlreiche wirtschaftliche, bauliche und kulturelle Belange und zuletzt entscheidend für den Fortbestand der Zisterzienserabtei im Salmtal eingesetzt.

Nach einer Pontifikalvesper mit dem Bischof am vierten Adventssonntag in der Abteikirche würdigte Professor Dr. Reinhold Bohlen im Refektorium der Abtei das Wirken von Walter Densborn für das traditionsreiche Kloster. „Ohne Übertreibung darf man behaupten, dass Herrn Densborn das wirtschaftliche Überleben des Klosters nach der drohenden Insolvenz im Jahr 2011 zu verdanken ist“, sagte Bohlen in seiner Laudatio. Er habe den Förderverein Abtei Himmerod ins Leben gerufen und in kürzester Zeit viele Hundert Mitglieder geworben. Für die Klosterfischerei konnte Densborn das DRK-Sozialwerk gewinnen und mit der Gründung der Altenhof GbR zum Erhalt der Landwirtschaft beitragen. „Beherzt und auf eigenes Risiko“, so Bohlen, habe er sich für den Fortbestand der Betriebe eingesetzt und schließlich selbst die Klostergaststätte und die Buch- und Kunsthandlung privat als Inhaber übernommen und wirtschaftlich wieder erfolgreich gemacht.

"Himmeroder Gene" und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Densborn, der aus den Händen von Bischof Ackermann die höchste Auszeichnung des Bistums entgegennahm, bedankte sich bei allen Unterstützern und den zahlreichen von ihm ausgewählten Gästen. „Ich bin ein bisschen stolz darauf“, gestand er in seiner Dankesrede. Dennoch verspüre er auch Demut – wegen „der vielen Menschen, die mich unterstützt und aufgebaut haben. Auch für sie nehme ich die Auszeichnung in Empfang.“ Er erinnerte an die Anfänge seines dauerhaften Kloster-Engagements als Verbandsbürgermeister, als 1994 der Förderkreis zur Instandsetzung der Alten Klostermühle gegründet wurde, dem er von 2003 bis 2015 vorstand. Seine „Himmeroder Gene“ entstammten aber wohl seiner Kindheit, meinte Densborn mit Blick auf die frühe religiöse Bedeutung des Ortes für seine Familie.

Obwohl die kürzlich erfolgte Auflösung des Konvents nicht verhindert werden konnte, gehe von diesem geistlichen und kulturellen Ort mit seinen vielen Aktivitäten, darunter dem Himmeroder Forum, und den zahlreichen Unterstützern die Botschaft aus, dass „Himmerod lebt“. Dies müsse so bleiben, betonte Densborn. Auch wenn er selbst aus Altersgründen zum Jahresende sein Engagement als Pächter beenden wird, zeigte er sich überzeugt, dass der Ort „eine gute Zukunft haben wird“. Der Geehrte bedankte sich beim Bischof für dessen Unterstützung: „Sie zeigen, dass Himmerod Ihnen am Herzen liegt.“

Die Bischofsmedaille, die auf der Vorderseite den Dom und auf der Rückseite das Bistumswappen trägt, wird auf Antrag und zusammen mit einer Urkunde zur Würdigung herausragender Verdienste um das Bistum Trier verliehen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.ehrenamt.bistum-trier.de/service/auszeichnungen.

(red)

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