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Bistum Trier
Freitag, 1. November 2019

Hilfe für Jugendliche im Kreis Ahrweiler

Aktion Arbeit im Bistum Trier unterstützt Verein

Ahrweiler – Seit 35 Jahren kümmert sich der Jugend-Hilfe-Verein für den Kreis Ahrweiler um junge Menschen. Dazu zählen Projekte zur Berufsorientierung, sozialpädagogische Einzelfallhilfe, Beratung bei Problemen familiärer, finanzieller und beruflicher Art. Unterstützt wird der Verein unter anderem von der Aktion Arbeit im Bistum Trier.

„Als der Jugend-Hilfe-Verein von weitsichtigen Menschen – unter anderem Jugendpfarrer Johannes Stein – gegründet wurde, war die Situation am Ausbildungsmarkt etwas anders als heute“, berichtete Andrea Steyven in ihrem Grußwort. Die Geschäftsführerin der Aktion Arbeit nannte dazu aktuelle Zahlen: 157.200 Ausbildungsstellen sind unbesetzt, dem gegenüber stehen 87.000 Bewerberinnen und Bewerber. „Da denkt man: Es könnte alles so einfach sein – Man braucht doch nur die Unversorgten auf die freien Plätze zu vermitteln. Aber so einfach ist das nicht!“, weiß Andrea Steyven aus ihrer Arbeit. „Viele Jugendliche wachsen in schwierigen Verhältnissen auf, in denen die Kompetenzvermittlung in allen möglichen Lebensbereichen schwierig ist. In den standardisierten Maßnahmen können die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Teilnehmenden nicht bearbeitet werden“, erklärte die Geschäftsführerin.

Die Hilfe, die der Verein leiste, sei eine höchst christliche Aufgabe, betonte Andrea Steyven. Sie erinnerte auch an die „Fit für den Job“-Maßnahme für Geflüchtete, diese wurde von der Aktion Arbeit finanziell unterstützt. Und sicherte zu: „Wo es uns möglich ist, sagen wir gerne unsere Unterstützung zu“.

Die Aktion Arbeit als Initiative des Bistums Trier wurde 1983 vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen vom damaligen Bischof Dr. Hermann Josef Spital ins Leben gerufen. Grundanliegen der Aktion Arbeit ist es, Menschen beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in die Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen.

Weitere Informationen zur Aktion Arbeit gibt es hier www.aktion-arbeit.de.

(red/jf)

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