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Bistum Trier
Montag, 11. Oktober 2021

"Ihr werdet gestärkt werden durch seinen Geist"

48 junge Menschen empfingen Firmsakrament durch Weihbischof in Plaidt

Plaidt – 48 Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus der Pfarreiengemeinschaft Plaidt haben am 10. Oktober durch Weihbischof Robert Brahm in der Pfarrkirche St. Willibrord Plaidt das Sakrament der Firmung empfangen. Coronabedingt wurden am Sonntagmorgen zwei Messen von Weihbischof Brahm und Pfarrer Alexander Kurp geleitet, um die Hygieneschutzmaßnahmen einhalten zu können.

Seit Mai hatten sich 50 Jugendliche auf diesen Tag vorbereitet, krankheitsbedingt konnten zwei von ihnen leider nicht an der Firmung teilnehmen. Zur Vorbereitung engagierten sich die jungen Menschen unter anderem in Projekten für die Gemeinschaft und für die Welt.

„Es ist ein besonders guter Jahrgang“, attestierte Brahm den jungen Menschen. Denn sie gehörten zu einer Generation, die durch Corona ein so einschneidendes Erlebnis hatte, „wie kaum eine andere seit dem Zweiten Weltkrieg“. Als es im März 2020 losging, so Brahm, hatten viele eine „Angst vor etwas, das wir nicht sehen und nicht begreifen konnten“. Viele seien von der Angst gepackt gewesen, sich selbst und andere anzustecken. Und man „musste immer daheim bleiben“, hatte über Wochen Home-Schooling. „Das war schon eine Herausforderung.“

Der Trierer Weihbischof erinnerte in seiner Predigt an das Johannes-Evangelium: Drei Jahre war Jesus unterwegs – bis dann in Jerusalem „die Stimmung kippte“. Er wurde angezeigt und starb am Kreuz. Auch heute gebe es Christen, die verfolgt werden, sagte Brahm, z.B. in Belarus. „Allen, die für etwas Gutes kämpfen, geht es darum, dass sie gehört werden.“ Die Jünger im Johannes-Evangelium nahmen all ihre Kräfte zusammen, „die Freunde Jesu wollen raus zu den Menschen“. Und egal, welche Sprache sie sprechen, „die Botschaft Jesu kommt an“. Den Jugendlichen gab er mit: „Ihr werdet gestärkt durch seinen Geist.“

Dass sie während der Firmung mit Chrisam gesalbt werden, solle ihnen mitgeben: „Du bist ein wertvoller Mensch“, „Du gehörst zu Jesus, kannst ihm vertrauen“, „Du gehörst zu den Freunden Jesu“, so Brahm. Wenn die Erfahrungen der letzten Monate durch die Corona-Pandemie auch nicht erfreulich waren, so sollen die Gefirmten für sich mitnehmen, dass sie einzigartig sind und geliebt werden. Denn es zeigte sich bereits, so Weihbischof Brahm: „Selbst in unseren dunkelsten Stunden können wir ihm vertrauen. Der Heilige Geist rettet Leben und will, dass du in deinem Leben glücklich wirst.“

(red)

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