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Bistum Trier
Montag, 3. Dezember 2018

Gut gerüstet für die Mitarbeit in der Seelsorge

Neue Mitarbeitende in der Seelsorge in Altenhilfeeinrichtungen katholischer Träger

Trier – 16 Frauen und ein Mann, die in Einrichtungen der Altenhilfe im Bistum Trier arbeiten, haben sich in einem einjährigen Kurs für die Mitarbeit in der Seelsorge ihrer Einrichtungen qualifiziert. Mit einem Gottesdienst mit Weihbischof Franz Josef Gebert am 30. November und der Übergabe der Zertifikate haben die zukünftigen Seelsorgemitarbeiterinnen und -mitarbeiter das Ende ihrer Ausbildung gefeiert.

Der nun abgeschlossene zweite Ausbildungskurs ist Teil eines Modellprojektes von zunächst vier einjährigen Kursen, mit denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem sozialen und pflegerischen Bereich für die Arbeit in der Seelsorge in ihren Einrichtungen qualifiziert werden. Getragen wird das Projekt vom Bistum Trier, dem Diözesan-Caritasverband, den Barmherzigen Brüdern (BBT-Gruppe), der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts), den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz  und der Marienhaus-Unternehmensgruppe.

Weihbischof Gebert sprach im Gottesdienst in der Trierer Marktkirche St. Gangolf am Gedenktag des Apostels Andreas über Berufung und Nachfolge und erläuterte den damit verbundenen Auftrag für Verkündigung und Seelsorge. „Wir sind Boten einer Botschaft, die wir selber empfangen haben und die wir mit der Hilfe des Heiligen Geistes weiterschenken“, sagte er mit Blick auf die Aufgaben der zukünftigen Betreuerinnen und -betreuer in der Seelsorge. Dies dürfe, sagte der Weihbischof, „in selbstbewusster und gleichsam bescheidener Haltung geschehen“.

In der anschließenden Feierstunde im Warsberger Hof überreichte die Projektkoordinatorin des Bistums, Brigitte Scherer, die Zertifikate. Seit Februar hatten sich die Teilnehmenden in sieben Modulen mit dem Kursleitungsteam, bestehend aus Irmtrud Zimmermann (Loreley-Kliniken Oberwesel/St. Goar) und Diakon Wolfgang Schu (cts), auf kommende Herausforderungen vorbereitet und ihren Glauben reflektiert. Dabei ging es unter anderem um die Themenbereiche Seelsorgegespräch, Feier des Glaubens, religiöse Rituale, Krankenkommunion und Sterbebegleitung. Eine Teilnehmerin, Steffi Gebel, skizzierte die modularen Lernfelder, die jeden Einzelnen fachlich sowie persönlich und spirituell für den Dienst befähigt hätten; der „Werkzeugkoffer“ voller wertvoller Lernerfahrungen sei nun gefüllt. Als Leiterin des Seniorenzentrums „Haus am See“ in Neunkirchen/Nahe ist Gebel die Seelsorge als „vierte Säule“ neben der medizinischen, der pflegerischen und der psychosozialen Betreuung ein persönliches Anliegen. Sie könne nun selbst dazu beitragen, dass diese Säule in ihrem Haus mit Palliativ-Versorgung gestärkt werde.

Mechthild Schabo, Direktorin des Zentralbereichs Pastoral und Gesellschaft des Bistums, lobte die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und die Verantwortlichen für die Einrichtungsseelsorge. Deren Arbeit werden die Kursabsolventinnen und -absolventen zukünftig mit bis zu 30 Prozent ihres bisherigen Stellenumfangs unterstützen. Die Feierstunde gestalteten Matthias Balzer und Sarah Weins musikalisch. Mehr Informationen gibt es bei: Brigitte Scherer im Bischöflichen Generalvikariat Trier, Tel.: 0651-7105-333, E-Mail: brigitte.scherer(at)bistum-trier.de

(red)

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